Logiken des Promovierens, oder: Senf zu Guttenberg

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Seit gestern huscht ein Sturm der – massenmedial abgeschwächten – Entrüstung durchs Netz: der allseits beliebte Verteidigungsminister hat abgeschrieben. Da liegt aber eigentlich schon das Problem: der Skandal ist nicht die Tatsache, dass von und zu Guttenberg in seiner Dissertation auf fremde Quellen zurückgreift und diese ausführlich zitiert. Das ist – gerade in eher geisteswissenschaftlichen Arbeiten – durchaus üblich. Der Skandal liegt darin, dass größere Passagen der Arbeit aus anderen Texten – offensichtlich Netzfunde – in seine Arbeit hineinkopiert wurden, dort sprachlich teilweise überarbeitet wurden, aber eben weder korrekt als Zitate gekennzeichnet sind noch in wissenschaftsadäquater Weise damit umgegangen wird (also z.B. das Zitat zum Ausgangspunkt einer eigenen Standpunktsuche gemacht wird). Vielmehr scheint es von und zu Guttenberg hier einzig und allein darum gegangen zu sein, wohlformulierte Gedanken in schmückender Weise in seinen Text einzufügen.

Visuell schön aufbereitet finden sich diese Schmuckübernahmen bei der Süddeutschen Zeitung (auf die ich hier allerdings nur mit Bauchschmerzen verlinke, setzt sie sich selbst doch gerade intensiv für ein »Leistungsschutzrecht« ein, das selbst kurze Zitate aus Zeitungstexten im Netz illegal machen würde – während hier zu Dokumentationszwecken umfangreichst aus der Arbeit von und zu Guttenbergs wie aus den Originalquellen zitiert wird). Und hingewiesen werden muss natürlich auch auf Andreas Fischer-Lescano, der als Jura-Professor in Bremen die ganze Sache überhaupt erst ins Rollen gebracht hat. [Nachtrag: das Netz sucht nun auch kollaborativ nach undokumentierten Zitaten …].

Wie ist das Copy‹n'Paste von und zu Guttenbergs nun zu werten?

Dass es sich hierbei in der Logik der Wissenschaft letztlich um nichts anderes handeln kann als um Plagiate, bringt Anatol Stefanowitsch schön auf den Punkt, indem er von und zu Guttenbergs Vorgehen mit seinen eigenen Erfahrungen mit plagiierenden Studierenden und deren Ausreden (»wusste nicht, dass das nicht ok ist«, »war ein Versehen«, »habe da wohl die Fußnote vergessen«) parallelisiert. Dazu kommt die Einschätzung aus dem Verfassungsblog, dass das ganz klar ein wissenschaftliches Fehlverhalten darstellt – anders als ich es könnte, geht Max Steinbeis hier auch auf das Renommee der unterschiedlichen Beteiligten in der juristischen Fachgemeinde ein. Auch wenn letztlich die Uni Bayreuth darüber entscheiden muss, welche Konsequenzen diese Aufdeckungen für den Doktortitel des Verteidigungsministers haben, wird doch klar, dass hier jemand, der möglicherweise demnächst für die Kanzlerschaft kandidiert, einen Doktortitel führt, dessen wissenschaftliche Meriten gerade arg ins Wanken geraten. (Nebenbei: dass eine juristische Arbeit zu europäischen und amerikanischen Verfassungen auf der ersten Seite eine ausführliche Fußnote zur Herkunft des Wortes »Amerika« enthält, kann ich zwar gewissermaßen nachvollziehen, weil ich selbst derartige Abschweifungen zuweilen ganz amüsant finde – zur Qualität der Arbeit trägt derartiges aber eher nicht bei).

Interessant zu beobachten ist nun die Verteidigungslinie, die u.a. in der BILD aufgefahren wird (die ich jetzt nicht verlinke), und die sinngemäß in diese Richtung geht: Da habe halt einer ein bißchen gemogelt, vielleicht aus Versehen was vergessen – dass diese, huch, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen das so ernst nehmen, das zeige ja nun doch deren Arroganz. Und überhaupt, was für ein tapferer junger Mann. Oder, mit noch etwas mehr Spin: Das ganze sei eine Kampagne »aus der linken Szene« (CSU), um den Verteidigungsminister zu beschädigen.

Kurz: Hier soll suggeriert werden, dass das Vorgehen von und zu Guttenbergs letztlich harmlos sei, und dass es nur irgendwelche volksfremden Gruppen (AkademikerInnen, Linke) seien, die versuchten, daraus einen Skandal zu machen. Dem ist nicht so. Natürlich schlägt »der politische Gegner« jetzt in die Kerbe – das haben PolitikerInnen der Rechten aber bisher in ähnlichen Fällen ganz ähnlich gehandhabt. Nein, der Skandal liegt in einem fragwürdig gewordenen Titel. Und für den ist der Verteidigungsminister selbst verantwortlich – und sollte die Konsequenzen daraus ziehen, die jedoch nicht darin bestehen könnten, noch einmal seine Fußnoten durchzugehen.

Ein Nebenaspekt in der ganzen Sache, der auf Twitter immer wieder in unterschiedlichen Abwandlungen kommentiert wurde: Hier gerät von und zu Guttenberg zum ersten Mal in Vorwürfe, die er nicht durch tatkräftiges Feuern irgendwelcher Subalterner von sich abweisen kann. Es sei denn, er hätte die Arbeit ganz oder teilweise nicht selbst geschrieben – was aber den Titel erst recht in Frage stellen würde. Und einen vor allem die Frage stellen lässt, wie viel Zeit MdBs (und ähnlich vielbeschäftigte Menschen) eigentlich so nebenbei haben. Und wie verlockend eigene Büros sein können.

Aber es hätte ja, um ins Sujet fantastischer Geschichten abzuschweifen, auch ganz anders gewesen sein können. Von und zu Guttenberg gab nichtsahnend das wunderbar verfußnotete Manuskript in die Druckerei, und dann kam eine linke Lektorin und löschte diese. Oder war es ein gewerkschaftlich organisierter Schriftsetzer, der eine Zeitbombe legen wollte – und sie jetzt gezündet hat? Wie auch immer es gewesen sein könnte – zumindest wäre dann die Fahnenkorrektur des Werkes mangelhaft vorgenommen worden. Diesen Fantasien gegenüber erscheint es doch deutlich plausibler, dass schlicht und einfach noch eine Einleitung fehlte, und die FAZ das so schön formuliert hatte ….

Überhaupt: dass von und zu Guttenberg die FAZ und die NZZ plagiiert hat, gehört zu den erfreulichen Umständen des ganzen Skandals. Denn diese konservativen bildungsbürgerlichen Zeitungen können ja nun gar nicht anders, als ihre Rechte zu verteidigen – und damit von und zu Guttenberg in Frage zu stellen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Thema weiter entwickelt.

Bleiben noch zwei Aspekte, die ich nicht unkommentiert lassen möchte.

Das eine ist die Debatte um das Urheberrecht (»Guttenberg als Pirat«): Ich finde es richtig, wenn wissenschaftliche Texte ausführlich zitierbar bleiben, denn ein großer Anteil der Kunst geistes- und sozialwissenschaftlichen Arbeitens besteht in der intelligenten Auseinandersetzung mit anderen Texten. Aber, wie eingangs bereits gesagt: Es geht hier gar nicht darum, dass von und zu Guttenberg ausführlich andere Texte zitiert hat – das wäre anhand der Wissenschaftsschranken im Urheberrecht durchaus möglich gewesen (wobei seine Langzitate da auch Grenzfälle darstellen). Es geht darum, dass er das getan hat, ohne diese Texte nach den geltenden Regeln des Wissenschaftsbetriebs zu kennzeichnen, und es geht darum, dass er das getan hat, ohne auf diese Texte als Material oder als Quelle vorhergehender Ideen eingegangen zu sein. Nein: er hat sie als eigene Gedanken ausgewiesen.

Unabhängig davon gilt, dass Geistes- und Sozialwissenschaften in ihren eher theoretischen Texten häufig einer Remix-Logik folgen. Aber einer Remix-Logik, die sich eben in ihren Praktiken vom künstlerischen Collagieren unterscheidet. Und da es unwahrscheinlich ist, dass von und zu Guttenberg seinen Text als Kunstwerk geschrieben hat, halte ich es für mehr als legitim, die Erwartungen der wissenschaftlichen Remix-Logik an seinen Text heranzutragen.

Der zweite Aspekte, auf den ich noch eingehen möchte, hat etwas damit zu tun, dass mir unklar ist, warum ein MdB mit besten Karriereaussichten einen Doktortitel erworben hat. Oder allgemeiner: mit der ZEIT lässt sich fragen, »was ein Doktor heute noch wert ist«, und wer warum eine Promotion anstrebt.

Ich frage mich das manchmal auch, und finde für mich selbst zwei Antworten: Ich stecke seit inzwischen einigen Jahren Zeit und durchaus auch Geld (bzw. Chancen …) in meine Dissertation, weil ich mich 1. intensiv und selbstbestimmt mit einem Thema auseinandersetzen möchte, und glaube, dadurch zum Erkenntnisfortschritt beizutragen, und weil ich 2. sehe, dass die meisten Karrierewege im wissenschaftsnahen Feld einen Titel voraussetzen. Weil mir der erste Punkt wichtiger ist als der zweite, ist mein Promovieren strategisch nicht unbedingt geschickt – zu großen Teilen selbst finanziert, neben Familienarbeit und Projektbearbeitungen, mit einem Thema, das mich interessiert, das aber möglicherweise gar nicht so relevant ist. Usw. Ich kenne durchaus Menschen, die ebenfalls im wissenschaftlichen Feld arbeiten wollen, und die sich hier geschickter angestellt haben: indem sie beispielsweise ein drittmittelfinanziertes Projektthema zu einer Diss. machen, oder einfach ihre Magisterarbeit ausgebaut haben, oder …

Ich erwähne das hier, weil schon damit deutlich wird, dass die Standards, die an eine Dissertation herangetragen werden, höchst unterschiedlich sind. Ich habe auch schon höchst unterschiedliche Dissertationen gelesen – von grundlegenden Arbeiten für bestimmte soziologische Teilbereiche bis hin zur reinen deskriptiven Materialsammlung. Was hinter einem Doktortitel steckt, auch wenn dieser ganz korrekt erworben wurde, ist also durchaus heterogen.

Noch weiter fallen die Standards auseinander, wenn andere Fachkulturen (kumulatives Promovieren mit ein paar nicht mal unbedingt peer-reviewten Aufsätzen!) und vor allem andere Motivationen hinter einem Promotionsvorhaben herangezogen werden. Wenn es also beispielsweise darum geht, dass in den Führungsetagen großer Konzerne ein Doktortitel gerne gesehen ist, und deswegen ohne großes wissenschaftliches Interesse und mit einem sehr großen Gewicht auf strategische Ziele wie eine kurze Dauer des Promotionsverfahrens promoviert wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass der von und zu Guttenbergsche Titel in diese Kategorie fällt.

Je wichtiger allerdings strategische Ziele werden, desto geringere Bedeutung kommt letztlich wissenschaftlichen Standards und der Ökonomie wissenschaftlicher Reputation und Aufmerksamkeit zu. Diese scheinbar saubere Trennung verkompliziert sich dadurch, dass natürlich auch innerhalb des Wissenschaftssystems strategische Ziele überwiegen können, also beispielsweise Wissenschaft als ein Spiel betrachtet wird, bei dem es nicht um Erkenntnis, sondern um Zitierhäufigkeiten geht. Die Grenzlinien zwischen Quick-and-Dirty-Lösungen innerhalb des Systems und wissenschaftlichem Fehlverhalten können da sehr dünn werden.

Insofern kann die Debatte um die von und zu Guttenbergsche (Kopier-)Arbeit auch als Ausgangspunkt einer Debatte angesehen werden, bei der es um die unterschiedlichen Erwartungen an das Wissenschaftssystem und die damit verbundenen Veränderungen im System geht. Das hat mit der Frage, ob ein Minister sich unmoralisch verhalten hat, wenig zu tun – aber viel damit, wie Wissenschaft arbeitet, und wie die Bedingungen dafür aussehen müssen, dass die Anreize dafür überwiegen, ehrlich und gründlich zu arbeiten.

Warum blogge ich das? Weil selten ein politischer Skandal so viel mit Wissenschaftspolitik zu tun hatte. Und zwar um einiges tiefgreifender als bei der Debatte um den Doktortitel der Familienministerin.

Update: 18.2. – soeben hat von und zu Guttenberg Medienberichten zufolge verkündet, seinen Doktortitel vorerst nicht mehr verwenden zu wollen; wohl nach Intervention der Bundeskanzlerin. Inhaltlich bestreitet er weiterhin alle Vorwürfe und lehnt auch einen Rücktritt ab. Ich finde: die Mubarak-Strategie darf nicht aufgehen. Nicht nur, weil von und zu Guttenberg mit seinem Vorgehen allen Promovierenden und Promovierten Schaden zufügt, sondern auch aus moralischen Gründen. Mal schauen, ob die vereinten Kräfte der durch sein Vorgehen verärgerten Presse (exklusive Pressekonferenz parallel zur Bundespressekonferenz, Übernahmen aus »Qualitätszeitungen«) und des Netzes (bisher an die 80 Verdachtsstellen) doch noch dazu beitragen, aus dem vorläufigen Dr. a.D. einen Minister a.D. zu machen.

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12 Antworten auf Logiken des Promovierens, oder: Senf zu Guttenberg

  1. Danke für den Beitrag. Für mich der entscheidende Punkt war die Einleitung aus der FAZ, auch wenn ich als Tübinger natürlich die Reaktion von Prof. Nettesheim, den ich aus europapolitischen Diskussionen schätze, spannender finde – auch er wurde ja hier plagiiert. Es bleibt zu hoffen, dass die FAZ bei ihrer substantiellen Kritik bleibt, egal was die BILD dazu sagt und egal wie schön Gutjahr sein »Axolotl Lordkill« http://gutjahr.biz/blog/2011/02/axolotl-lordkill/ geschrieben hat.
    Flattered.

  2. blumentopf sagt:

    In der ganzen Debatte geht es viel zu wenig um die Verantwortung von Doktorvater, Gutachtern und Fakultät. Warum lassen die sowas durchgehen?

    Mir ist aus dem Bekanntenkreis ein Fall bekannt, wo ein junges Ehepaar an der medizinischen Fakultät in Tübingen promoviert hat, mit nahezu identischen Themen (»Elimination von enteropathogenen Viren und Bakterien aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren« versus »Elimination von somatischen und f-spezifischen Bakteriophagen, sowie enteropathogenen Viren aus Abwasser mittels Membranbelebungsverfahren«). Da gibt es nicht nur massive inhaltliche Überschneidungen zwischen beiden Dissertationen, sondern auch substanziell kaum Eigenleistung: Paar mal in die Kläranlage gefahren, Proben analysiert, fertig. Da fragt man sich schon, was sich die medizinische Fakultät dabei denkt.

    Bei meiner Diplomarbeit wurde mein erster Themenvorschlag vom Professor als »zu dünn« klassifiziert und mit spitzen Fingern in den Papierkorb befördert. »Es muss ein ›Werk‹ dabei entstehen«, so waren seine Worte. Komisch, dass die Maßstäbe mancherorts offensichtlich deutlich niedriger liegen.

  3. ffreiberger sagt:

    Sehr guter Artikel. Danke hierfür.

    Was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum war Herr zu Gutenberg so dumm? Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Er war bereits MdB als er seine Diss. abgab. Er wollte nie wissenschaftlich arbeiten, das gab er auch freimütig in einem mir in Erinnerung liegenden Fernsehinterview zu.
    Er hat sich also auf eine politische Karriere festgelegt. Den Doktor brauchte er nur, um sich damit zu schmücken. War ihm nicht klar, dass das irgendwann herauskommt? Es war ja nicht gerade gut gemacht. Seitenweise Zitate ohne Fußnoten kann man nicht vergessen. Der Betrug ist geradezu offensichtlich. Wäre er irgendwo in der Privatwirtschaft unterwegs, wäre es höchstwahrscheinlich nicht herausgekommen, aber in exponierter Stellung, die er ja auch angestrebt hat, da muss man schon mal mit rechnen, das hier jemand prüft.
    Es wird eine Charakterschwäche offenbar, die man bereits bei den BW-Vorfällen, als er seinen Untergegebenen reihenweise in den Rücken fiel, vermuten konnte, die ihn untragbar für verantworliche Posten macht. Mit einem gewohnheitsmäßigen Lügner macht man keine Geschäfte und auch keine Politik.

    Herzliche Grüße, ffreiberger

  4. Till sagt:

    @Wolfgang: Danke – auch für den Hinweis auf den schönen Gutjahr-Text, kannte ich bisher nicht.

    @blumentopf: Promotionen in Medizin liegen aber ja auch irgendwo ganz am einen Ende der Skala – ich hatte jedenfalls bisher den Eindruck, dass das eher sowas wie eine Magister- oder Diplomarbeit (oder neu: Masterarbeit) in anderen Fächern darstellt.

    Aber richtig ist: das ganze hat auch was mit Wissenschaftspolitik zu tun. Ich sehe da zum Teil die Doktormütter und -väter etc., vor allem aber die Rahmenbedingungen (Titelinflation, Ökonomisierung, …) als relevant an.

    @Ffreiberger: Sowas in der Art dachte ich mir auch, als ich den Beitrag schrieb – das da neben aller Durchtriebenheit auch eine gewisse Naivität mit verbunden war, so zu handeln, wie von und zu Guttenberg gehandelt hat. Ich bin ja mal gespannt, welche prominente Dissertation als nächstes durchs Netz gezogen wird …

  5. eiopa sagt:

    Was für ein Aufstand über die Arbeit von Guttenberg. Kopiert oder nicht, was solls. Was mich an der Geschichte am Meisten aufregt ist, dass darüber mehr Aufstand gemacht wird und ein größeres Echo in den Medien findet, als die armen Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.

  6. Die Verteidigungslinie, die vor allem in den Nicht-Qualitätsmedien versucht wird, sowie zahlreiche Kommentare offenbaren eine verbreitete Wissenschaftsfeindlichkeit. Nicht, dass das überrascht oder gänzlich unbekannt wäre: Aber es wäre auch mal eine Aufgabe, anhand dieses Falles das Phönomen zusammenhängend zu dokumentieren.

  7. Julia sagt:

    Sehr interessanter Artikel, vielen Dank!
    Sehr »schön« finde ich auch diese Aussage (zitiert nach der SZ, http://www.sueddeutsche.de/politik/guttenberg-nimmt-zu-plagiatsvorwurf-stellung-doktor-a-d-guttenberg-1.1061966), »…er habe die Dissertation über sieben Jahre hinweg »in mühevoller Kleinstarbeit« angefertigt – neben neben seiner Tätigkeit als Politiker und seinen Verpflichtungen als junger Familienvater.«
    Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen – ich glaube, da gibt es jede Menge Leute in Deutschland, die gerne diese Luxusprobleme hätten.

  8. Mona sagt:

    Ich amüsiere mich immer noch köstlich darüber, dass so viele Parodien auf Guttenberg veröffentlicht werden. Es gilt mal wieder, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

  9. Vielen Dank! Auch wir haben das Verfahren hier mal übersichtlich dargestellt:
    Grundlagen wissenschaftlichen Zitierens

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