Fortsetzung folgt: Was wurde eigentlich aus …?

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Workbench II

Ich habe in den letzten Monaten ja einige Beiträge gepostet, die sich grob mit Veränderungen in meinem alltäglichen Technikumgang befasst haben. Zu ein paar davon kann ich jetzt was zur »Fortsetzung« sagen. Falls das jemand interessiert.

Bereits im Mai 2013 hatte ich erklärt, wie ich Tiny Tiny RSS installiert habe, um eine Alternative zum Google Reader zu finden. Leider entpuppte sich die Kombination aus eigener Tiny-Tiny-RSS-Installation und den Android-Klienten dafür als unbequem, so dass ich letztlich immer seltener in meine RSS-Feeds schaute (wenn, dann eher im Menü von Firefox als auf dem Smartphone). Gestern habe ich nun Firefox durch Chrome ersetzt, das keinen eingebauten RSS-Support (mehr) hat. Bei der Durchsicht der verschiedenen Alternativen bin ich dann auf feedly.com gestoßen, dass mir zunächst mal erstaunlich gut gefallen hat.

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Wer kandidiert 2014 in Freiburg? (Teil III)

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Aller guten Dinge sind drei (siehe auch Teil I zu Alter und Geschlecht und Teil II zur geographischen Verteilung der KandidatInnen für die Kommunalwahl 2014 in Freiburg). Unten folgt ein Versuch, die Angaben zu den ausgeübten Berufen zu erfassen und zu ordnen.

Das ist nicht ganz einfach, weil zum einen oft zwei Berufe angegeben wurden, zum anderen manchmal gar nicht so ganz klar ist, was eine »Angestellte«, ein »Geschäftsführer« oder eine »Referentin« eigentlich tun. Insofern sind die Daten unten mit Vorsicht zu genießen.
tw 2014-04 berufe kommunalwahl 2014 freiburg (insg.)

Zunächst einmal der Blick auf alle 591 KandidatInnen. Vorne liegen LehrerInnen und andere mit Erziehung und Weiterbildung befasste Personen, dann folgen diverse akademische Berufe (von der Doktorandin bis zur Professorin), das große Feld »Kunst, Journalismus, PR«, Studentinnen und Studenten sowie RuheständlerInnen.

tw 2014-04 berufe kommunalwahl 2014 freiburg (nach listen)

Werden die einzelnen Listen betrachtet, so verteilen sich die Berufe nicht gleichmäßig. Auffällig ist zum einen »Junges Freiburg« mit vielen SchülerInnen und Azubis sowie die PARTEI als vorrangig studentische Liste. »Für Freiburg« hat den höchsten Anteil an Lehrkräften und Erziehungspersonal. Bei »Freiburg lebenswert« fallen viele RuheständlerInnen auf, aber auch viele AkademikerInnen und ÄrztInnen. Bei dne unabhängigen Frauen spielen Sozialarbeit und Sozialpädagogik eine relevante Rolle, aber auch Pflege- und Therapieberufe kommen hier häufig vor. Die GAF ist recht bunt gemischt.

Die Kulturliste zeichnet sich durch Kulturschaffende aus. Bei den Freien Wählern spielen Lehrkräfte und akademische Berufe nur eine geringe Rolle, dafür tauchen viele Angestelle, in der Gastronomie und im Handel Tätige, HandwerkerInnen, UnternehmerInnen und GeschäftsführerInnen auf. Auch JuristInnen sind einige auf der Liste. Bei der Linken mischen sich Akademie und Ruhestand einerseits mit Pflege, Sozialarbeit und dem Buchhandel andererseits.

Die FDP ähnelt den Freien Wählern, nur dass es hier keine Angestellten gibt, dafür RuheständlerInnen. An die Stelle der Angestellten rückt das Feld der »Beratung«. Die SPD ist in Freiburg vor allem eine Partei des Erziehungswesens, der Hochschulen inkl. der StudentInnen, von RuheständlerInnen und Hausfrauen. Die CDU ähnelt FDP und FW im recht geringen LehrerInnen-Anteil, auffällig sind hier Forst- und Landwirtschaft (na gut, Winzerei) und die Polizei. Grüne sind schließlich in Freiburg weit weniger eine LehrerInnen-Partei als SPD und Linke. Auffällig sind einige in Politik oder als Betriebsrat tätige Menschen sowie Selbstständige.

P.S.: Wer sich selbst ein Bild machen will: die Originalangaben der KandidatInnen, sortiert nach Beruf.

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Wer kandidiert 2014 in Freiburg? (Teil II)

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tw 2014-04 geographische verteilung 2014 freiburg

Mit der Hilfe eines Skripts für Google Docs (danke, _stk!) ist es mir gelungen, die Adressdaten in geographische Koordinaten umzuwandeln. Das klappt nicht bei allen Adressen (eine Handvoll sind rausgeflogen, eine wollte Mapquest in Freiburg an der Elbe unterbringen), die Überlagerung identischer Adressen ist nicht sichtbar, und interaktiv ist das ganze auch nicht, aber einen ersten Eindruck gibt es doch, welche Listen in welchen Stadtteilen besonders stark sind.

(Und auf einzelne Nachfrage noch drei Detailkarten – draufklicken zum Vergrößern:

tw 2014-04 geographische verteilung 2014 freiburg - i tw 2014-04 geographische verteilung 2014 freiburg - ii tw 2014-04 geographische verteilung 2014 freiburg - iii

)

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Wer kandidiert 2014 in Freiburg? (Teil I)

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Am 25. Mai ist ja Kommunalwahl. Im Freiburger Amtsblatt und auch – relativ einfach in ein weiterverarbeitbares Format konvertierbar – auf freiburg.de sind die 591 Kandidatinnen und Kandidaten für die 48 Plätze im Gemeinderat aufgeführt. Insgesamt treten dieses Jahr 13 Listen an – Grüne, CDU, SPD, FDP, Linke Liste, Freie Wähler , aber auch Freiburger Besonderheiten wie die Kulturliste, die Grüne Alternative Freiburg oder die Unabhängigen Frauen. Neu ist »Freiburg Lebenswert« (ganz böse gesagt: Leute, die nicht wollen, dass die Nachverdichtung in ihrem Stadtteil stattfindet) und die PARTEI (tritt allerdings nur mit einer halben Liste an). Junges Freiburg hat sich aufgelöst, wurde neu gegründet und tritt an, ebenso gibt es wieder »Für Freiburg – Politik aus christlicher Verantwortung«.

Im Amtsblatt sind die Listen mit Name, Berufe, Jahrgang und Adresse der KandidatInnen aufgeführt. In einem ersten Schritt lassen sich daraus sehr schnell Informationen zur Altersverteilung ausrechnen – die sind allerdings wenig überraschend:

tw 2014-04 altersverteilung kommunalwahl 2014 freiburg

Die Kulturliste ist älter, die GAF jünger – und ansonsten fallen nur Junges Freiburg (ach was …) und die studentisch geprägte PARTEI aus dem Altersspektrum heraus. Ende 40 scheint das typische PolitikerInnen-Alter in Freiburg zu sein.

Und überraschenderweise gibt es auch bei der Geschlechterverteilung keine großen Überraschungen:

tw 2014-04 frauenanteil kommunalwahl 2014 freiburg

Hier scheinen die Soll-Vorschriften im neuen grün-roten Kommunalwahlrecht doch etwas bewirkt zu haben. Nicht abgebildet ist die Verteilung von Frauen und Männern über die Listen. Die ist bei Grünen, SPD und Linker Liste ausgeglichen, während andere Listen eher »klumpig« aussehen. Die Unabhängigen Frauen sind eine reine Frauenliste. Bei den Für-Freiburg-Christen fällt die hohe Zahl an Ehepaaren bzw. Familien auf, die gemeinsam kandidieren. Erstaunlich ist die überaus hohe Männerquote bei »Junges Freiburg« und der PARTEI.

Aus den vorhandenen Daten lassen sich prinzipiell noch weitere Informationen ziehen. Das betrifft zum einen die geographische Verteilung über die Stadt. Hier fehlt mir allerdings noch ein Tool, das Adressdaten automatisch in Punkte auf einer Karte umwandelt, und mit 591 Einträgen klarkommt. Ein Tool, das in der freien Version auf 250 Datensätze begrenzt ist, spukt schon einmal ganz interessante Verteilungen aus. Mehr dazu, wenn ich so ein Tool gefunden habe (Tipps gerne).

Das zweite, was sehr spannend wäre, aber etwas mehr Zeitaufwand erfordern würde, wäre eine Kodierung der Berufsangaben. Da gibt es, so mein subjektiver Eindruck, doch erhebliche Unterschiede zwischen den Listen.

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Photo of the week: Picknick I

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Picknick I

 
Eine interessante Frage wäre ja mal, seit wann IKEA dieses für Picknicks mit Kindern extrem praktische Plastikgeschirr im Programm hat. Die Blumenteller und die ovalen Teller entstammen unterschiedlichen Jahrgängen, und auch die Becher haben sich im Lauf der Zeit immer mal wieder leicht gewandelt. Mein subjektiver Eindruck: neonbuntes, leicht durchsichtiges IKEA-Plastikgeschirr ist ein Phänomen der 2000er Jahre und wird eines Tages zur Chronometrie genutzt werden können. Oder?

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