Kurz: Wir haben die Atomkraft

merkel-akw

Obige Abbildung machte vor einigen Tagen die Runde durch die sozialen Netzwerke. Passend dazu kommt jetzt ans Licht, dass Schavan eine Studie zum Thema »Neubau von AKW in Deutschland« beauftragt hatte – und diese verschlossen hält. Mal ganz unabhängig davon, dass Open Access für alle öffentlich finanzierten Studien eigentlich selbstverständlich sein müsste: ich nehme das schon als deutliches Zeichen dafür, dass Schwarz-Gelb nicht nur eine Verlängerung der bisherigen AKW-Laufzeiten (insbesondere der in die neue Legislaturperiode getricksten AKWs), sondern eben auch den inländischen Neubau von AKWs anstrebt.

Deswegen:


Schwarz-Gelb, nein Danke!

2 Personen gefällt dieser Eintrag.

Dieser Beitrag wurde unter Politik und Gesellschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu Kurz: Wir haben die Atomkraft

  1. Till sagt:

    Nachtrag: Im Wahlblog der Böll-Stiftung stehen einige interessante Hintergrundinfos zu der genannten Studie. Inkl. einer Bitte um Veröffentlichung nach der Wahl, damit die Ergebnisse nicht »im Wahlkampf zerredet« werden – von O. Renn!

  2. Pingback: Wer CDU und Merkel wählt, wählt Atomkraft » henningschuerig.de/blog

  3. Till sagt:

    Und noch ein Nachtrag: hier scheint eine Kopie des vertraulichen Gutachtens bzw. der Kurzfassung zu finden zu sein.

    [Nachtrag zum Nachtrag: Link oben geht nicht mehr, dafür gibt’s die Studie bei acatech (pdf)]

  4. Till sagt:

    Neuste Meldung: Guttenberg lässt schon mal die neuste Reaktorgeneration erforschen.

    Christian Reinboth hat ergänzend dazu hier die Wahlprogramme der Parteien zum Thema »Atom« zusammengefasst.

  5. iosono sagt:

    schön,tauschen wir die vorhandene energieform aus.
    nehmen wir windenergie stattdessen.
    in südamerika gibt es wunderschöne erzminen-kupfer,eisen…….
    um die atomenergie zu ersetzen müssen wir viel erde bewegen(sprengen) da wir millionen tonnnen eisenerz,millionen tonnen kupfer und ,sie erraten es-millionen an kilowattstunden energie benötigen um das erz einzuschmelzen.in riesigen fabriken wird dann ein grosser energieaufwand betrieben um den stahl und das kupfer zu verarbeiten-flügel,getriebe,kabel…….
    das sind natürlich unmengen an CO2 was wir ausstossen werden um die atomkraftwerke zu ersetzen.
    länder die unter energiemangel leiden würden dies ein ›‹luxusproblem'‹ oder ›‹heuchlerisch'‹ nennen, wenn eine vorhandene energieform die wenig CO2 produziert-ersetzt wird durch eine energieform die bei der herstellung ihrer infrastruktur massenweise CO2 produziert.
    wir rekultivieren unsere braunkohletagebaugebiete in deutschland,gleichzeitig versetzen wir in südamerika und sonst wo berge um an die rohstoffe zu kommen für windenergieerzeugung.
    das ist für mich pures leben auf kosten anderer.
    wobei mir immer die grünen erzählen es wäre ›‹5 vor 12′‹.
    hätte man vor jahren das erzgebirge so bearbeitet wie man das heute macht,dann würde das erzgebirge heute erztal heissen.
    damit wir uns nicht falsch verstehen-alles was neubau betrifft setze ich auf regenerative energie.
    aber jetzt die atomenergie ersetzten?das geht nur zu lasten der umwelt und der menschen-und zwar gewaltig.
    wir haben jatzt ein co2 problem-das atommüllproblem ist dringend aber nicht so dringend wie eben die erderwärmung.
    die verlängerung von laufzeiten wie es die cdu vorschlägt,ist nichts anderes als das bekenntniss zum atomausstieg.nur die laufzeit ist verhandlungssache.
    ersetzen wir erstmal energien die dreck machen und CO2 ausstossen-damit bekomme ich eine bessere energiebilanz als haufen CO2 zu produzieren um etwas auszuwachseln was kaum CO produziert.
    dies wäre sonst ein luxusproblem.
    und solarenergie?sand-silizium-chemische industrie………diese technologie wächst auch nicht auf bäumen.
    und wasist mit lithium?verfügt china nicht über 90% der lithiumvorkommen?aus der ölabhängigkeit zu den russen mache ich eine lithiumabhängigkeit zu china?
    das sind mir die russen aber lieber-da weiss man was man hat

  6. Till sagt:

    Ein paar Monate später:

    Mathias Richel lüftet die Geheimnisse hinter dem Burns-Plakat (und weil seine Erläuterung hinter der Facebook-Wall liegt, und ich das spannend finde, kopiere ich sie mal hier hinein):

    Mathias Richel
    Ein paar Hintergrund-Facts zu diesem Plakat von mir: Mein damaliger Grafiker und ich haben dieses Plakat am 10. September 2009 gemacht. Am gleichen Tag, als das Original-Merkelplakat von Roland Pofalla vorgestellt wurde. Es war das Abschlus…splakat der Kanzlerin beim CDU-Bundestagswahlkampf. Ich selbst saß zu diesem Zeitpunkt mit meinem Grafiker in der »Nordkurve«, der Kampagnenzentrale der SPD. Tatsächlich fiel uns zunächst ein, das Burns immer die gleiche Handhaltung macht, wie A. Merkel, damit war das Thema »Atom« ja eigentlich auch schon vorgegeben. Für das Plakat haben wir A. Merkel nach links verschoben, die Ursprungstypo rausgestempelt, Burns Jacket grün gefärbt und die neue Typo reingesetzt. Et voila: Innerhalb von 4 Tagen hatte dieses Plakat mehr als 15.000 Klicks (Heute über 25.000). Die Zeitschrift »Politik + Kommunikation« wählte das Plakat auf Platz 2 der gelungensten Wahlkampfaktionen, nur geschlagen von dem Vera Lengsfeld-Dekolleté-Plakat. Wir haben es von Anfang an, als große Version zur Verfügung gestellt, damit es verteilt, ausgedruckt und aufgehängt wird. Wir wissen von Unis, in den es hing, Demos auf denen es getragen wurde und in zahlreichen Foren, Blogs und Twitter-Beiträgen wurde es verlinkt. Heute teilweise nur noch schwer zählbar, weil es nicht immer auf den Ursprung verlinkt, oder unbenannt wurde. Heute Morgen hat ir »Attack« geschrieben, dass sie es für ihre Portest-Aktionen nutzen werden. Das freut mich sehr. Hier ist es noch einmal für euch in groß, zum was weiß ich was machen damit: http://twitpic.com/h6vbw (View full size for full size)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.