Iain M. Banks: Inversions

Aus zwei Perspektiven (über einen Leibwächter und aus der Sicht eines Assistenten einer Ärztin) wird die Geschichte einer fremden Welt erzählt. Das ganze ist ein Culture-Roman, in dem die Culture so gut wie nicht auftaucht, bzw. auftaucht, aber nur ein klein wenig auffällt, weil alles aus der Sicht von Non-Culture-Personen geschrieben ist – die noch nicht einmal wissen, dass sie es mit Außerirdischen zu tun haben … Hinweise auf die Culture geben einige Subtexte sowie »the Woman Vosill, a Royal Physican during the Reign of King Quience […] but who was, without Argument, from a different Culture …« (die oben erwähnte Ärztin, S. 1), sowie »… the Doctor had been invited to dine with the vessel’s capitain that evening, but had sent a note declining the invitation, citing an indisposition due to special circumstances …« (S. 341).

Eine formal sehr spannend angelegte Geschichte, die durchaus lesbar ist und über die tief in sie verpackte Frage, ob Einmischung in andere Kulturen erlaubt oder verboten ist, durchaus auch anregende Fragestellungen bietet – die allerdings die Erwartungen, die per se erstmal an einen Culture-Roman von Banks gestellt werden, nicht erfüllt.

Banks, Iain M. (1998): Inversions. London: Orbit.
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