Was macht der Name aus?

Das gerade eben beschlossene grüne Sockelgrundeinkommen hat den Vorteil, ein wirklich gut durchdachtes Konzept zu sein. Es hat allerdings auch einen Nachteil: beim Begriff »bedingungsloses Grundeinkommen« denken viele erstmal an 1000 Euro auf die Hand ohne Verrechnung (wie wir das mit der negativen Einkommenssteuer machen). Auch wenn viele Ideen des Grundeinkommens aufgenommen werden, ist das konkrete Konzept – gerade weil es umsetzbar ist – ein bißchen anders gelagert.

Einige diskutieren inzwischen darüber, ob es nicht sogar besser wäre, das Konzept – vor allem auch im Hinblick auf den Bundesparteitag – mit einem anderen Namen zu versehen, um klar zu machen, was Grüne wollen und was nicht, und es den Medien zu erleichtern, differenziert zu berichten.

Im Raum stehen derzeit Vorschläge wie

  • Sockelgrundsicherung
  • bedingungslose Grundsicherung
  • Existenzgeld
  • oder Sockeleinkommen

Insbesondere letzteres gefällt mir ganz gut; außer Konkurrenz wäre noch das Bürgergeld der FDP zu nennen, das ebenfalls gewisse Parallelen dazu aufweist. Was meint ihr? Kreative Namensvorschläge werden gerne entgegengenommen.

Warum blogge ich das? Weil Politik auch vom richtigen Label lebt.

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