Kurz: Zora jagt Ungeheuer

Matschtag IWeil Twitter so vergänglich ist, doch auch noch einmal für’s Blog …

Gestern abend hüpft Zora aufgeregt durch den Flur. »Ich brauche mein Schwert!« Das war aber nirgendwo aufzutreiben. In einer Wohnung mit Waldkindergartenkind liegen aber immer einigen dicke Stöcke herum. Zora greift sich also einen davon.

Außerdem hat sie den Adventskranz geplündert. Eine dicke, nach Zimt und Vanille duftende Nuss (wir haben bis heute nicht herausgekriegt, ob’s Seife oder eine Art Duftkerze ohne Docht sein soll). Die hält sie jetzt in der anderen Hand.

So ausgerüstet, krakelt sie lauthals das Ziel ihres Unternehmens: »Da im Flur sind Ungeheuer! Und wenn ihr eines seht oder hört, sagt bescheid! Dann komme ich, und haue es tot! Mit meinem großen Stock, ich bin nämlich sehr mutig.«

»Und dieses hier – «, sie zeigt auf die Duftkerze oder -nuss, « dieses hier ist, damit die Ungeheuer derweilen etwas Schönes zu riechen haben.«

Und los geht’s. Den Geräuschen und dem aufgeregten Gehüpfe nach hat sie gleich mehrere Ungeheuer erschlagen. »Peng, peng, peng – ich haue es tot!« Und wieder. Und wieder.

Jetzt dürfte unser Flur ungeheuerfrei sein. Ach so: dass die Ungeheuer sich im Flur aufgehalten haben, wundert nicht – schließlich hängt an Zoras Zimmertür ein Schild, das bösen Tieren, darunter fallen ja wohl auch Ungeheuer, explizit den Zutritt verbietet.

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