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Kurz: Das kann’s ja wohl nicht sein, Flickr! (P.S.: Workaround)

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Flickr (gehört zu Yahoo, wie neuerdings auch Tumblr) hat gerade eben eine ganze Reihe von Neuigkeiten angekündigt. Die Ankündigung klingt grandios: mehr Speicher, schönere Darstellung, eine tolle Android-App. Letztere habe ich noch nicht ausprobiert, aber der Rest ist Frechheit.

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Kurz zu Amazonfail, und dann darüber hinaus

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Nur ein kurzer Hinweis auf die Causa Amazonfail (etwa »Amazon-Fehlschlag«). Seit einiger Zeit listet Amazon keine Bücher mit LGBT-Content (Lesbian, Gay, Bi, Trans) in den Rankings, und damit auch nicht mehr in den Bestseller-Listen und Empfehlungen. Großer Netzaufschrei, weil Amazon-Amis das Netz »sauber« halten wollen, um die prüden Mainstream-KundInnen nicht zu verprellen.

Unerwartete Wendung: möglicherweise war Amazon nur sehr indirekt schuld – tehdely skizziert die Möglichkeit eines »Angriffs« auf das Reputationssystem von Amazon, und weev behauptet, es gewesen zu sein (oder vielleicht auch nicht). Das dort skizzierte Vorgehen: erstelle über die Programmierschnittstelle eine Liste sämtlicher Produkte, die mit »gay« oder »lesbian« gekennzeichnet sind, nutze ein paar Sicherheitslücken bzw. die Möglichkeit des billigen Outsourcens von Routinetasks aus, und bewerte all diese Titel hunderte Male als »adult only«. Fertig. Und Amazon wundert sich über verärgerte AutorInnen und KundInnen.

Keine Ahnung, was wirklich dahintersteckt. Zwei Dinge werden durch »amazonfail« aber definitiv sichtbar: das Potenzial von Nahezumonopolisten wie Amazon, zu steuern, was im Netz sichtbar ist und was nicht, und damit so etwas ähnliches wie Zensur auszuüben – ganz ohne Legitimation –, und zweitens, dass Trust- und Reputationssysteme sich mit genügend Geduld leicht »hacken« und zu allem möglichen missbrauchen lassen.

Eine weit vom eigentlich Fall entfernt liegende Schlussfolgerung, über die ich mir (unabhängig von den hundert damit verbundenen Umsetzungsproblemen) immer mal wieder Gedanken mache: wäre es an der Zeit, eine Verstaatlichung nahezumonopolisierter Netzräume zu fordern? Durch die Netzwerkstruktur des Internet gibt es immer wieder Nahezumonopole für bestimmte Funktionen – diejenigen, die diese als erste oder als für einen bestimmten Zeitraum beste anbieten, und dann verwendet werden, weil alle sie verwenden. Bei Google oder Amazon ist diese Monopolisierung nicht notwendigerweise gegeben, bei allem, was in Richtung »social software« geht, liegt es in der Natur der Sache, dass die Plattform oder das Medium, das »alle« verwenden, am ehesten auch von den denen genutzt wird, die später dazu kommen (Bsp. Facebook). Aufmerksamkeitsspiralen.

Interessant wird es, wenn diese Anbieter quasi-öffentliche Leistungen zur Verfügung stellen. Die Navigation im Netz (Google). Die Kommunikation in einem neuen sozialen Raum (Facebook). Ein Medium für schnelle, synchrone, auf bestimmter Nutzerkreise beschränkte many-to-many-Kurznachrichten (Twitter). Der Zugriff auf gedruckte Bücher weltweit (Amazon)? Wenn hier Nahezu-Monopol und böse Absicht zusammenkommen – oder auch nur Sicherheitslücken und damit Ausfälle – dann fallen relativ essentielle gesellschaftliche Leistungen aus. Die Sichtbarkeit von lesbischer oder schwuler Literatur, im aktuellen Fall.

Ist es tatsächlich der Markt, der hier am besten agiert. Oder bräuchte es – wenn schon keine Verstaatlichung dieser Leistungen; wie die EU-Suchmaschinenprojekte gezeigt haben, kommt dabei nicht unbedingt sinnvolles heraus – zumindest einen globalen ordnungspolitischen Rahmen, der garantiert, dass die Nahezu-Monopolisten eben nicht politisch nicht legitimierte Zensur etc. ausüben, bzw. Schnittstellen anbieten, um Aufmerksamkeitsmonopole aufzubrechen. Nur mal so als Denkanregung.

Warum blogge ich das? Nach fast zwei Tagen offline und Familie bin ich heute »ins Netz zurückgekehrt« – und habe dann (neben Mixas Osterwünschen) erstmal #amazonfail gesehen. Und mich gewundert.

Update: Charles Stross verweist auf eine Entschuldigung seitens Amazon – und auf die Möglichkeit menschlichen Versagens als Ursache.

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Kurz: Schwarzwälder Kirschkarte

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Schwarzwälder-Kirsch-Karte IHeute war ein netter Brief des DAAD in der Post. Inhalt: ein Examplar eines ganz witzig gemachten Quartett-Spiels für ausländische Studierende in Deutschland (bzw. als Giveaway des DAAD auf internationalen Bildungsmessen).

Und wieso war das in der Post? Weil dank Creative Commons und Flickr ein Foto von mir – Großaufnahme einer Schwarzwälder Kirschtorte – die entsprechende Tarte^wKarte ziert, wie das nebenstehende Foto zeigt.

Finde ich gut – dass Flickr und vor allem die CC-lizenzierten Fotos dort dazu beitragen, Bilder in die Welt zu bringen. Gerade eben auch für Leute, die ernsthaft, aber nicht professionell fotografieren.

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Kurz: Flickr bald ohne Flickr-Gründer (Update)

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Frisch aus dem Netzwelt-Ticker von Spiegel-Online:

Das Dauertheater um freundliche oder unfreundliche Übernahmen rüttelt Suchmaschinenbetreiber Yahoo schon seit einiger Zeit durch, auch die höheren Managementetagen bleiben davon nicht unberührt. Das Unternehmen verzeichnete jetzt zwei Personalabgänge, die ein bezeichnendes Licht auf die interne Stimmung werfen: Die Gründer des Bilderdienstes flickr, die ihre Firma vor drei Jahren an Yahoo verkauften und dort als leitende Angestellte weitermachten, haben keine Lust mehr. Stewart Butterfield verabschiedete sich bereits am vergangenen Freitag, Ehefrau Caterina Fake wird am 12. Juli folgen. Der Massenexodus von leitenden Angestellten bei Yahoo nimmt kein Ende, kommentiert Michael Arrington bei »TechCrunch«.

Ich lasse das mal unkommentiert so stehen.

Update: (20.6.2008) Auch der Gründer von del.icio.us verlässt Yahoo, ebenso wie einige andere aus der Führungsriege von Yahoo. Mal sehen, wie das weitergeht.

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Kurz: Überraschungsfund

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Wochenbericht druckt michNach dem sich gestern ganz schön lange hinziehenden Arbeiten habe ich dann mitternachts noch schnell in den im Briefkasten gefundenen Freiburger Wochenbericht geschaut – und vor Überraschung glatt meine Freundin aufgeweckt: irgendwie wollen die wohl eine neue Rubrik »Freiburg-Foto der Woche« aufmachen, und haben eines meiner Rieselfeldgewitter-Bilder als ersten Eintrag dafür ausgewählt. Im Netz ist mir das ja schon mehrfach passiert (zuletzt mit einem LEGO-Bild in einem Blog, auf das ich über einen Link ganz wo anders zufälligerweise gestoßen war), in Print ohne vorherige Anfrage bisher noch nicht.

Kleiner Wermutstropfen: die hätten ruhig auch meinen richtigen Namen dazuschreiben können (steht bei Flickr im Profil). Und eigentlich würde das Bild in etwas größer auch besser zur Geltung kommen. (Und ob die Nutzung in allen Punkten der Creative-Commons-Lizenz entspricht, sei auch mal dahingestellt – zumindest der das Bild umrahmende Artikel müsste nach Lizenz jetzt eigentlich auch unter CC-BY-SA stehen ;-)).

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