Photo of the week: Opfinger See (20. August)

Opfinger See (20. August)

 
Mal sehen, wie das mit dem Zugang zum Opfin­ger See wird, wenn die Bau­stel­le für das 3./4.-Gleis (Umfah­rung Frei­burg) par­al­lel zur Auto­bahn gebaut wird. Solan­ge der See so wun­der­bar erreich­bar ist, bin ich im Som­mer ger­ne dort.

In eigener Sache: Was wäre wenn, …

Der grü­ne Kreis­ver­band Frei­burg hat sein Mit­glie­der­ma­ga­zin Grün in Frei­burg von Print auf online umge­stellt und mich gebe­ten, für die zukünf­tig regel­mä­ßig geplan­te Rubrik »Sag’s den Grü­nen« den Auf­takt zu machen. Geschrie­ben habe ich – noch im August, vor der Auf­re­gung um eine unhy­gie­ni­sche Groß­de­mo in Ber­lin – etwas dazu, wie wir Grü­ne uns ver­hal­ten hät­ten, wenn die Coro­na-Pan­de­mie vor 30 Jah­ren statt­ge­fun­den hät­te? (Ja, es geht um die Fra­ge der Ori­en­tie­rung an Wis­sen­schaft­lich­keit und Fak­ten …). Aber auch jen­seits davon ist die ers­te Online-Aus­ga­be von Grün in Frei­burg recht inter­es­sant geworden.

Photo of the week: Comet C/​2020 F3 NEOWISE

Comet C/2020 F3 NEOWISE

 
Mit blo­ßen Augen habe ich ihn immer noch nicht gese­hen, aber zum Glück ist mei­ne Canon EOS 77D etwas bes­ser dar­in, Pho­to­nen wahr­zu­neh­men. Inso­fern kann ich jetzt stolz – trotz aller Unschär­fe und Kör­nig­keit – mei­ne NEO­WI­SE-Auf­nah­me präsentieren. 

Den Kome­ten, der nur alle rund 8000 Jah­re von der Erde aus sicht­bar ist, konn­te ich gegen 23 Uhr foto­gra­fie­ren, Rich­tung Nord­west über Frei­burg-Lehen. Ich hat­te das bereits ges­tern Nacht bzw. heu­te am frü­hen Mor­gen ver­sucht, da aber kein Glück gehabt – ers­tens waren die Anga­ben wider­sprüch­lich, wo der Komet den zu fin­den ist, und zwei­tens habe ich auf der Suche nach einem guten Aus­sichts­punkt zwar Jupi­ter­mon­de, Kanin­chen und einen sehr beein­dru­cken­den Mond­auf­gang gefun­den, aber eben nicht den dann doch eher licht­schwa­chen Kome­ten. Um 4 Uhr früh war es schon viel zu hell, und gegen Mit­ter­nacht habe ich schlicht in der fal­schen Him­mels­rich­tung gesucht. Jetzt habe ich mei­ne Kame­ra gegen 22 Uhr auf den (für die­sen Zweck: glück­li­cher­wei­se) noch unbe­bau­ten Fel­dern im Die­ten­bach-Gelän­de direkt neben dem Rie­sel­feld auf­ge­baut, und muss­te dann noch eine gan­ze Wei­le war­ten, bis es dun­kel genug war, um etwas zu sehen. Das hat­te aller­dings den Neben­ef­fekt, dass auch die bei der Canon eh schwie­ri­ge manu­el­le Schär­feein­stel­lung etc. nicht mehr gut zu erken­nen war. Zudem muss­te ich eine gan­ze Wei­le mit ver­schie­de­nen Ein­stel­lun­gen her­um­pro­bie­ren (hier: ISO 1600, 6 Sekun­den Belich­tungs­zeit, das Bild ist hin­sicht­lich der Kon­tras­te noch etwas nach bear­bei­tet …). Soweit also: mein ers­tes Kometenfoto!

Photo of the week: May, almost summer

May, almost summer

 
Coro­na­zeit­be­dingt ver­su­che ich ja, täg­lich spa­zie­ren zu gehen – die sonst übli­chen Weg­stre­cken zum Bahn­hof und zum Büro fal­len ja weg. Das Net­te dabei ist, den Wech­sel der (phä­no­lo­gi­schen) Jah­res­zei­ten sehr deut­lich mit­zu­be­kom­men. Mit­te Mai durch die Fel­der hier spa­zie­ren zu gehen, fühl­te sich schon sehr som­mer­lich an – und der inzwi­schen fast ver­blüh­te Holun­der ist ja auch ein Frühsommerphänomen.