Archiv der Kategorie: Freiburg

Freiburg steigt um

Wie das Freiburger Internetmagazin fudder berichtet, will die Stadt Freiburg zweitausend Arbeitsplätze in der Verwaltung von MS Office auf Open Office – einem oder vielmehr: dem Open-Source-Office-Paket – umstellen. Das Betriebssystem wird wohl weiterhin Windows bleiben, jedenfalls steht in der Notiz nichts von einem kompletten Umstieg auf Linux. Auch wenn als Grund recht profan Sparsamkeit und Haushaltslöcher genannt werden, ist das sicherlich ein guter Schritt. Ich selbst bin noch nicht so weit, vor allem, weil ich mit der Interoperabilität zwischen MS- und Open-Dokumenten bisher nicht wirklich zufrieden bin, und z.B. an meinem Uniarbeitsplatz und bei allen KollegInnen Microsoft Word installiert ist.

Warum blogge ich das? Allmählich scheint sich Open-Source-Software zu einer echten Alternative zu entwickeln – das ist gut so, und wenn mal was positives aus Freiburg in meinem Blog steht, freut mich das auch.

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Neue Beschäftigung für Mittagspausen und Abende

Eigentlich ist es ja nicht so, dass ich zuviel Zeit hätte. Trotzdem habe ich die nicht andersweitig genutzte Zeit in der letzten Zeit eher damit verbracht, zusammen mit Henning und der Koordinationsgruppe das hier vorzubereiten: Das Blog zur Debatte der baden-württembergischen Grünen um Grundsicherung und Grundeinkommen, oder kurz: »Grüne Grundsicherungsdebatte« (oder noch kürzer: Grundsicherung-BW).

Es juckt mich nach den Erfahrungen damit jetzt ja in den Fingern, auch mein Blog auf WordPress umzustellen (da gäbe es so viele schöne Konfigurationsmöglichkeiten), aber vielleicht muss das auf den Zeitpunkt t+1 verschoben werden – bis dahin bleibe ich beim LiveJournal.

Und in der heutigen Mittagspause gab’s eh noch was anderes: der BUND Südlicher Oberrhein und diverse grüne KVs haben heute vor der Freiburger IHK protestiert. Ich war auch mit dabei. Wieso, weshalb, warum? Die Regionalisierungsmittel für die Bahn wurden gekürzt. Andere Ländern haben daraufhin mit keinen oder moderaten Einschnitten im Nahverkehr reagiert, Baden-Württemberg hat dagegen ziemlich zugeschlagen. Dahinter steckt vermutlich der Gedanke, eine Finanzierung für das Milliardengrab »Stuttgart 21″ zu finden (also die Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofs). Heute gab es dazu (zum Nahverkehr) eine regionale Fahrplankonferenz (= Verkündung der Kürzung an die Bürgermeister und VertreterInnen der Tourismusverbände), und die wurde mit einer kleinen Protestaktion begleitet. Lokale Internetnachrichten gibt’s für Südbaden leider kaum, und auch die Badische Zeitung berichtet (noch?) nicht darüber – zumeist dann leider eh nur für AbonnentInnen. Wäre vielleicht auch mal was, falls ich irgendwann mal wieder sehr viel Zeit haben sollte …

Nachtrag: Auf der BZ-Kreisseite scheint es einen Bericht zur BUND-Aktion zu geben; Zugriff leider nur für AbonnentInnen.

Warum blogge ich das? Punkt 1, weil ich richtig stolz auf das Ergebnis bin, Punkt 2, weil, wenn es schon niemand sonst berichtet, zumindest hier was dazu stehen soll.

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Doch noch Schnee …

Late winter mosaic

Nachdem es erst so aussah, als würde es diesen Winter Frühling, ist’s jetzt doch noch kalt geworden, und geschneit hat’s auch (sah heute noch viel besser aus – viel Schnee mit Sonnenschein, hatte aber keinen Fotoapparat dabei). Jetzt bin ich gespannt, wie lange der winterliche Winter andauert, und ob wir im April Monsunregen kriegen.

Warum blogge ich das? Andere machen’s auch.

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Das Wetter: Freiburg bricht Deutschlandrekord

Mit 27,6 °C hat Freiburg heute den Deutschlandrekord für einen der wärmsten letzten Oktobertage gebrochen. Das Thermometer an der Apotheke, an der ich immer mit der Straßenbahn vorbeifahre, zeigte zwar nur 22 °C, aber warm war es definitiv. Und gleichzeitig Erkältungswetter – ab ungefähr halb sechs wurde es ziemlich schnell ziemlich kalt und windig.

> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,444957,00.html

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Wo bleibt das Grün?

Der Sonntag, das kostenlose Sonntagsblatt der Badischen Zeitung, berichtet heute über das Ergebnis des Wettbewerbs zur Umgestaltung des Rotteckrings. Foto und Artikel lassen meines Erachtens vor allem einen Schluss zu: eine weitere Grünfläche in der Stadt soll weg (wie zuletzt ähnlich gelagert das Dreisamufercafe). Ich habe deswegen eine Leserbrief an den Sonntag geschrieben:

Wo bleibt das Grün in der Stadt? Ich meine das jetzt ganz wörtlich – irgendwer scheint sich ausgedacht zu haben, dass große leere Stein- oder Betonflächen und Glasfassaden großstädtisch wirken. Ohne jetzt jemand beleidigen zu wollen: entsprechende Plätze in Hannover, Berlin oder Hamburg finde ich zumindest meist nicht urban, sondern trostlos. Zum Flair der Stadt Freiburg würde hingegen ein städtischer Platz passen, der es schafft, die vorhandenen Rasenflächen auf dem Platz der alten Synagoge und vor dem Theater in ein Umgestaltungskonzept einzubeziehen, statt sie durch einbetonierte Bäume und Wasserbecken (vgl. Karlsplatz …) zu ersetzen.

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