Archiv der Kategorie: Freiburg

Kommunalwahl Freiburg: Altersstruktur (Update)

Für die diesjährige Gemeinderatswahl treten in Freiburg inzwischen 18 Listen an – das sind noch einmal fünf mehr als 2014. Auf der Wahlseite der Stadt sind zu allen Kandidat*innen Listenplatz, Name, Beruf und Alter angegeben. Im Amtsblatt schreibt die Stadt, dass es insgesamt 54 Prozent Männer und 46 Prozent Frauen sind, die kandidieren. Die Kandidat*innen sind zwischen 18 und 87 Jahren alt, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 45 Jahren.

Aus den Daten der einzelnen Kandidat*innen lassen sich aber noch weit mehr Informationen ziehen. Für den Anfang habe ich mir das Alter – also die Geburtsjahre – nochmal genauer angeschaut. (mehr …)

Photo of the week: Early spring walk XIV

Early spring walk XIV

 
Harmonisch fügen sich die bunten Häuser des Freiburger Rieselfeldes in die Landschaft zwischen Schwarzwald und der Rheinebene. Nee, im Ernst: ich mag meinen Stadtteil einfach.

P.S.: Und jetzt, ein paar Wochen später, ist auch schon alles grün ringsherum.

Photo of the week: First bee I

First bee I

 
Schön, wenn die Kinder das mit der Ökologie auch gut finden. (Und erst recht großartig, wenn heute 300.000 bei Fridays for Future in Deutschland auf die Straße gegangen sind – in Freiburg 5000 trotz Regen und Sturm –, weltweit in über 100 Ländern wohl ein paar Millionen: »Respect existance, or expect resistance« …)

Photo of the week: Big ball I

Big ball I

 
Ein architektonischer Fixpunkt am Flusslauf der Dreisam ist der große Gasbehälter, dessen Kugel weithin sichtbar ist. Zeitalter der fossilen Industrien, wohin auch geschaut wird – selbst im beschaulichen Freiburg.

Ja-Sagen, Nein-Sagen, oder: am 24. Februar über Visionen für Freiburgs Zukunft abstimmen

Dietenbach-Niederungen III

In knapp zwei Wochen wird abgestimmt. Und die Seltsamkeit dieses Bürgerentscheids fängt ja schon damit an, dass die Fragestellung verkorkst ist – wer für den Bau des neuen Stadtteils Dietenbach ist, muss mit »Nein« stimmen, wer die Äcker nördlich des Rieselfelds unbebaut lassen will, muss mit »Ja« stimmen.

Vor ein paar Tagen hat die Badische Zeitung eine repräsentative Umfrage veröffentlicht – demnach sind 58 Prozent der Freiburger*innen für den neuen Stadtteil, sagen also Nein. Wobei das ja fast schon wieder an das »Nai hämmer gsait« der 1970er anschließt.

Ob dieser repräsentativen Umfrage glauben geschenkt werden kann, ist umstritten. Wie fast alles, was mit Dietenbach zu tun hat. Quer durch Freundeskreise wieder heftig darum gerungen, soziale Medien und Leserbriefspalten sind voll, ebenso die Veranstaltungshallen.

Dass es dieses Ringen gibt, zeigt aber auch, dass es richtig war, Bürgerentscheide für die Bauleitplanung zuzulassen. Repräsentative Demokratie, klar – aber es ist definitiv etwas, das alle in Freiburg angeht: soll nach Vauban und Rieselfeld in den 1990ern und nach vielen Nachverdichtungen und innerstädtischen Entwicklungsmaßnahmen ein weiterer großer Stadtteil – noch größer als das Rieselfeld – dazu kommen? Soll Freiburg im Südwesten weiter wachsen.

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