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Leseprotokoll Juni 2017

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Auch im Juni habe ich ein bisschen was gelesen – und Fernsehen geschaut. Genauer gesagt: nachdem ich Dr Who bisher nur als popkulturelles Phänomen kannte (und ganz evtl. mit zwölf oder so im England-Austausch mal eine der klassischen Folgen in schwarz-weiß gesehen habe), habe ich mir jetzt die dank Video-on-demand inzwischen überall verfügbare Serie angeschaut. Na gut, nicht die ganze, sondern spontan mal mittendrin, sprich: die 2010 gelaufene Staffel. Und war doch sehr angetan davon. Was all denen, die Dr Who als sehr britische, sehr wild in Zeit und Raum manövrierende Science Fiction/Fantasy kennen, nicht neu ist. Werde ich weiter machen!

Und sonst so? Einmal Politik, einmal Essays, zweimal SF&F.

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Im Herbst 2015 gelesen – Teil I

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Ich sehe gerade, dass das letzte Mal, dass ich intensiver über meinen Literaturkonsum berichtet habe, auch schon wieder ein halbes Jahr her ist. Die Zeit verging rasant, so kam es mir jedenfalls vor.

Jetzt vollständig zu rekonstruieren, was ich seitdem alles gerne gelesen habe, wäre dann doch etwas aufwändig. Ich möchte aber auf einige lesenswerte Bücher hinweisen, ohne allzuviel zu verraten. Und weil es dich ein paar mehr geworden sind, hier erst einmal Teil I. Weiterlesen

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Kulturkampf um das imaginäre Land

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Adopt a pop culture I

Um die Zukunft und die Vergangenheit – so weit sie als Science Fiction bzw. als Fantasy imaginiert werden – findet derzeit, von der größeren Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, ein Kulturkampf statt. Unbemerkt, aber nicht unwichtig, denn wo anders als in diesem Genre entsteht das kollektive Imaginäre? Ein heiß diskutiertes Symptom für diesen Kulturkampf sind die vor wenigen Tagen bekanntgegebenen Hugo-Nominierungen. Um das zu verstehen, ist allerdings etwas Hintergrund notwendig.

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Kurz: A young lady’s primer

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Ich muss vom Smartphone bloggen – Z. blockiert den Computer. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe Buchtitel ab (und ist mächtig stolz darauf). Alle paar Minuten fragt sie mich, weil sie einen bestimmten Buchstaben nicht findet. Noch fehlt auch eine Verbindung zwischen den Formen und dem, was diese Buchstaben jeweils lautlich bedeuten.

Hier würde ich ihr gerne mein Smartphone (oder besser noch ein Tablet) in die Hand drücken. Ich glaube, ihre aktuelle Neugierde auf Buchstaben und Wörter würde sie dazu bringen, sehr schnell von symbolischen Formen zu Lautrepräsentationen zu kommen. Gerade, um diese arbiträren Verbindungen herzustellen, wäre die prinzipiell kinderleichte und multimediale Oberfläche eines Smartphones das ideale Medium.

Nur: Zumindest ein erstes Durchblättern des Android-Market lässt mich nichts dergleichen finden, schon gar nicht in Deutsch. In Neal Stephensons Diamond Age taucht so ein – wir würden heute wohl Tablet dazu sagen – auf: eine vernetzte Künstliche Intelligenz im handlichen Format, die der kindlichen Heldin des Buchs Weltwissen und Kulturtechniken vermittelt (und mit dem Kind wächst). Fürs erste würde mir ja sowas wie eine freundlich »anlautende« virtuelle Tastatur reichen. Gibt es aber nicht, oder?

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