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Photo of the week: R. erklärt, was mit dem Holz gemacht wurde

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R. erklärt, was mit dem Holz gemacht wurde

 
Gestern haben hier die Sommerferien angefangen. Und auch wenn die Kita noch ein paar Tage länger auf hätte, heißt das für uns: Die Kindergartenzeit für R. ist jetzt zu Ende, im Herbst geht es in der Schule weiter. Das ist schon ein Einschnitt – schließlich war R. jetzt einige Jahre vormittags wie nachmittags jede Woche in der städtischen Kita gewesen, anders als seine ältere Schwester, die nur vormittags (im Waldkindergarten) war.

Zum Abschied gab es unter anderem den Portfolio-Ordner mit nach Hause (sowas hätte ich gerne aus meiner eigenen Kindergartenzeit), und beim Durchblättern wird noch einmal deutlich, wie vielfältig die Projekte waren, und wie sehr sich die ErzieherInnen individuell um jedes Kind gekümmert haben. Auch, wie viel den Kindern zugetraut wurde. Apropos Projekte: Ein Alleinstellungsmerkmal der Kita Rieselfeld sind die Kunstprojekte (einen Eindruck geben die Fotos aus 2013, 2014 und 2015).

Ab Herbst dann also Schule – das wird anders, und ich bin gespannt, wie R. damit klarkommen wird.

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Photo of the week: Flying Leitz II

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Flying Leitz II

 
Die städtische Kita hier im Rieselfeld macht ziemlich coole Sachen. Zum Beispiel gibt es einmal im Jahr ein Kunstprojekt (zusammen mit Bagage), genauer gesagt, eine Projektwoche, wo mit den Kindern Kunst produziert wird, die dann in einem Fest (zur Vernisage) endet. Dieses Mal waren Blumen das Thema, letztes Jahr waren es Farben. Was dabei an Kunst im Gartenatelier entsteht, ist erstaunlich (ebenso wie einige der Dinge, die im ganz normalen Kindergartenalltag mit nach Hause gebracht werden).

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Anschaubare Kinderfilme und -serien

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Im vorhergehenden Blogbeitrag hatte ich danach gefragt, was denn empfehlenswerte DVDs und Filme für Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sein könnten. Meine Follower waren fleißig und haben (v.a. bei Facebook) ganz viele Filmtipps parat gehabt – die sind in der unten aufgeführten Tabelle zusammengefasst. Manches davon ist eher für ältere Kinder geeignet, und ob ich alles gut finden würde, was in der Tabelle steht, ist nochmal eine ganz andere Frage ;-)

Auffällig ist für mich, wie viel davon aus dem Zeitraum 1965 bis 1985 kommt, oder zumindest seinen Ursprung in diesem Zeitraum hat. Also doch das goldende Zeitalter der Kinderserie? Wie dem auch sei: Hier sind die Ergebnisse, sortiert nach dem ersten Produktionsjahr laut Wikipedia (Tabelle als Website anzeigen).

P.S.: Ich habe mal drauf verzichtet, Amazon-Links einzufügen. Wer mit dem Gedanken spielt, etwas zu erwerben, kann dazu gerne meine Amazonbox rechts im Seitenrahmen nutzen – dann erhalte ich ein paar Prozent Provision.

Warum blogge ich das? Weil das Brainstorming doch ein paar Sachen zu Tage gefördert hat, die ich noch nicht kannt, und sicher mal ausprobieren werde – und gerne auch andere daran teilhaben lassen möchte.

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Kurz: Welche DVDs für Vorschulkinder?

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1970s/1990s/2010sIch muss erst einmal gestehen: Ich habe keinen Fernseher. Zum DVD-Schauen dient bis auf weiteres der im Bild rechts dargestellte Original-Commodore-Amiga-Monitor aus den spätern 1980ern oder frühen 1990ern. Auch die Mutter meiner Kinder ist weitgehend ohne Fernseher groß geworden. Damit stellt sich verstärkt eine zentrale Frage: Nämlich die, mit was meine beiden Kinder (im Kindergarten- bzw. Vorschulalter) zum Beispiel an Tagen wie diesen (alle ziemlich krank …) medial beschäftigt werden können.

Bisher greife ich dazu vor allem auf das zurück, was ich selbst kenne. Z.B. Bullerbü. Oder die Rappelkiste* (die ich interessanterweise als Kind selbst manchmal eher »gruselig« fand). Oder – auf dem Smartphone – auf den kleinen Maulwurf. Wenige Versuche in gegenwärtiges Kinderfernseh-Terrain verliefen nicht so, dass ich sie ohne weiteres wiederholen wollte. Ein Kinderfilm muss nicht mit x Schnitten in der Minute daherkommen, und darf ruhig einen gewissen Realismus haben.

Damit die große Frage: Was wäre denn das 2012er-Äquivalent zur Rappelkiste? Was schauen eure Kinder so an? Oder muss ich bei meiner eigenen Vergangenheit und den damit verbundenen Sozialisationsidealen bleiben?

* Sehr cool fand ich ja – beim mit den Kindern gucken – die Folge zum Thema »Vom Zusammenleben«, in der völlig selbstverständlich eine WG aus drei Erwachsenen und drei Kindern auftaucht.

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Kurz: A young lady’s primer

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Ich muss vom Smartphone bloggen – Z. blockiert den Computer. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe Buchtitel ab (und ist mächtig stolz darauf). Alle paar Minuten fragt sie mich, weil sie einen bestimmten Buchstaben nicht findet. Noch fehlt auch eine Verbindung zwischen den Formen und dem, was diese Buchstaben jeweils lautlich bedeuten.

Hier würde ich ihr gerne mein Smartphone (oder besser noch ein Tablet) in die Hand drücken. Ich glaube, ihre aktuelle Neugierde auf Buchstaben und Wörter würde sie dazu bringen, sehr schnell von symbolischen Formen zu Lautrepräsentationen zu kommen. Gerade, um diese arbiträren Verbindungen herzustellen, wäre die prinzipiell kinderleichte und multimediale Oberfläche eines Smartphones das ideale Medium.

Nur: Zumindest ein erstes Durchblättern des Android-Market lässt mich nichts dergleichen finden, schon gar nicht in Deutsch. In Neal Stephensons Diamond Age taucht so ein – wir würden heute wohl Tablet dazu sagen – auf: eine vernetzte Künstliche Intelligenz im handlichen Format, die der kindlichen Heldin des Buchs Weltwissen und Kulturtechniken vermittelt (und mit dem Kind wächst). Fürs erste würde mir ja sowas wie eine freundlich »anlautende« virtuelle Tastatur reichen. Gibt es aber nicht, oder?

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