Phase 4: Grüne als Plattform neu erfinden

Die Energie, die Annalena Baerbock und Robert Habeck mit ihren Bewerbungen für den grünen Bundesvorstand ausgestrahlt haben, ist nicht verblasst. Nein: es ist spürbar, dass sich in der grünen Bundesgeschäftsstelle jetzt etwas bewegt. Nicht nur, weil diese neu aufgestellt wird und Doppelspitze jetzt nicht mehr als Parallelstruktur, sondern als Team gedacht wird. Nein, auch der beginnende Grundsatzprogrammprozess – ein schreckliches Wort – strahlt diese Energie aus.

Letztlich geht es um nichts weniger als die ja auch von mir immer mal wieder eingeforderte Neuerfindung der Partei. Im Impulspapier des Bundesvorstands für das heute und morgen in Berlin stattfindende »Startkonvent« für die Erarbeitung des neuen Grundsatzprogramms finden sich viele Umschreibungen der Herausforderungen und Anforderungen, die mit dieser Neuerfindung, für die »vierte Phase der Grünen«, verbunden sind.

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Photo of the week: Spring IV

Spring IV

 
Ich weiß, ich sollte nicht meckern: nach dem langen Winter ist jetzt der Frühling ausgebrochen. Herbst und Frühling mag ich lieber als Winter und Sommer – nur leider fällt der Frühling dieses Jahr wohl eher aus. Also, gestern und heute lagen wir schon bei mehr als 26 °C hier in Freiburg. Das sind dann schon fast sommerliche Temperaturen – nicht mein Ding!

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Kurz: Reisekostenstreits

Spannend, dass Konflikte in der grün-schwarzen Koalition sich gerne an scheinbaren Nebensächlichkeiten wie dem Reisekostenrecht entzünden. Unsere grüne Finanzministerin will’s vereinfachen, die CDU stellt sich quer und fordert nicht nur höhere Kilometersätze für dienstliche Autofahrten, sondern auch – so ist es zumindest der Presse zu entnehmen – generell 1.-Klasse-Tickets für dienstlich Zug fahrende Landesbedienstete. Argument: an Arbeit im Zug sei sonst nicht zu denken.

Finde ich lustig, weil das Problem für Arbeit im Zug meiner Erfahrung nach nicht 2. Klasse heißt, sondern überfüllte Züge, ruckeliges Internet und spontane Zugausfälle. Gerade bei Dienstreisen lassen sich durchaus Sitzplätze reservieren. Klar ist in der 1. Klasse mehr Platz und Ruhe – aber zum Aktenstudium oder zum Maillesen reicht die 2. Klasse völlig aus. Und gegen schlechtes Management bei der DB hilft das Reisekostenrecht des Landes leider nicht.

Wofür es tatsächlich einen Hebel bietet: keine Anreize für unnötige Autofahrten, Erstattungen auch für Rad/ÖPMV, und auch so Dinge wie Klimaschutzabgaben und eine bessere Familienvereinbarkeit bei beruflichen Reisen wären regelbar.

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Nachkommen des Salzburger Emigranten Georg Mayerhoffer

Die Genealogie lässt mich nicht los – und beim Stöbern in alten Unterlagen, die mein Vater aufbewahrt und ausgewertet hat, bin ich auch auf die interessante, Anfang des 20. Jahrhunderts als Manuskript gedruckte Auflistung der Nachkommen des Salzburger Emigranten Georg Mayerhoffer gestoßen; wohl aus dem Nachlass einer meiner Urgroßtanten. Das vom damaligen Leutkircher Stadtpfarrer Braun zusammengestellte Heftlein ist ziemlich schlecht erhalten, deswegen habe ich es eingescannt und den Scan in ein PDF gepackt, das hier heruntergeladen werden kann.

> Braun (ca. 1910): Nachkommen des Salzburger Emigranten Georg Mayerhoffer, gedruckt von Joseph Hüber, Leutkirch (10 MB).

Ausgangspunkt der Auflistung ist Johann Jakob Mayerhoffer, Gärtner und Leutkircher Rotochsenwirt (1743-1804), Sohn des Georg Mayerhoffer aus Salzburg, der zusammen mit seiner Frau Euphrosine, geb. Stör, Tochter des Bartholomäus Stör, ebenfalls Rotochsenwirt zu Leutkirch, zwölf Kinder hatte, von denen sechs früh starben und sechs – Johann Jakob, Anna, Andreas, Georg, Gabriel und Johann Michael – samt der jeweiligen Nachkommen bis etwa 1910 aufgeführt werden. Zum Teil gibt es ein paar biografische Sätze zu den einzelnen Personen. (Aus Salzburg nach Leutkirch emigriert ist Georg Mayerhoffer vermutlich der Religion wegen, auch wenn das nicht in diesem Heft steht – die Reichstadt war evangelisch, das katholische Salzburg kämpfte gegen die Reformation)

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Photo of the week: Easter decoration, sorted

Easter decoration, sorted

 
Der Hase ist ja ein ganz traditionelles Ostersymbol – Frühlingsanfang, Fruchtbarkeit, all sowas. Nicht zuletzt die Debatten um den »Traditionshasen« haben das noch einmal deutlich gemacht.

Dieses Jahr freut es mich deswegen besonders, dass ich mir dank 3D-Drucker meine ganz individuelle Osterdekoration erstellen konnte. Die Vorlage fand sich auf Thingiverse, und nach ein paar Stunden Druckzeit stand dann die ganze große orangefarbene Hasenfamilie am Fenster (meine Kinder behaupten steif und fest, es würde sich um die Weasleys aus Harry Potter handeln). In diesem Sinne: Frohe Ostern!

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