Archiv der Kategorie: Hochschulpolitik

Photo of the week: Roof view V

Roof view V

 
Eigentlich hasse ich es, wenn zwischen zwei Fotos der Woche keine weiteren Blogbeiträge stehen – diese Woche hatte ich aber schlicht keine Zeit dazu gefunden. Neben Kinderkrams war vor allem das Landeshochschulgesetz daran nicht ganz unschuldig – am Dienstagabend haben wir als Landtagsfraktion GRÜNE gemeinsam mit der SPD vorgestellt, was sich aus Sicht der beiden Regierungsfraktionen am Gesetzentwurf noch ändern soll. Das stieß auf reges Interesse – und insbesondere beim Plan, den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (andernorts auch als Fachhochschulen bekannt) perspektivisch die Möglichkeit zu geben, in forschungsstarken, thematischen Zusammenschlüssen selbst promovieren zu können, gab es letzte Woche ja bekanntermaßen einige Aufregung. Dazu vielleicht bei Gelegenheit noch mehr.

Deswegen also nur ein Foto – vom Dach des Chemiehochhauses der Universität Freiburg, mit Blick auf den Freiburger Nordosten und einige Bauten des Institutsviertels.

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Freiheit, grün gedeutet

Black crow

Eine Folge der grünen Neuaufstellung nach der Bundestagswahl ist die intensivierte Suche nach den Wurzeln der zweiten Säule, nach dem emanzipatorischen Freiheitsbegriff. Dieses Suchvorhaben führte jetzt zu einem autorenpapierernen Aufschlag; unter dem Titel »Die Farbe der Freiheit ist Grün« deuten Kai Gehring, Irene Mihalic, Can Erdal, Lucas Gerrits, Rasmus Andresen, Andreas Bühler, Daniel Mouratidis, Özcan Mutlu, Ulle Schauws, Jan Schnorrenberg, Anne Tiedemann, David Vaulont, Robert Zion Freiheit als einen zentralen grünen Grundwert aus.

Wir denken, dass es an der Zeit ist, das freiheitliche Profil unserer Partei stärker als bisher herauszustellen. Mit unserem Zugang zu diesem Thema haben wir ein Alleinstellungsmerkmal im politischen Wettbewerb, dass wir nicht unter den Scheffel stellen sollten. Unser Papier liefert keine fertigen Programme oder Initiativen. Wir wollen eine lebendige, interdisziplinäre Debatte über die Chancen einer freiheitlichen grünen Politik anstoßen. Ein Anfang ist gemacht, das Ende ist offen. Unsere Vision ist die gleiche Freiheit für alle – nur das ist gerecht und fair. Wir wollen weiter die Verantwortung eines/r Jeden für die Zukunft als positiven Grundwert verstehen und transportieren. Zugleich plädieren wir dafür, unseren Nachhaltigkeitsbegriff so zu vermitteln, dass er die Freiheit in den Mittelpunkt stellt und solidarische und ökologische Politik miteinander verbindet. Mit unserer Freiheitserzählung und unserem Freiheitshandeln wollen und können wir mehr Menschen für Grüne begeistern und u.a. das progressive weltoffene Bürgertum für uns gewinnen.

Ich finde das Ergebnis überzeugend, auch wenn das eine oder andere fehlt – dazu gleich noch mehr – oder vielleicht nicht pointiert genug ist. Insofern unterstütze ich das Papier gerne. Wer das auch möchte, kann dies im Kommentarbereich von gruen-und-frei.de kundtun.

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Vor der Landesdelegiertenkonferenz 2013

Slide down

Am Wochenende steht die jährliche Landesdelegiertenkonferenz der baden-württembergischen Grünen an, diesmal im – so heißt es – reizvollen Esslingen. Ich bin für den Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald zu diesem Parteitag delegiert, und schaue dem Wochenende mit gemischten Gefühlen entgegen.

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Gebührengespenster in der LHG-Novelle

Portal

Eigentlich halte ich mich in diesem Blog ja zurück mit Dingen, für die ich dienstlich – als Parlamentarischer Berater für Wissenschaft und Forschung, Medien und Netzpolitik der Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg – zuständig bin. Jetzt muss ich aber doch ein paar Worte zum 3. Hochschulrechtsänderungsgesetz (landläufig: der Novelle des Landeshochschulgesetzes, oder kurz, der LHG-Novelle) äußern. Worum es bei dieser umfangreichen Neufassung geht, steht zum Beispiel auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, auch diese Infografik (pdf) ist ganz nett.

Es gibt eine ganze Reihe von Elemente der LHG-Novelle, die ich persönlich sehr gelungen finde. Dazu gehören die Veränderungen zur Qualitätssicherung bei Promotionsverfahren, dazu gehört das Tenure-Track-Verfahren für JuniorprofessorInnen, dazu gehören die erweiterten Auskunftsrechte für den Senat und für einzelne SenatorInnen, und dazu gehört auch die gesetzliche Verankerung der Perspektivenvielfalt im Hochschulrat.

Dann gibt es Punkte, an denen ich persönlich eine mutigere – oder gar ganz andere – Lösung begrüßt hätte, und bei denen es eher um eine nachholende Modernisierung geht. Ist ja manchmal auch notwendig. Es wäre zwar spannend, hier in Details zu gehen, dafür ist dieses Blog aber definitiv der falsche Ort.

Insgesamt bin ich überzeugt, dass das Gesetz den Anspruch einlöst, eine Abkehr vom Geist der unternehmerischen Hochschule Frankenbergs einzuleiten. Dazu tragen viele kleine Mosaiksteine bei, die dann – soweit das bei den trägen Tankern der Hochschulen und Universitäten möglich ist – zusammen eine Kursänderung möglich machen.

An dieser Stelle möchte ich jetzt auf einen Punkt näher eingehen, der in den letzten Tagen durch die Presse geisterte: die Warnung vor »Studiengebühren durch die Hintertür«. Es lässt sich sicherlich darüber streiten, ob die im Entwurf vorgesehenen Änderungen im Landeshochschulgebührengesetz sinnvoll und notwendig sind. Aber »Studiengebühren durch die Hintertür« sind es nicht. Was wird geändert?

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Photo of the week: u-asta-Alumnitreffen II

u-asta-Alumnitreffen II

 
Die beiden jungen Herren hier auf dem Bild haben gemeinsam: Sie haben sich genau wie ich irgendwann mal im Freiburger u-asta engagiert. Vor zwei Wochen, am 1. Juni 2013, wurde nun das Ende des u-asta gefeiert. Ein fröhlicher Anlass, den nach dem u-asta ist vor der Verfassten Studierendenschaft. In Freiburg hat sich hier das Neue Mischmodell durchgesetzt, das ähnlich wirre Diagramme zu produzieren in der Lage ist wie das Bündnis für u-asta und Fachschaften. Die ganzen Reden hat der u-asta netterweise dokumentiert (auch zum Anhören), und viele Leute, mit denen ich seit Mitte der 1990er Hochschulpolitik gemacht habe, habe ich auch wiedergetroffen. War schön!

Mehr Fotos von der u-asta-Abschiedsgala gibt es auf Flickr. (Ach ja: Bericht der Badischen Zeitung dazu). Und hier hatte ich was zum 30-jährigen u-asta-Jubiliäum 2010 gebloggt, und da zum Ende vom U.

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