»Ich-AG im Walde« im Berliner Journal

In der aktuellen Ausgabe des Berliner Journal für Soziologie (Jg. 16, Heft 2) ist mein Aufsatz »Die Ich-AG im Walde. Arbeit in ländlichen Räumen der postindustriellen Gesellschaft am Beispiel forstlicher Dienstleistungsunternehmen« abgedruckt – wenn ich das richtig sehe, die erste »große« Veröffentlichung meinerseits in einer offline erscheinenden soziologischen Zeitschrift. Insofern bin ich schon ein bisschen stolz darauf. Abstract:

Ausgehend von einer Darstellung postindustrieller Arbeit und ihres Echos in der Industriesoziologie, diskutiert der Artikel die Arbeits- und Organisationsformen forstlicher Dienstleistungsunternehmen. Dabei wird zum einen eine Makroperspektive eingenommen, in der das Aufkommen forstlicher Dienstleistungsunternehmen mit sinkenden Waldarbeiterzahlen und Outsourcing-Prozessen in den Forstverwaltungen in Beziehung gesetzt und mit dem historischen Kontext der Waldarbeit verknüpft wird. Zum anderen werden auf der Grundlage qualitativer Interviews mit forstlichen Dienstleistungsunternehmern Merkmale der dort stattfindenden Arbeit und der Organisationsform dieser Dienstleistungsunternehmen vor dem Hintergrund neuerer industriesoziologischer Ansätze dargestellt. Dabei wird deutlich, dass die Arbeit forstlicher Dienstleistungsunternehmen zwar viele Gemeinsamkeiten mit postindustrieller Arbeit aufweist, sich aber vieles auch mit Traditionslinien ländlicher Arbeit in Kleinstunternehmen erklären lässt. Die tatsächlich vorzufindenden Arbeitsweisen und Organisationsformen kombinieren die Reaktion auf einen globalen Markt mit Rückgriffen und Anschlüssen an Traditionslinien.

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