Esslingen kann Nebel. In erstaunlichem Ausmaß. Und das gibt dann manchmal sogar halbwegs impressionistische Bilder.
Photo of the week: Very warm autumn day at Opfinger See, Freiburg
Photo of the week: Leimen
Photo of the week: Oostende und Co. – III
Und schließlich eine dritte und letzte Fuhre Fotos von meinem belgischen Kurzurlaub. Wer auch die tie-dye-Bilder vom Sonnenuntergang sehen will, muss allerdings auf Flickr gehen (oder hier schauen).
Nach Koksijde bin ich eigentlich gefahren, um mir das Dünenabtei-Museum anzugucken. Das war ganz nett, der Außenbereich allerdings wegen Sturm geschlossen. Umso eindrucksvoller der Strand mit Sandsturm bis in Kniehöhe. Hier im Bewegtbild.
Sonst ist das gar nicht so meins, aber irgendwie bin ich dann doch in die eine oder andere Kirche geraten. Onze-Lieve-Vrouw ter Duinenkerk in Koksijde zu entdecken, war reiner Zufall – aber ein glücklicher, weil das Gebäude durch eine spannende Architektur und sehenswerte Glaskunst besticht. Gebaut wurde die Kirche in den 1950er Jahren.
Etwas weiter östlich, in Middelkerke, wird der Strand zur Freilichtkunstausstellung. Hier zu sehen: „I Can Hear It“ von Ivars Drulle. Gehört habe ich allerdings nichts, trotz der imposanten Schalltrichter.
Etwas abseits des Strandes, zwischen Stadt und Dünen, steht der Warande tower, eine begehbare Skulptur auf dem Grundriss eines alten Wasserturms. Von der aus gibt es eine Aussicht ins Land, aber auch aufs Meer – und auf weitere Kunst, hier den filigranen Lastwagen samt Bagger von Wim Delvoye.
Die Gestaltung der belgischen Züge erinnerte mich – falsches Land, aber trotzdem – an Piet Mondrian. Und bis Köln hat mit der Bahnfahrt zurück auch alles gut geklappt, ab da gab es dann großes Chaos und letztlich fünf Stunden Verspätung.
Photo of the week: Oostende und Co. – II
Heute nochmal weitere Fotos von meinem belgischen Kurzurlaub. Das gesamte Fotoalbum liegt auf Flickr.
In Raversijde habe ich das Freilichtmuseum „Atlantikwall Raversyde“ besucht – sowohl im ersten wie auch im zweiten Weltkrieg gab es hier deutsche Befestigungsanlagen, Bunker und auf den Strand gerichtete Geschützstände, um die Küste zu verteidigen. Ich habe hier einiges über die wechselnden Besatzungen bis zur Befreiung durch die kanadische Armee gelernt, aber auch zur Lebenssituation der Soldaten in dieser (im zweiten Weltkrieg) aus genormten Bauteilen extrem schnell errichteten Anlage. Zum Freilichtmuseum gehört auch der frühere Wohnsitz des belgischen Prinzen Karel sowie ein mit Installationen bespielter Bereich; bei meinem Besuch ging es hier um die Frage „Nie wieder Krieg?“ und damit verbundene historische und aktuelle Protestbewegungen.
Stürmisches Wetter an der Nordsee (hier in Raversijde, links im Bild die Küstentram), mit rückwärts fliegenden Möwen, Gischt und einer eingetrübten Sicht. Trotzdem gab’s hübsche Aussichten.
Brügge ist in weiten Teilen historische Bausubstanz – leider gerade im Stadtkern auch stark überlaufen. Ich habe mir im neuen Museum „BRUSK“ eine gut gemachte Ausstellung zu Vorläufern der Globalisierung und Brügge als Knotenpunkt in verschiedenen Netzwerken (Nordsee/Wikinger, islamische Welt und Christentum, Kolonialisierung) angeschaut, eher fragwürdige KI-Kunst und die Kunstausstellung des aktuell im Umbau befindlichen Groenigemuseum, die vom Mittelalter bis zu Expressionismus und Surrealismus reicht.
Zum historischen Stadtkern Brügges gehören unglaublich viele Türme und Kirchen. Das hier ist ein Detail eines der Fenster der St.-Salvator-Kathedrale.
Zum Abschluss meines Besuchs in Brügge habe ich noch dem Beginenhof einen Abstecher abgestattet; der Weg dahin führt durch Gassen mit mittelalterlichen Häuschen und über diesen viel besuchten Platz – und dann in die Stille des Innenhofs des noch heute in Betrieb befindlichen Beginenareals.













