Photo of the week: Concrete church III /​/​ Opfinger See in December VIII

Concrete church III

 

Opfinger See in December VIII

 
Da ich letz­te Woche nicht dazu gekom­men bin, ein Foto der Woche zu blog­gen, gibt es dies­mal gleich zwei. Bei­de sind Anfang Dezem­ber bei einem Spa­zier­gang zum Opfin­ger See entstanden. 

Oben ist die Maria-Mag­da­le­na-Kir­che mit­ten im Rie­sel­feld in ihrer gan­zen Beton­schön­heit zu sehen. Und unten der Opfin­ger See, der im etwas mud­de­li­gen Dezem­ber­wet­ter ganz schön fins­ter wir­ken kann. 

Townscaper: Regelgeleitete Kreativität im Städtebau

Screenshot Townscaper

Die Zahl der Com­pu­ter­spie­le, die ich wirk­lich ger­ne mag, ist sehr begrenzt. In den letz­ten Tagen ist eines dazu gekom­men, das kom­plett gewalt­frei ist. Ob Oskar Stål­bergs Town­s­caper wirk­lich ein Com­pu­ter­spiel ist, oder viel­leicht eher eine Medi­ta­ti­on über den Zusam­men­hang zwi­schen Begren­zun­gen, Ästhe­tik und Krea­ti­vi­tät, ist mir dabei noch nicht ganz klar. Den­noch lässt sich Zeit damit ver­brin­gen. Dabei ent­ste­hen dann Städ­te wie die oben gezeig­te, die an Vene­dig erinnern.

Anfangskonfiguration TownscaperDas Spiel­prin­zip ist ein­fach: am Anfang steht eine schein­bar unbe­grenz­te Was­ser­flä­che, unter der ein orga­nisch geform­tes Git­ter liegt. An jedem Punkt die­ses Ras­ters las­sen sich per Maus­klick Bau­ele­men­te plat­zie­ren, auf­ein­an­der sta­peln oder löschen. Aus­wähl­bar ist die Far­be aus 15 vor­ge­ge­be­nen Farb­tö­nen, wobei jede Far­be auch sub­ti­le Ände­run­gen in der Gestal­tung mit sich bringt. Mit der Maus lässt sich die 3D-Ansicht steuern.

Das ist alles. Alles wei­te­re ent­schei­det ein aus­ge­klü­gel­tes, aber vor­ge­ge­be­nen Regel­werk – schrä­ges Dach oder Flach­dach, Tür oder Fens­ter, Innen­hof mit Begrü­nung oder Stra­ßen­flä­che – all das hängt davon ab, wel­che Ele­men­te in der Umge­bung plat­ziert sind. Bei­spiels­wei­se wird eine von Häu­sern kom­plett umschlos­se­ne Flä­che begrünt, wenn auch nur ein Haus fehlt, wird sie als Platz, Ter­ras­se oder Flach­dach dargestellt. 

Beispiele für Townscaper

Aus dem Mit­ein­an­der von har­tem Regel­werk (das aller­dings im Spiel auch erst ent­deckt wer­den muss), einer aus­ge­spro­chen schö­nen Gestal­tung der ein­zel­nen Ele­men­te und klei­nen Details wie auf­flie­gen­den Tau­ben oder Schmet­ter­lin­gen ergibt sich der Reiz die­ses Spiels. Die Städ­te und Bau­wer­ke, die so ent­ste­hen, haben eine durch­ge­hen­de Ästhe­tik, kön­nen aber doch ganz unter­schied­lich aus­se­hen – und laden dazu ein, sich Geschich­ten dazu auszudenken. 

Town­s­caper gibt es als Vor­ab-Ver­si­on u.a. bei Steam, kos­tet dort etwa 5 €. 

Photo of the week: Big ball I

Big ball I

 
Ein archi­tek­to­ni­scher Fix­punkt am Fluss­lauf der Drei­sam ist der gro­ße Gas­be­häl­ter, des­sen Kugel weit­hin sicht­bar ist. Zeit­al­ter der fos­si­len Indus­trien, wohin auch geschaut wird – selbst im beschau­li­chen Freiburg.

Photo of the week: Messe Leipzig

Messe Leipzig

 
Seit Frei­tag war ich auf der grü­nen Bun­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz in Leip­zig. Ein rund­um gelun­ge­ner Par­tei­tag, der deut­lich gemacht hat, dass wir die Par­tei der Vie­len sind, bei der Euro­pa­lis­te einen erfolg­rei­chen Genera­ti­ons­wech­sel voll­zie­hen wer­den, und dass wir die Par­tei sind, die um und für Euro­pa kämpft. Viel­leicht schrei­be ich noch­mal mehr dazu. Hier als Foto der Woche jeden­falls ein klei­ner Ein­druck von dem sehr, sehr weit­läu­fi­gen Leip­zi­ger Mes­se­ge­län­de. Ein­drucks­voll, aber irgend­wie auch erschreckend.