Archiv der Kategorie: Analoges Leben

Photo of the week: Wildtal landscape II

Wildtal landscape II

 
Dieser Dezember zeichnet sich durch Sonne, klare Sicht und Kälte aus, oder sagen wir: zeichnete sich durch Sonne aus. Seit ein paar Tagen ist’s statt dessen nass und warm und windig. Aber vor ein paar Tagen, am 16. Dezember, sah’s bei einem Spaziergang durch das Wildtal noch so aus.

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Wenn es ruhiger wird

Blue November VI

Wintersonnenwende, draußen tobt der Herbstwind, oder sind’s schon die Winterstürme, und für mich fangen die Weihnachtsferien an. Irgendwie wurde das auch Zeit – die letzten Wochen waren ziemlich stressig. Dazu gehören auch die letzten Weihnachtsgeschenke, die ich heute eingekauft habe. Dazu, mich um dieses Blog zu kümmern, komme ich gerade nicht, auch das Foto der Woche fehlt schon wieder. In einer der Landtagsreden gestern oder vorgestern – wir hatten noch Plenartage – zitierte einer der Redner Karl Valentin: »Wenn die stille Zeit vorbei ist, dann wird es auch wieder ruhiger.«

Ich hoffe mal, dass das zutrifft. Dagegen spricht, dass ich den überwiegenden Teil der Weihnachtsferien kinderzuständig bin, auch das ein Ergebnis viel zu vieler Termine in Berlin und Stuttgart in den vorherigen Monaten. Ich weiß nicht, ob das in anderen Familien anders ist, aber exemplarisch ist vielleicht das Sonntagsfrühstück: ich denke jedesmal, dass das nett werden könnte, es gibt Rührei und vielleicht Mango und der Tisch ist schön gedeckt. Die Kinder am Frühstückstisch finden das für eine begrenzte Zeit – so ungefähr 7 1/2 Minuten – ganz ok, dann fangen sie entweder mit Streit und gegenseitigen Provokationen an oder müssen ganz dringend ein Buch weiterlesen, ein Computerspiel spielen oder auf dem Sofa liegen. Gemütlich ist jedenfalls was anderes.

Die letzten Tage waren dagegen von Schreibtischstress gekennzeichnet: im Januar ist traditionell Fraktionsklausur, dafür mussten noch Dinge fertig werden, zudem habe ich gerade mehr zu tun als sonst, weil ich mich quasi selbst vertreten habe. Ab 1. Januar 2019 werde ich auch offiziell als Parlamentarischer Berater für Grundsatz und Strategie der grünen Landtagsfraktion Baden-Württemberg fungieren, und die Aufgabe der Parlamentarischen Beratung in den Feldern der Wissenschafts- und Kulturpolitik wird ein Nachfolger übernehmen.

Inoffiziell hatte ich diesen Hut allerdings auch in den letzten Wochen schon auf, was einerseits – weswegen mich dieser ganze Wechsel ja freut – mich neuen Herausforderungen verbunden ist, andererseits aber eben auch mehr Termine und mehr Arbeit bedeutet hat, wenn parallel zur weiterlaufenden Beratung des Wissenschafts-AKs zunehmend auch Grundsatz- und Strategiethemen bei mir aufgeschlagen sind.

(Daneben gab’s dann noch diverse Parteigremien, in denen ich mitarbeite, selbstgewählte Veranstaltungsbesuche und so Dinge wie den Adventskalender, den sich meine Tochter gewünscht hat: eine selbstgeschriebene Geschichte in 12 Kapiteln …)

Die Sorte Stress und auch das Pendeln zwischen Freiburg und Stuttgart zumindest fällt in den nächsten zwei Wochen weg. Ich habe auch schon hunderttausend Ideen, was ich in den nächsten zwei Wochen machen könnte (neben den Kindern und den Weihnachtsfeierlichkeiten und einem Besuch bei meiner Schwester und Silvester und …), und sehe jetzt schon, dass nur ein Bruchteil davon sich realisieren lassen wird. Hm. Vielleicht doch einfach entspannen, soweit das möglich ist, und keine Pläne machen?

In diesem Sinne: frohe Feiertage!

Warum blogge ich das? Quasi-Tagebuch, und als Erklärung dafür, warum hier gerade nicht so viel passiert …

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Kurz: Minecraft-Arduino-Adventskalender (Update)

Das minecraftbegeisterte Kind (9) wollte unbedingt einen Minecraft-Adventskalender. Wir haben dann von einen Kalender von Franzis gefunden, der verspricht, die Java-Edition von Minecraft auf dem PC mit der realen Welt zu verbinden – via Arduino Nano.

Vor der Inbetriebnahme des Adventskalenders stand dann allerdings erst mal ein bisschen Installationsarbeit. Zum einen muss von arduino.cc eine IDE heruntergeladen und installiert werden, um den Mikrocontroller programmieren zu können. Zum anderen gibt es ein Archiv mit Software zu den einzelnen Türchen, einem kleinen Programm, damit Minecraft auf die Schnittstelle des Arduino zugreifen kann (ami.exe) – und einen Treiber für den Arduino Nano. Der wird über ein Mikro-USB-Kabel angeschlossen, aber braucht eine emulierte serielle Schnittstelle. Warum ein Extra-Treiber? Weil der im ersten Türchen enthaltene Arduino Nano ein Klon ist, der von der Arduino-IDE nicht ohne weiteres angesprochen werden kann – der Chip, der den USB-Anschluss ansteuert, ist ein anderer. Deswegen ist im Paket auch ch341ser.exe enthalten, besagter, etwas dubioser Treiber für diese Billigvariante des Arduino Nano.

Also: alles installieren, die Arduino-IDE starten, das erste Programm öffnen, das eine Leuchtdiode auf dem Arduino Nano blinken lassen soll, und auf den Chip hochladen – ach nee, der wird nicht erkannt? Und einen Prozessor »ATmega328″ wie in der Anleitung genannt gibt es auch nicht, nur »ATmega328p« und »ATmega328p (old bootloader)« (letzterer ist korrekt). Aber warum wird der Arduino nicht erkannt. Fehler bei der Installation? Falscher USB-Anschluss? Doch besser komplett im Admin-Mode vorgehen? Nach einigen Neuinstallationen, Websitekonsultationen und Versuchen war dann klar: Treiber und Nano sind nicht schuld – das Problem war einfach nur ein Mikro-USB-Kabel, das wohl nur zum Laden, aber nicht zur Datenübertragung geeignet ist. Nach Austausch des (nicht im Lieferumfang enthaltenen) Kabels durch ein anderes erkannte Windows ein unbekanntes Gerät, aktivierte den China-Treiber und auch die IDE fand den Port. Der blinkenden LED stand damit nichts mehr im Weg … (ich bin gespannt, wie einfach oder kompliziert die Verknüpfung mit Minecraft wird, die ab Morgen drankommt).

[Update, 09.12.2018] Wie in den Kommentaren nachzulesen, war der Anschluss nicht das einzige Problem (und ich bei weitem nicht der einzige, der damit Probleme hatte, siehe auch das Arduino-Forum). Problem Nr. 2: Die Verbindung zwischen Minecraft und Arduino Nano klappt nicht, weil das dafür verwendete ami.exe wohl grottenschlecht programmiert ist. Jetzt gibt es einen Ersatz dafür – schön, dass es eine so rege Do-It-Yourself-Szene gibt. Damit sollte dem Adventskalenderglück auch aus Minecraft heraus nichts mehr im Wege stehen. Eine Kurzanleitung gibt es auch.

Ich habe – mag etwas quick & dirty sein – amigo.exe auf den Desktop kopiert, und mit dem Windowseditor eine Datei amigo.bat auf dem Desktop angelegt, in der dann der Aufruf (ggf. noch um -verbose) zu ergänzen

amigo.exe -serial COM5 -baud 9600 -logfile "..\AppData\.minecraft\logs\latest.log"

steht. Bei mir klappt es damit, wenn ich zuerst die Arduino-IDE, dann Minecraft und dann dieses Programm starte.

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Photo of the week: Red fern

Red fern

 
Ich bin erkältet, der Herbst ist kalt und nass und nebelig, und passend zu Samhain/Halloween habe ich dann auch mal wieder die Heizung eingeschaltet. Der Sommer ist zu Ende.

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Photo of the week: Nebeltag IX

Nebeltag IX

 
Nach dem langen Sommer – ich habe vor wenigen Tagen, Mitte Oktober, noch Tomaten auf dem Balkon geerntet, und der Waldboden ist weiterhin staubtrocken – scheint es doch allmählich Herbst zu werden. Zumindest sind die Nächte kalt, und an Morgen steckt das ganze Rieselfeld tief im Nebel. Kann auch ganz hübsch sein.

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