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Photo of the week: Moon with clouds

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Moon with clouds

 
Nein, das Bild ist nicht ganz aktuell – wir haben fast noch Neumond, und überhaupt: dicke Regenwolken versperren inzwischen die Sicht. Schön zu sehen: die Kugel- und Kraterförmigkeit unseres Trabanten.

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Kurz: Sonnenfinsternis

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Eclipsical

Mir ging’s wie vielen: Als mir klar wurde, dass es zum Frühlingsbeginn heute zu einer doch halbwegs eindrucksvollen partiellen Sonnenfinsternis kommen würde, waren Schutzbrillen dafür längst ausverkauft. In der Schule meiner Tochter wurde dieses Problem durch Abwechseln beim Durch-die-Brille-Gucken (und nicht durch das Zuziehen der Vorhänge) gelöst, wie es wohl überhaupt eine ganze Reihe von Schulen gab, die das Naturspektakel als gelungene Gelegenheit nutzten, um Erdkunde oder Physik am Objekt zu unterrichten.

Zuhause habe ich – a la citizen science – beide in den letzten Tagen propagierten Methoden der Beobachtung ausprobiert. Zum einen habe ich schnell aus einem Karton, einem Loch und einem Stück Backtrennpapier eine Lochkamera (pdf) gebastelt. Und tatsächlich – wurde dieser Karton in die Sonne gehalten, war die Sonnensichel auf der »Mattscheibe« zu beobachten. Zum anderen gab es ja diverse Vorschläge für »Sonnenfinsternis-Selfies« und dergleichen mehr. Den Fotochip der Handykamera zu riskieren fand ich dann deutlich weniger problematisch als irgendwelche Netzhautexperimente anzustellen, und habe deswegen – siehe oben – mal so und mal so um die Ecke fotografiert. Besonders herausragende Fotos sind dabei nicht entstanden – auch die zu über 60 Prozent abgedunkelte Sonne war noch viel zu hell für die Belichtungskorrektur des Handys. Was aber zu sehen ist, ist die Sonnensichel im lense flare, bzw. in irgendwelchen internen Reflektionen. So mediatisiert hatte ich dann also doch noch was von der Sonnenfinsternis. Mal ganz abgesehen von der deutlichen Verdunklung und Verfärbung des grellen Frühlingslichts heute vormittag.

Ach ja: 1999 bin ich, so erinnere ich mich, extra zusammen mit meiner Mutter hoch in den Schwarzwald gefahren, weil unten in Freiburg alles mit Wolken zugezogen war. Aber auch in St. Peter war dann trotz ordentlicher Sonnenfinsternisbrille nicht wirklich viel zu sehen (ähnlich wie hier …).

2015 war die Sonnenfinsternis dann vor allem auch eines: neben dem großen Spektakel wurde sie zum Risiko aufgeblasen – für die Augen, für die Stromnetze (die den Einbruch der PV-Produktion gut verkraftet haben), und überhaupt. Da hat sich was geändert – nicht unbedingt zum Besseren.

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Photo of the week: Rieselfeld night II

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Rieselfeld night II

 
Schon ein paar Wochen her: Sichelmond, Venus und Mars gemeinsam am Himmel über dem Rieselfeld.

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Photo of the week: Ominous

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Ominous

 
»Ahnungsvoll, bedrohlich, bedenklich« – so übersetzt leo.org »ominous«, was mir spontan als Titel für dieses Foto einfiel. Eigentlich sind Bäume (auch abgestorbene), Monde und der tiefblaue Sommerabendhimmel nichts, was bedrohlich oder bedenklich sein sollte. Zusammen wirkt es dann vielleicht doch so; jedenfalls dann, wenn die menschliche Eigenschaft, sich Zusammenhänge und Geschichten auszudenken, zuschlägt.

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Roter Mond

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Heute Nacht gab es (genauer gesagt: gibt es – noch ist sie nicht ganz vorbei) eine totale Mondfinsternis. Glücklicherweise war der Himmel hier total wolkenlos und sternklar, so dass ich mir das ganze anschauen konnte (trotz Erkältung). Natürlich konnte ich es nicht lassen, auch zu versuchen, den roten Mond (so sieht der nämlich aus, wenn es eine totale Mondfinsternis gibt, hat irgendwas mit Wellenlängen und so zu tun, siehe Wikipedia) zu fotografieren. Eigentlich war mir schon vorher klar, dass das nur bedingt gut gehen kann, weil die Brennweite meines Objektives zu klein ist. Hat trotzdem Spaß gemacht; neben ein paar Bildern, auf denen zu erkennne ist, dass der Mond tatsächlich rot geworden ist, sind auch noch ein paar lustige Langzeitnachtaufnahmen entstanden. Nur beim Versuch, den Dorfbach auch noch beim Vollmondplätschern zu fotografieren, mochte dann mein Kameraakku nicht mehr.

One moon to bind them ...

Vom Screenshot geht’s zu den einzelnen Mondfotos weiter …

Meine Fotos habe ich dann stolz gleich nach FlickR hochgeladen, bin danach auf meine Homepage dort – und sehe, dass ich nicht der einzige war, sondern dass auch in Stuttgart, Spanien und Großbritannien fleißig rote Monde fotografiert wurden. Einige der Bilder lassen mich regelrecht vor Neid erblassen: sie sind einfach deutlich besser geworden als meine. Insgesamt ist diese Mondfinsternis wohl eine der am besten dokumentierten überhaupt …

Warum blogge ich das? Vor allem, weil ich den FlickR-Screenshot doch ganz nett finde.

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