Archiv der Kategorie: Lesenswert

Sieben Tage, sieben Bücher

Auf Facebook läuft seit einiger Zeit ein – naja, eigentlich: Kettenbrief – zum Thema »Sieben Tage, sieben Bücher«. Wer mitmacht, soll an sieben Tagen jeweils ein Buchcover ohne weitere Erläuterung posten, und eine weitere Person zum mitmachen animieren. Das Ergebnis finde ich durchaus interessant; bei einigen sehr vorhersehbar, bei anderen unerwartet. Jedenfalls passt mir das jeden Tag ein Cover posten und eine Person nominieren nicht, deswegen gibt es meine sieben (plus zwei) Cover jetzt gesammelt. Und auch wenn’s keine weiteren Erläuterungen geben soll: bei vielen davon steht das gewählte Cover pars pro toto für eine ganze Reihe von Büchern, die ich auch hätte posten können …

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Für mich neu entdeckt: Bujolds Vorkosigan-Serie

Reading Vorkosigan

Manchmal lohnt es sich, die eigenen Vorurteile zu überprüfen. Beispielsweise habe ich die Vorkosigan-Serie von Lois McMaster Bujold bis vor kurzem für uninteressant für mich gehalten. Ich wusste, dass es um die Abenteuer eines Raumschiff-Kapitäns Miles Vorkosigan geht, dass die Serie mit »Horatio Hornblower im Weltraum« verglichen wurde (Wissenslücke, aber irgendwas mit Flotten, Militär und Seefahrt), und dass es sich dabei um »MilSF«, also militärische Science Fiction handelt.

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Freiburg, 31.07.2018, 37 °C

Hitze flimmert
Fahrräder schwalben über den Platz
Bahngeschrille

Bäche dürstet es
Feinste Wolken bringen keinen Regen
In die Stadt

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In eigener Sache: Plädoyer für ein enges und kritisches Verhältnis zur Wissenschaft

Auf den ersten Blick denkt man: Grüne und Wissenschaftlichkeit – wo ist das Problem? Grüne laufen mit beim March for Science, wir geben Pressemitteilungen zur Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit heraus und laden Wissenschaftler_innen zu unseren Bundesdelegiertenkonferenzen ein. Im Gespräch mit Wissenschaftler_innen merkt man aber sehr schnell, dass unser Verhältnis zu Forschung und Forscher_innen kein ganz unkompliziertes ist: Zwar haben viele Wissenschaftler_innen eine grundlegende Sympathie für einige Ansätze unserer Politik. Ökologische Fragen sind vielen wichtig, ebenso unser liberales und emanzipatorisches Gesellschaftsbild, unsere Vorstellung einer beteiligungsorientierten Politik. Bald taucht dann jedoch ein großes Aber auf – denn noch immer erscheinen wir als technikfeindlich: Grüne seien die, die in Talkshows die »Schulmedizin« verteufeln und öffentlich gegen Impfungen agieren.

So fängt ein Diskussionsbeitrag für den laufenden grünen Grundsatzprogrammprozess an, den ich gemeinsam mit Paula Louise Piachotta verfasst habe. Wer weiterlesen will, wie es um das Verhältnis von Grün und Wissenschaft bestellt ist, und wie eine zugleich enge und kritische Anbindung an Wissenschaftlichkeit für unsere Partei aussehen könnte, findet den kompletten Text auf gruene.de.

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Schulz’ Geschichte

Die Schulz-Story von Markus Feldenkirchen – ich habe den Fehler gemacht, sie als Hörbuch zu kaufen und gemerkt, dass das einfach nicht mein präferierter Wahrnehmungskanal ist, aber das ist eine andere Geschichte – also: die Schulz-Story ist ein beeindruckendes Stück Journalismus, bis hin zu den wie nebenbei in den Text eingestreuten Erläuterungen zu Fachbegriffen und politischen Situationen. Sie lässt sich auf drei Ebenen lesen: als Text über die Person Martin Schulz, als Text über den Zustand der SPD, und als Text über einige Dysfunktionalitäten unseres politischen Systems.

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