Kurz zum „Umfrage-Beben“

Am Don­ners­tag­abend ver­öf­fent­lich­te der SWR den „Deutsch­land­Trend extra“ zur Land­tags­wahl in Baden-Würt­tem­berg und titel­te berech­tigt von einem „Umfra­ge-Beben“. Im Ver­gleich zur letz­ten Umfra­ge von Infra­test Dimap gab es hier deut­li­che Ver­än­de­run­gen – Grü­ne +4, CDU ‑1 – und damit mit 27 Pro­zent­punk­ten zu 28 Pro­zent­punk­ten fast gleichauf.

Anläss­lich die­ser Umfra­ge habe ich den Rech­ner zum Wahl­recht aktua­li­siert und die Umfra­ge sowie eini­ger­ma­ßen plau­si­ble mög­li­che Direkt­man­da­te hinzugefügte. 

Wenn die Wahl am kom­men­den Sonn­tag tat­säch­lich so aus­ge­hen wür­de, kämen wir damit auf einen Land­tag mit „nur“ 133 Sit­zen (aktu­ell: 154), davon 39 Grü­ne und 41 CDU.

Schon vor den ver­gan­ge­nen Land­tags­wah­len gab es jeweils kurz vor­her noch­mal grü­ne Gewin­ne in den Umfra­gen. Auch in der Lang­frist­per­spek­ti­ve ist die aktu­el­le Umfra­ge jedoch herausragend:


Die span­nen­de Fra­ge ist jetzt, was in den nächs­ten sie­ben Tagen noch pas­siert. Vie­le haben schon Brief­wahl gemacht, ande­re sind noch unschlüs­sig. Mit der aktu­el­len Umfra­ge (und ähn­lich guten Zah­len beim ZDF/Forschungsgruppe Wah­len) ist es jeden­falls in den Bereich des Mög­li­chen gerückt, dass Cem Özd­emir der nächs­te Minis­ter­prä­si­dent Baden-Würt­tem­bergs wird. Dafür kommt es auf jede Zweit­stim­me an.

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