Photo of the week: Heron

Heron

 
Die letz­ten paar Fotos der Woche waren schon Vögel, und jetzt fängt mei­ne Foto-der-Woche-Serie für das Jahr 2018 auch noch mit einem an. Trotz­dem woll­te ich euch die­sen (etwa unter­kühlt) am Ufer der Drei­sam ste­hen­den Grau­rei­her nicht vor­ent­hal­ten. Und bevor sich jemand Sor­gen macht: Er ist nicht beim heu­ti­gen braun­schlam­mig rei­ßen­den Hoch­was­ser auf­ge­nom­me­nen. Das Bild ist schon ein paar Tage alt. Genau­er gesagt: es stammt sogar aus dem letz­ten Jahr. 

Trotz­dem neh­me ich’s als Anlass, allen ein fro­hes Neu­es Jahr zu wün­schen. Ich habe bei Face­book ja geschrie­ben, dass ich mir wün­sche, dass 2018 soli­de und lang­wei­lig wird. Sieht bis­her – fire and fury – nicht so aus, aber was nicht ist, kann ja noch wer­den. Ein biss­chen weni­ger inte­res­t­ing times könn­ten wir jeden­falls alle mal brauchen.

… denn die Zeiten ändern sich (bloß wie?)

Fünf­zig Jah­re 1968 ist selbst­ver­ständ­lich Anlass für Events. Dem kann sich auch das baden-würt­tem­ber­gi­sche Haus der Geschich­te in Stutt­gart nicht ver­schlie­ßen und zeigt noch bis zum 24.6.2018 in sei­nem Kel­ler die Son­der­au­stel­lung „… denn die Zei­ten ändern sich: die 60er Jah­re in Baden-Würt­tem­berg“ (Ein­tritt: 5 €).

Vor­ne­weg: der Kata­log zur Aus­stel­lung (19,80 €) ist fast inter­es­san­ter als die sehr kon­ven­tio­nell-muse­al gemach­te Schau selbst. Archi­va­li­en, Ton­do­ku­men­te, Film­aus­schnit­te und der eine oder ande­re Gegen­stand (ein Stuhl, auf dem mal Hen­drix geses­sen haben soll, ein rotes Kleid, Rudi Dutsch­kes Akten­ta­sche, etc.) wer­den prä­sen­tiert und erläutert.

Das ist durch­aus gefäl­lig. Inhalt­lich schlägt die Aus­stel­lung einen wei­ten Bogen. Die 1960er begin­nen hier etwa 1957 und enden viel­leicht 1975. Der in schwarz gehal­te­ne Aus­stel­lungs­raum glie­dert sich in etwa in vier Abschnit­te: Rock- und Beat­mu­sik als neue, uto­pisch ange­hauch­te Jugend­kul­tur – Klei­dung und Sexua­li­tät – (stu­den­ti­sche) Pro­tes­te in Hei­del­berg, Stutt­gart und Karls­ru­he – Jugend­zen­tren und Clubs in der schwä­bi­schen Pro­vinz (pro­mi­nent: der Club Alpha 60 aus Schwä­bisch Hall). Gezeigt wer­den vor allem Doku­men­te und Objek­te aus der Jugend­kul­tur und Pro­test­sze­ne, dazwi­schen das eine oder ande­re Schrei­ben der Obrig­keit und der NPD.

Der musea­li­sie­ren­de Ansatz ver­frem­det. Aber er stößt mir doch als schwie­rig auf.

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Erste Erfahrungen mit dem Anycubic i3 Ultrabase

Anycubic i3 - I

Das Rat­tern einer Näh­ma­schi­ne. Das ist das ers­te, was mir ein­fällt, wenn ich mei­nen neu­en 3D-Dru­cker beim Dru­cken von Details höre. Ande­res erin­nert fast an das Fiep­sen alter Modems oder an Jahrmarktdrehorgeln.

Aber von vor­ne: dank der VG-Wort-Nach­zah­lung fühl­te ich mich ermu­tigt, rund 300 Euro in die Hand zu neh­men und einen Any­cu­bic [Pru­sa] i3 Ultra­ba­se zu erste­hen. Das ist ein Bau­satz, nicht ganz so kom­for­ta­bel wie der etwas teu­re­re Any­cu­bic i3 Mega, her­ge­stellt ver­mut­lich in Chi­na, und wenn ich das rich­tig ver­ste­he, ein evo­lu­tio­nä­rer Nach­fol­ger der RepRaps, also der Dru­cker, die sich (minus Metall­tei­le und Pla­ti­nen …) selbst dru­cken können. 

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Photo of the week: And then there was snow XVII

And then there was snow XVII

 
Ein paar Tage lang lag Schnee hier im Rie­sel­feld. Und wer genau hin­sieht, erkennt, dass auch die Mau­er, auf der die Raben­krä­he sitzt, von einer Schnee­de­cke gekrönt ist. Aber ich will nicht schon wie­der über das Wet­ter schrei­ben, son­dern schon ein­mal ein Fro­hes Jahr 2018 wünschen! 

Den Begriff „zwi­schen den Jah­ren“ für die Zeit nach der Win­ter­son­nen­wen­de, zwi­schen Weih­nach­ten und Sil­ves­ter, mag ich ger­ne. Denn es ist ja tat­säch­lich so, dass in die­ser Zeit eine klei­ne Atem­pau­se des öffent­li­chen Lebens statt­fin­det, Zeit, mal inne zu hal­ten oder sich was aus­zu­den­ken. Schön, dass es das gibt.