Kurz: Brillenlos

Am Frei­tag­abend ist bei einer Ran­ge­lei mit mei­nem Kind der Bügel mei­ner Bril­le abge­bro­chen. Dass so etwas pas­sie­ren wür­de, war nicht unwahr­schein­lich – immer­hin hat­te ich die Bril­le (mei­ne, wenn ich mich nicht ver­zählt habe, fünf­te) schon fast zehn Jahre.

Modell Nr. 6 habe ich mir am Sams­tag beim ört­li­chen Opti­ker aus­ge­sucht. Nach lan­gem Hin und Her habe ich mich für ein Modell ent­schie­den, das gewis­se Ähn­lich­kei­ten mit der vor­he­ri­gen Bril­le auf­weist. Kon­ti­nui­tät statt radi­ka­ler Brü­che also. Mor­gen soll sie fer­tig sein.

Aktu­ell bin ich also noch bril­len­los. Das geht, weil ich nur mäßig kurz­sich­tig bin (-1,5 Diop­trin oder so). Das heißt, in einem Bereich bis etwa einen Meter sehe ich scharf, so rich­tig ver­schwom­men wird es erst ab vier, fünf Metern. Trotz­dem füh­le ich mich selt­sam. Die Welt wirkt ein biss­chen ver­träum­ter als sonst. Ab und zu grei­fe ich nach der nicht vor­han­de­nen Bril­le, um sie zu jus­tie­ren. Und jetzt, am Abend, mer­ke ich, dass es doch ganz schön anstren­gend ist, stän­dig unge­wohnt zu fokus­sie­ren. Ich wür­de zwar klar­kom­men – auf Dau­er bin ich aber froh, ein bril­len­tra­gen­der Cyborg zu sein.

Kurz: Facebook-Einladungen

Hal­lo Welt,

wie sieht eigent­lich die aktu­el­le Eti­quet­te hin­sicht­lich Face­book-Kon­takt­an­fra­gen aus? Der Grund, war­um ich fra­ge: Mir pas­siert es stän­dig, dass Leu­te mich bei Face­book befreun­den wol­len, die ich nicht ken­ne. Meis­tens auch Grü­ne (wie sich aus den gemein­sa­men Freun­dIn­nen schlie­ßen lässt), manch­mal nicht.

Ich mei­ne, wenn mich irgend­wer „abon­niert“, oder mir auf Twit­ter folgt, dann ist das so. Aber Kon­tak­te bestä­ti­gen, die mir über­haupt nichts sagen? Ich bin da skep­tisch und igno­rie­re der­ar­ti­ge Anfra­gen meist. Oder anders­her­um: Wer unbe­kann­ter­wei­se mei­ne Face­book­freund­schaft haben will, tut gut dar­an, mir eine Nach­richt oder Mail zu schicken.

Wie geht ihr mit sol­chen Kon­takt­an­fra­gen von Unbe­kannt um? 

Schö­ne Grüße

Till

Über die Schwierigkeit, Datenschutz an Schulen umzusetzen

Spider

„Grü­ne wol­len Face­book ver­bie­ten“ – das ist die zuge­spitz­te Les­art einer vor kur­zem aktua­li­sier­ten Hand­rei­chung des – nach wie vor SPD-geführ­ten – Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums Baden-Würt­tem­berg, die im Som­mer­loch für eini­gen Wir­bel in neu­en und alten Medi­en sorgte.

Aber nicht nur die Par­tei­far­be wird falsch zuge­ord­net. Eigent­lich steht in der Hand­rei­chung für Leh­re­rIn­nen auch etwas ganz ande­res als das, was in den Über­schrif­ten zu fin­den ist.

„Über die Schwie­rig­keit, Daten­schutz an Schu­len umzu­set­zen“ weiterlesen