Kurz: Happy birthday, Wikipedia

Wiki­pe­dia ist 25 Jah­re alt – und von einem dubio­sen Pro­jekt zum unver­zicht­ba­ren Rück­grat des frei­en Wis­sens im WWW gewor­den. Herz­li­chen Glückwunsch!

Und ja: die Wiki­pe­dia hat Schwä­chen. Büro­kra­ti­sche Rele­vanz­kri­te­ri­en, eine demo­gra­fisch sehr unglei­che Zusam­men­set­zung der Bearbeiter*innen, und auch in der Fol­ge davon einen gewis­sen Bias, gewis­se Wis­sens­lü­cken. Aber: frei, von über­all her zugreif­bar, und zur Not auch kom­plett downloadbar.

Wenn es eine real exis­tie­ren­den Umset­zung des „Hitchhiker’s Gui­de“ gibt, dann ist es die Wiki­pe­dia. Größ­ten­teils harm­los, und viel ver­brei­te­ter als der Brock­haus, die Enzy­klo­päd­ia Bri­tan­ni­ca oder – wer kennt sie noch? – MS Encarta.

Ich hof­fe sehr, dass es die Wiki­pe­dia als eine zen­tra­le Ein­rich­tung des frei­en Webs auch in 25 Jah­ren noch geben wird. Ich gebe zu: mei­ne akti­ven Edi­tier­zei­ten lie­gen lan­ge zurück. Aber viel­leicht ist es ange­sichts der KI-Bedro­hung wich­ti­ger den je, zu einer umfas­send infor­mier­ten Wiki­pe­dia beizutragen.

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