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Jahresrückblick – 2015 im Spiegel dieses Blogs

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Xmas tree V

Wie war 2015? Angesichts noch einmal deutlich sinkender Zugriffszahlen – mit einigen wenigen Ausnahmen, etwa dem u.a. auf Reddit verbreiteten Artikel über das »Platzhalterbild« der AfD, was dann innerhalb von zwei Tagen für 1500 Zugriffe sorgte und die Jahresgesamtzugriffszahl auf über 33.000 hievte – verzichte ich auf eine ausführliche quantitative Analyse der Dinge, die 2015 auf meinem Blog geschehen sind.

wpid-15-152-pluto-newhorizons-highresolution-20150714-ifv.jpgInteressanter sind die inhaltlichen Highlights. So gab es 2015 eine Sonnenfinsternis (März 2015) und Bilder vom Rand des Sonnensystems (Juli 2015). Ich habe mir die Handy-Ausstellung im Museum Angewandte Kunst (Juni 2015) in Frankfurt angesehen und die Exo-Evolution im ZKM in Karlsruhe (November 2015).

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In eigener Sache: Keine Panik!

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VFX

Nach einem wunderbar sonnigen Sonntagsspaziergang sehe ich mich in der Lage, der Tatsache ins Auge zu blicken: Dieses Blog verliert an Attraktivität.

Zum einen geht die Zahl der Zugriffe deutlich zurück, Flattr wirft nur noch Groschen ab, ähnliches gilt für die VG Wort; auch die Zahl der Kommentare sinkt rapide. Zum anderen habe ich das Gefühl, dass die Themen, zu denen ich wirklich interessante Dinge zu sagen hätte, oft zu nah an meinem Job dran sind. Das führt zu einer ganzen Galerie von Scheren im Kopf. Ein Beispiel: Gefühlt könnte ich zu großen hochschulpolitischen Ereignissen wie dem Hochschulfinanzierungsvertrag Perspektive 2020, der in wenigen Tagen unterzeichnet wird, zwar einen Artikel schreiben, in dem die damit verbundenen Errungenschaften gelobt werden (und da gibt es in der Tat einige), würde mich aber schwer damit tun, eine ausgewogene Analyse zu schreiben, in der auch kritische Punkte beleuchtet werden. Also sage ich tendenziell eher nichts dazu.

Gleichzeitig ist so ein Rückblick am Anfang des Jahres natürlich auch eine gute Gelegenheit, nochmal die Frage zu stellen, wer mein Blog eigentlich liest (zum Teil weiß ich das – Verwandte, Freunde, Follower, politisch Nahestehende) und was die jeweiligen Erwartungen sind, und ob das Blog diesen (noch) gerecht wird. Auch das möchte ich hiermit tun, nach wie vor besteht die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlassen. Und wer will, darf sich auch gerne per Mail oder auf anderen Wegen an mich wenden. (Und ja, ich habe diese Frage vor einem halben Jahr schon einmal gestellt – die Diskussion dort gibt durchaus einige Hinweise).

Damit aber zu den Details des Attraktivitätsrückgangs – und aus diesem Anlass auch zu ein paar Überlegungen zum Medium Blog. (Und als Bonus für alle, die keine Lust auf Statistiken haben: ganz am Ende des Beitrags findet sich noch eine Liste mit Beiträgen aus 2014, die ich gerne zum Lesen empfehle …)

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Nachtrag zur fehlenden Diversität in »Medienwandel kompakt«

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Below

Gestern hatte ich ja kurz auf Medienwandel kompakt 2011 – 2013 hingewiesen. Ein Punkt, den ich dabei nur in einem Nebensatz angesprochen habe, ist die arge Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Sammelband. Genauer gesagt: sechs Beiträge sind von Autorinnen, 67 von Autoren, einer von einem Mann und einer Frau gemeinsam geschrieben. Wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, aber es kommt hier auf die Größenordnungen an, nicht auf die genauen Zahlen.

Das ist auch anderen aufgefallen, und seit gestern grummelt es ein bisschen in den sozialen Medien. Es grummelt so sehr, dass sich mit Christoph Kappes einer der Herausgeber genötigt sah, zu erklären, wie dieser Frauenanteil von unter zehn Prozent zustande gekommen ist.

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In eigener Sache: Niedergang des Blogs?

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Bin etwas ratlos, aber vielleicht geht es ja nicht nur mir so: Seit Anfang diesen Jahres – in den letzten paar Wochen nochmal besonders deutlich – sinken die Zugriffszahlen auf dieses wunderschöne kleine Blog hier deutlich. Ebenso wird drastisch weniger kommentiert – jedenfalls im Blog. Die spannenden Debatten zu Blogartikeln finden oft eher bei Facebook statt als hier.

Jetzt kann diese zurückgehende Zahl der Zugriffe verschiedene Ursachen haben. Wenn ich bei mir selbst anfange, fällt mir auf, dass ich oft – neben den regelmäßigen Fotos der Woche – nur noch einen, oft auch nur kurzen, Beitrag dazwischen schreibe. Zu vielen aktuellen Themen äußere ich mich nicht, weil sie a. zu nah an meinen Arbeitsfeldern liegen, weil es sich dabei b. um Themen handelt, bei denen mir die Worte fehlen (die aktuelle globale außenpolitische Lage etwa), oder weil ich c. den Eindruck habe, dass ich erstmal mehr Recherchieren müsste, bevor ich dazu fundiert eine Meinung äußern könnte. (Anders ausgedrückt: ein gewisser Verlust an Unbefangenheit). Es gibt also weniger Einträge als früher, und es gibt weniger, was gerade im Trend schwimmt.

Und dann gibt es noch Faktoren, auf die ich keinen Einfluss habe. Der Niedergang der Piratenpartei führt auch dazu, dass sich die piratischen Horden nicht auf kommentierende Texte hier im Blog stürzen können. Und grün ist grade auch nicht wirklich en vogue, die Bundestagswahl ist vorbei, die Kommunalwahl ist vorbei – und bis zur Landtagswahl sind es (zumindest in externer Sicht) noch »Jahre«.

Oder liegt’s gar nicht daran, sondern sind Blogs insgesamt out, findet Kommunikation im Netz heute eben einfach woanders statt, so dass ich mich nicht wundern muss, wenn ein anachronistisches Hobby keine große Resonanz findet?

P.S.: Hinweise dazu, was ihr gerne lesen wollen würdet, nehme ich auch gerne entgegen.

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Fortsetzung folgt: Was wurde eigentlich aus …?

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Workbench II

Ich habe in den letzten Monaten ja einige Beiträge gepostet, die sich grob mit Veränderungen in meinem alltäglichen Technikumgang befasst haben. Zu ein paar davon kann ich jetzt was zur »Fortsetzung« sagen. Falls das jemand interessiert.

Bereits im Mai 2013 hatte ich erklärt, wie ich Tiny Tiny RSS installiert habe, um eine Alternative zum Google Reader zu finden. Leider entpuppte sich die Kombination aus eigener Tiny-Tiny-RSS-Installation und den Android-Klienten dafür als unbequem, so dass ich letztlich immer seltener in meine RSS-Feeds schaute (wenn, dann eher im Menü von Firefox als auf dem Smartphone). Gestern habe ich nun Firefox durch Chrome ersetzt, das keinen eingebauten RSS-Support (mehr) hat. Bei der Durchsicht der verschiedenen Alternativen bin ich dann auf feedly.com gestoßen, dass mir zunächst mal erstaunlich gut gefallen hat.

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