Zehn Thesen zum Thema Bio-Konsum

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Apples and pears II

In letzter Zeit wabberte an verschiedenen Ecken und Enden ja immer mal wieder das Thema »Bio ist bäh« ins Licht der medialen Aufmerksamkeit. Sei es durch die Stanford-Studie, die keine Unterschiede beim Vitamingehalt feststellen konnte (und Pestizidbelastungen nicht berücksichtigte), sei es durch diverse genüsslich wiedergekäute Skandale und Skandälchen, sei es durch SPIEGEL-Kolumnisten, die der SPD das Karottenkuchenmilieu madig machen wollen. Und trotzdem halte ich es nach wie vor für sinnvoll, »bio« einzukaufen (und für »fair« gilt ganz ähnliches). Warum? Dazu zehn Thesen.

  1. Die Bio-Debatte leidet darunter, dass Bio-Konsum aus ganz verschiedenen Motiven erfolgen kann, und dass diese unterschiedlich »ehrenwert« sind – und dass Bio mit einer Modewelle verwechselt wird. Es ist okay, »bio« nur wegen des guten Gefühls und der damit verbundenen Abgrenzung zu kaufen. Wer das tut, und meint, damit die Welt zu retten, sollte allerdings nochmal nachdenken.
  2. Moralischer Konsum: So kaufen, dass es zur allgemeinen Maxime werden könnte, und dass die Welt dadurch besser wird. Ich kaufe »bio«, weil ich versuche, mich in meinem eigenen Handeln einigermaßen konsequent ökologisch zu verhalten. Ob ich das faktisch dann wirklich immer tue (Hallo, Nexus 7! – Hallo, Frühstück im Zug bzw. am Bahnhof! – Hallo, Pendeln über viel zu lange Strecken!), ist noch einmal eine ganz andere Frage. Das hat was mit »moralischem Konsum« zu tun (ich will mir nicht sagen lassen, da, wo ich handeln konnte, nicht gehandelt zu haben), sicherlich auch mit der in Punkt 1 genannten Distinktion, aber auch damit, dass ich davon ausgehe, dass mein Handeln insgesamt betrachtet sinnvoll ist.
  3. Bioprodukte haben reale, positive, ökologische Effekte. Anders gesagt: Ich gehe davon aus, dass bezogen auf den Chemikalieneintrag in Böden, z.T. auch auf CO2-Emissionen – v.a. bei regionalen und saisonalen Produkten –, und auf die Gesundheit v.a. der Beschäftigten (und ein bisschen auch der KundInnen) der Verzicht auf Pestizide und Zusatzstoffe eine positive Auswirkung hat. Dass Bioprodukte mehr Vitamine haben, immer besser schmecken (wenn sie aus der Region kommen, frisch sind und andere Sorten/reifer geerntet werden, dann schmecken sie besser) und alle Gesundheitsprobleme lösen, glaube ich nicht.
  4. Bio im Kapitalismus bleibt Kapitalismus. So schön komplexitätsreduzierend Bioläden und Labels sind, so sehr damit ein Mehr an alltäglichem Vertrauen umgesetzt werden kann, so wäre es dennoch falsch, Bioprodukten blind zu vertrauen und diese blind zu verteidigen. Aus menschenfreundlichen Alternativbetrieben werden marktorientierte Konzerne, Standards verändern sich, und natürlich lässt sich »bio« auch mit rechter Gesinnung produzieren. Jedenfalls ist »bio« keine Garantie dafür, dass alles besser ist. Wer bewusst konsumieren will, muss dies auch bei »bio« tun – und im Bruch mit dem Alltag immer mal wieder schauen, ob die Maßstäbe noch stimmen. Ein Beispiel, bei dem es nicht um Nahrung geht, ist die Übernahme von hess natur durch einen Investor. Ich bin gerade sehr am Schwanken, ob ich bei hess zukünftig noch kaufen soll oder nicht.
  5. Nicht alles, was »bio« ist, ist toll. Eine ganze Reihe von Produkten in Bioläden sind auch nicht besser als Produkte der Massenproduktion oder werden mit fragwürdigen Thesen beworben. Mit irgendwelchen Schwingungen angereichertes Wasser ist mir egal, und bei z.B. Salz glaube ich nicht an die großen Unterschiede.
  6. Nur was fest in den eigenen Praktiken verankert ist, wird regelmäßig gemacht. Trotz des einen oder anderen Produkts zum Wundern und Staunen kaufe ich ganz überwiegend im Bioladen ein – allein schon, um das für mich zu einer festen Praxis zu machen, und nicht darüber nachdenken zu müssen, was ich wo einkaufe. Das geht nur, wenn das Angebot groß genug ist, wenn der Laden günstig liegt, und wenn die Preise bezahlbar bleiben. Auf meinen Bioladen trifft das alles zum Glück zu – die Preise sind zumindest für KundInnen, die am Pseudogenossenschaftsprogramm teilnehmen ok, der Laden liegt zwei Straßen weiter, und er hat fast alles, auch eine ganze Reihe an Drogerieprodukten. Und weil der Laden zwar eigenständig ist, aber einen Teil der Sortiments über eine Kette bekommt (dennree in dem Fall), gibt es durchaus auch Bio-Convienence-Produkte. (Außerdem mag ich die Menschen, die dort arbeiten, und finde die Atmosphäre nett).
    Mit der regelmäßigen Praxis ändern sich die Maßstäbe und Erwartungen. Ein nicht perfekt aussehender Apfel sieht natürlich aus und schmeckt allein schon deswegen besser als das Hochglanzprodukt. Auch diese veränderte Ästhetik, inklusive der geschmacklichen Ästhetik, ist ein nicht unwichtiger Bestandteil der Praxis des Bio-Konsums.
  7. Bio sollte die Masse erreichen. Die eingefahrenen Praktiken des Einkaufens, aber auch die Preise sind – neben Imagefragen – zwei Faktoren, die viele daran hindern, in größerem Umfang »bio« einzukaufen. Bei den Preisen gibt es eine Grenze nach unten, bei der ungewollte Nebenfolgen – Ausbeutung des Personals, Massenproduktion mit entsprechenden negativen Effekten, Verlust des Fokus aufs Produkt – auftreten. Trotzdem zeigen Bio-Supermarkt-Ketten sowie z.T. das EU-Bio-Angebot der Supermärkte, das es möglich ist, einigermaßen realistische Preise für Bio-Produkte zu finden, die eben nicht in der Kategorie »Luxusgut« angesiedelt sind. Und bei den Praktiken ist es gar nicht schlecht, wenn Bio-Produkte ihren Weg in die Supermärkte finden.
  8. Richtig relevant wird »bio« dann, wenn die Großabnehmer darauf umstellen (auch wenn sie’s nicht sagen). Also Mensen, Kantinen, Großküchen, die Gastronomie. Das sind alles Bereiche, wo der Einfluss Einzelner heute eher gering ist, die aber, wenn eine Einrichtung umstellt, einen großen Effekt haben.
  9. Bio als Labor des Möglichen. Aber auch die »Nische« sollte nicht gleich verächtlich beiseite geschoben werden. Sie macht deutlich, dass ein anderer Konsum möglich ist, ohne dass es allzugroße Veränderungen der Praktiken und des Verhaltens weg vom gesellschaftlichen Mainstream bedürfe, und lässt es zu, neue Produkte und Konzepte (etwa bestimmte Labels für bestimmte Herstellungsbedingungen) zu erproben. Die Agrarwende hat einen neuen Markt eröffnet. Wie realistisch die Hoffnung ist, dass derartige Ideen breit übernommen werden, ist schwer einzuschätzen – aber sie sind da, sie sind institutionell stabilisiert, und sie haben damit Einfluss auf Markt- und Konsumstrukturen insgesamt.
  10. Ohne politischen Rahmen klappt die Konsumwende nicht. Wenn es stimmt, dass die Produktion von Bio-Lebensmitteln reale ökologische Vorteile hat, dann reicht es nicht aus, sich hier auf den Markt und die VerbraucherInnen zu verlassen, sondern dann ist – etwa im Bereich Agrarsubventionen – weiterhin die Politik gefragt. Das betrifft aber nicht nur die Produktion, und es betrifft nicht nur die Positivkennzeichnung durch Labels, sondern z.B. auch die oben angesprochene Großküchenfrage. Wer möchte, darf jetzt »Zwangsbeglückung« schreien. Und eine ganze Reihe von Produktionsformen – etwa im Bereich der Massentierhaltung – könnten auch schlicht verboten werden. (Siehe zum Verhältnis von Politik und Ökologie auch dieses Essay von mir).

Ein Fazit daraus: Die Mitglieder der Bio-Kette haben die gesellschaftliche Verpflichtung, nicht nur ihre Standards zu überwachen etc., sondern auch immer wieder nachprüfbar darzustellen, warum bestimmte Produktionsweisen einen realen ökologischen Mehrwert haben. Wo dies nicht der Fall ist (ich schaue hier mal scharf in Richtung der Biodynamik), sollte es durchaus auch Anpassungen geben. Interessant wird diese Verpflichtung dann, wenn es um Produktionsweisen geht, die dem Bild des erdverbundenen, naturnahen Handwerks nicht entsprechen. Ein Beispiel dafür ist die Debatte um vertical farming – also der industrialisierte Bauernhof im Hochhaus. Hier würde mich eine vergleichende Ökobilanz jenseits aller Romantik durchaus interessieren.

Stichwort Ökobilanz: Eine politische Initiative, die sicherlich aufwändig wäre, die aber vielleicht wirklich was bringen würde, wäre es, Standards für eine auf eine Zahl heruntergerechnete Warenökobilanz zu entwickeln, und diese dann für alle Produkte verpflichtend zu machen (die alte MIPS-Idee). Wenn auf jeder Packung und auf jedem Produkt ein Kennwert steht, der einen guten und wirklichkeitsgetreuen Anhaltspunkt dafür gibt, was die Umweltfolgen/Nachhaltigkeitsfolgen dieses Produkts im Vergleich zu jenem Produkt sind (und zwar nicht alleine die Klimafolgen …), dann wäre das ein großer Schritt hin zu einem Markt, in dem VerbraucherInnen sich relativ schnell informieren können. (Trotzdem würde es viele geben, die diese Zahl nicht interessiert – der Graben zwischen Wissen, Einstellungen und Verhalten – aber es wäre zumindest mal ein allgemeiner Maßstab da).

Warum blogge ich das? Auch wenn ich kein Experte für Bio-Produkte bin, finde ich es doch sinnvoll, die eigene alltagspolitische Praxis ab und zu zu reflektieren.

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10 Kommentare zu Zehn Thesen zum Thema Bio-Konsum

  1. Michael sagt:

    Interessanter Ansatz. Aber wie siehst du die Bio-Produkte im Rahmen der globalen Nahrungsversorgung? Bereits jetzt ist die Versorgung der 7 Milliarden ja schon extrem angespannt und die aktuelle Dürre in den USA hat das noch mehr verstärkt. Steigende Lebensmittelpreise und damit direkt Hunger sind die Folge, die nächsten Monate werden wohl noch schlimmer gerade für die Ärmsten der Armen.
    Wie passt da der Umstieg auf Biolandwirtschaft rein? Sie hat nun mal nicht den Output der normalen Landwirtschaft.

    • Till sagt:

      Die Bioanbaulobby hat dazu 2008 eine Stellungnahme herausgegeben (pdf), mit dem Tenor, dass das (heutige Hunger-)Problem nicht die Menge produzierter Nahrung, sondern eher die politisch-wirtschaftlichen Bedingungen sind, die zu einer Ungleichverteilung führen (relativ einleuchtendes Beispiel: in Brasilien leiden Menschen an Hunger, während das Land gleichzeitig in großen Mengen Soja exportiert). Ob die Behauptung stimmt, dass ein Umstellen der verschiedenen Bewirtschaftungssysteme auf Bio eher zu einem dauerhaften Erhalt der Bodenfruchtbarkeit etc. und damit zu einer Sicherung der Nahrungsmittelproduktion führt, kann ich nicht wirklich beurteilen. Klar ist jedenfalls, dass das Thema gesehen wird.

    • Hanno sagt:

      Das Argument mit dem höheren Flächenverbrauch ist nicht komplett falsch, aber man muss auch die ganze Wahrheit dazusagen: Viel gravierender ist der steigende Fleischkonsum.

      Unabhängig ob Bio oder nicht: Fleischproduktion verbraucht ein vielfaches der Fläche wie vergleichbare pflanzliche Lebensmittel. Würde man den Fleischkonsum nur geringfügig senken, könnte man problemlos viel mehr Biolebensmittel anbauen.

      Aber bspw. fände ich da auch die Biobranche in der Pflicht: Dem Konsumenten wird vermittelt: Wenn Du dein Biofleisch kaufst ist alles in Ordnung. Da wäre etwa eine ehrliche Auszeichnung in Bioläden, etwa eine CO2-Gesamtbilanz o.ä., wünschenswert

  2. Die Grenzen, durch das Konsument_innenverhalten etwas zu bewegen, beschreibst Du ja selbst schon gut: »Das geht nur, wenn das Angebot groß genug ist, wenn der Laden günstig liegt, und wenn die Preise bezahlbar bleiben.«
    Die Vorstellung, die oder der mündige Verbraucher_in hätte wirklich so etwas wie »Macht«, halte ich für zu naiv. Was wir derzeit zu wenig im Blick haben, sind Vertriebsstrukturen und den Einzelhandel. Wer im Umkreis von 20 Kilometern nur konventionelle Supermärkte findet (und diese Regionen kenne ich hier ganz gut), hat praktisch nur eingeschränkte Möglichkeiten, sich ohne tierische Produkte vollwertig zu ernähren. Wir müssen also nicht nur bei der Erzeugung ansetzen, sondern auch die Möglichkeiten schaffen, die aus ökologischer Sicht besseren Produkte zu erwerben.
    Zum »Output« gehört in erster Linie die Frage, wieviel Menschen eine landwirtschaftliche Fläche ernähren kann. Und da ist zunächst entscheidend, ob das Produkt pflanzlich oder tierisch ist, weil das die Position des Menschen auf der Nahrungspyramide bestimmt. Weiterhin hat die biologische Landwirtschaft auch deswegen eine besseren Output als die konventionelle, weil sie darauf achtet, dass die Böden auch in 20 Jahren noch landwirtschaftlich genutzt werden können.

  3. @Kay: Die Nachfrage steuert auch das Angebot. Je mehr Bio-interessierte Menschen in einer Gegend vermutet werrden, umso eher öffnen auch entsprechende Ketten. Passiert gerade in den Berliner Randbezirken, wo es noch vor zwei Jahren nur die kleinen Bioläden gab, die vielen von den Preisen und vom Sortiment her nicht ausreichen.

  4. Sebastian Heilmann sagt:

    Mal was ganz anderes: Ich hoffe Werbung für Bücher ist okay: Ich finde das von Rosa Wolff toll, kann das Kochbuch auch sehr empfehlen: http://www.arm-aber-bio.de/ (ernährt Vater, Mutter, 2-Jährige Tochter bei 1.400 € netto/Monat ganz gut; heute gekocht: Zucchini-Puffer mit Tomatensauce)

  5. Christina-Johanne Schröder sagt:

    Moin,

    im Zuge der neuen EU-Subventionen, in denen Landwirte auf 7 % ihrer Flächen Greening betreiben hören wir immer wieder in Dialog (oder eher Diskussion) mit den Landwirten: »Die Welt hungert, wir können doch nicht 7 % der Fläche verschenken!«
    Zwischen Welthunger und Output an Lebensmitteln gemessen an Fläche gibt es nahezu keinen Zusammenhang.
    Problematisch ist Sojaanbau, Palmöl- eben alles, was dazu führt, dass Flächen in 3. und 2. Welt Ländern für Konsum produzieren. Das tut nicht die Bevölkerung vor Ort, sondern Großinvestoren. Entsprechend ist Fläche im Verhältnis zu Lebensstandard viel zu teuer um selbst eine vernünftige bäuerliche Struktur aufzubauen. Ein weiteres Problem ist die Erzeugung von Billigprodukten und der Lebensmittelexport. Dies führt dazu, dass viele Länder statt eine eigene stabile Landwirtschaft aufzubauen Lebensmittel exportieren. Natürlich gibt es auch Spekulationen auf Nahrungsmittel. Aber ohne die ersten beiden Faktoren wären sie finanzwirtschaftlich nicht interessant.
    Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat dazu u.a. in Kooperation mit Misereor und Brot für die Welt eine Wanderausstellung »Mensch macht Milch« entwickelt. Sie vermitteln auch Referenten, die den Zusammenhang von industrieller Lebensmittelproduktion und Welthunger aufzeigen. Auch Kampagnen wie »Kein Chicken schicken« empfinde ich als didaktisch hervorragend gemacht.

    Nur als Beispiel, wie sich globale industrielle Lebensmittelproduktion hier direkt vor Ort auswirkt (etwas plakativ aber sonst wird es ein Roman): Ich wohne in einer Milchviehregion an der Weser. Die Weser wird (falls die Kläger keinen Erfolg haben) erneut vertieft, weil wir einen Hafen haben, der immer mehr Soja für die Massentierhaltung in Niedersachsen importiert. Diese Vertiefung hat zur Folge, dass das Land bzw. die Gräben mit Brackwasser versalzen wird. Das ist ökologisch hochproblematisch. Auch das Vieh kann nicht mehr aus den Gräben getränkt werden. Nun gibt es nicht wenige Landwirte, die pragmatisch sagen: »Entweder sterben wir, oder wir erhöhen die Milchmenge, also stellen wir unsere Leistungskühe nur noch in den Stall«- dann ist das Salz in den Gräben auch egal. Natürlich klagen die Landwirte auch über zu geringe Milchpreise, Überproduktion. Auch deswegen wird so viel billiges Milchpulver exportiert (genau dahin, wo keine funktionierende Landwirtschaft besteht und Menschen hungern).

    Und nun der Faktor Fleisch. Ja, wir müssen weniger Fleisch essen. Aber vor Ort habe ich weder ein Wasser-, noch ein Futterproblem dank fetter Weiden. Wenn viele Menschen dieses Fleisch kaufen unterstützen sie Landwirte, die eben dadurch, dass sie kein Soja benötigen nicht Flächen in Ländern mit Hungerproblematik besetzen. Sie könnten sich auch zum Teil von diesem Verdrängungswettbewerb freimachen.

    Fazit: jeder, der sich möglichst bio, möglichst regional und möglichst saisonal ernährt tut etwas dafür, dass eine nachhaltige Landwirtschaft vor Ort gestärkt wird. Aber ganz besonders sorgt er dafür, dass weniger Überschüsse entstehen und das Flächen in Ländern mit Hunger zum unmittelbaren Lebensmittelanbau vor Ort genutzt werden, nicht für unseren Konsum. Ebenfalls sorgt er dafür, dass Ländern in denen es Hunger gibt, anfangen können landwirtschaftliche Strukturen aufzubauen.

  6. blumentopf sagt:

    Ohne politischen Rahmen klappt die Konsumwende nicht.

    Die grünen Nannies wieder. Warum denn unbedingt Bio für die breite Masse?? Mit jedem Lebensmittelskandal, von BSE im Jahr 2000 über Gammelfleisch bis Gammelkäse musste ich im Bioladen tiefer in die Tasche greifen, weil Otto Normalverbraucher meint er müsste jetzt einen auf Bio machen!1!! Die sollen mal wieder schön bei Rewe & co ihren Billigkrempel einkaufen statt auf dem Biomarkt das Angebot zu verknappen und mir den Einkauf zu vermiesen.

  7. Pingback: In eigener Sache: Leistungsschau 2012 | till we *)

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