Kurz: A young lady’s primer

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Ich muss vom Smartphone bloggen – Z. blockiert den Computer. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe Buchtitel ab (und ist mächtig stolz darauf). Alle paar Minuten fragt sie mich, weil sie einen bestimmten Buchstaben nicht findet. Noch fehlt auch eine Verbindung zwischen den Formen und dem, was diese Buchstaben jeweils lautlich bedeuten.

Hier würde ich ihr gerne mein Smartphone (oder besser noch ein Tablet) in die Hand drücken. Ich glaube, ihre aktuelle Neugierde auf Buchstaben und Wörter würde sie dazu bringen, sehr schnell von symbolischen Formen zu Lautrepräsentationen zu kommen. Gerade, um diese arbiträren Verbindungen herzustellen, wäre die prinzipiell kinderleichte und multimediale Oberfläche eines Smartphones das ideale Medium.

Nur: Zumindest ein erstes Durchblättern des Android-Market lässt mich nichts dergleichen finden, schon gar nicht in Deutsch. In Neal Stephensons Diamond Age taucht so ein – wir würden heute wohl Tablet dazu sagen – auf: eine vernetzte Künstliche Intelligenz im handlichen Format, die der kindlichen Heldin des Buchs Weltwissen und Kulturtechniken vermittelt (und mit dem Kind wächst). Fürs erste würde mir ja sowas wie eine freundlich »anlautende« virtuelle Tastatur reichen. Gibt es aber nicht, oder?

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Eine Antwort auf Kurz: A young lady’s primer

  1. Sonja sagt:

    Hallo Till,
    Linus beschäftigt sich ganz gerne mit der Lernsoftware gcompris (allerdings sind da die Ton-Übungen andersherum: Laut klingt, richtiger Buchstabe soll aus einer Auswahl mit Maus ausgewählt werden). Für Linus steht im Moment das Maus-Bedienen im Vordergrund, es gibt aber auch für die Tastatur Übungen.
    Dein PC ist dann leider immer noch blockiert…

    http://gcompris.net/-de-

    Nette Grüße
    Sonja

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