Einen Neujahrsvorsatz habe ich dann gleich mal umgesetzt: Endlich dafür zu sorgen, dass unter der URL www.westermayer.de/till (bzw. www.till-westermayer.de) jetzt auch direkt das Blog erscheint – und nicht mein schönes altes Frameset mit eingebettetem Blog. Ich weiss nicht, wen das alles betrifft und wer wie auf das Blog bzw. auf meine Site zugreift – aber sicherheitshalber wollte ich kurz darüber informieren, dass sich da was verändert hat. Und damit herzlich willkommen im Jahr 2011.
P.S.: Mit ein Grund dafür: neben Amazon will sich auch Flickr jetzt nicht mehr in Framesets laden lassen …
Ich habe ja so ein bißchen den Anspruch, dass mein Blog, wenn es schon einiges an Zeit in Anspruch nimmt, sich zumindest selbst finanzieren können soll. Was es bisher nicht tut: Auch mit Flattr und ein bißchen Amazon-Werbelinks ist dies bisher nicht wirklich der Fall. Und für VG-Wort-Zahlungen habe ich derzeit (noch?) zuwenig Zugriffe – die müssten sich (so ganz genau lässt sich das nicht sagen) in etwa verdoppeln. Deswegen hier fünf Wege, dieses Blog zu unterstützen (bzw. meine Arbeit daran mehr oder weniger symbolisch zu honorieren):
1. Flattr
Einfach mal nach rechts in die Leiste schauen: da ist der Flattr-Button („Kaffeekasse“). Wer bei Flattr dabei ist, kann mir durch einen Klick darauf (oder auf die einzelnen Artikel) monatlich ein paar Cent zahlen. So sieht das bisher aus (kurz gesagt: ein bis zwei Euro Gewinn pro Monat). Auch einzelne Artikel können geflattrt werden.
2. Lesen, weitergeben und verlinken
Wie bereits angesprochen, liege ich bisher noch unter den Abrufmarken, ab denen die VG Wort für Blogbeiträge zahlt. Je mehr Leute hier regelmäßig mitlesen und interessante Texte – ich hoffe, die gibt es – auch weitergeben/verlinken, desto wahrscheinlicher ist es, dass Blogbeiträge in die VG-Wort-Ausschüttung rutschen. Da geht es um etwa 30 Euro pro Text, der die Zugriffszahlen erreicht und von mir verpixelt wurde. Und natürlich ist es auch ganz unabhängig von diesem monetären Anreizmechanismus für mich eine Anerkennung, wenn mein Blog gelesen, weitergegeben und verlinkt wird.
3. Weihnachtsgeschenke kaufen
Über das Amazon-Partnerprogramm erhalte ich für alles, was über diese Suchbox gesucht und gekauft wird, etwa 5% Provision (und ja, Amazon lässt sich durchaus kritisieren – ich nutze es trotzdem). Wer mir was Gutes tun will, kann also seine Suche nach Weihnachtsgeschenken hier unten beginnen.*
Und nicht zuletzt bleiben völlig unvirtuelle Wege: wer möchte, kann mich auch gerne auf einen Kaffee einladen. Falls ich zufällig mal am selben Ort bin. Oder so.
P.S.: Falls das jemand interessiert: ja, die so erzielten Einnahmen (1./2./3.) werden ordentlich versteuert, auch wenn das immer wieder (auch an völlig unerwarteten Stellen wie z.B. bei der Beantragung von Zuschüssen zu den Kindergartenkosten) zu einem Haufen völlig unnötiger Bürokratie führt.
* Ursprünglich wollte ich auch noch ganz viele tolle Geschenkideen raussuchen und mit Amazon-Einzeltitellinks versehen. Aber irgendwie ist mir das zu blöd: wenn es sinnvolle Ideen sein sollen, dann ist damit doch einiges an Aufwand verbunden, und den Bedarf dafür sehe ich nicht wirklich. Oder sieht das jemand anders?
Ein Tweet von „annnalist“ hat mich nochmal* dazu gebracht, über diese Sache mit NoFollow nachzudenken, und es dann doch auszuschalten.
Worum geht es: WordPress setzt automatisch jeden Link im Kommentarbereich (Homepage der KommentatorIn, aber auch alles, was sonst an Links angegeben wird) auf „NoFollow“. Das bedeutet, dass Suchmaschinen diese Links nicht berücksichtigen, um ihre Rankings zu berechnen. Anders gesagt: die Links, die ich selbst im Artikel setze, sind mehr wert als KommentatorInnen-Links.
Das ganze erschien mir irgendwie vage sinnvoll (vs. Kontrollverlust oder so), aber richtig dafür argumentieren könnte ich auch nicht. Deswegen habe ich jetzt ein Plugin aktiviert, dass – wenn denn alles funktioniert – die NoFollow-Angaben weglässt und damit alle KommentatorInnen-Links für Suchmaschinen und deren arkanes Rechenwerk freigibt.
Henning hatte vor eineinhalb Jahren schon mal auf das Problem „nofollow“ hingewiesen, deswegen „nochmal“.
Seit kurzem habe ich mehr als 1000 Follower bei Twitter. Das freut mich natürlich, aber gleichzeitig sind das sind schon ganz schön viele potenzielle Tweet-LeserInnen.* Zum Vergleich: so ein grüner Bundesparteitag umfasst ungefähr so viele Menschen (inkl. Gäste und Presse), und die hören ungefähr genauso (wenig) aufmerksam zu wie die durchschnittlichen VerfolgerInnen bei Twitter. Und die richtig großen Uni-Hörsäle umfassen so 400 bis 800 Leute. Heißt das jetzt, dass jeder Tweet identisch mit einer Parteitagsrede, mit einer sehr großen Vorlesung ist? Bin ich ein Kanal?
Das wohl nicht, aber wenn ich schon als exemplarischer grüner Parteipolitikblogger gehandelt werde, und wenn ich bei jedem Tweet, den ich schreibe, diese Zahl an potenziellen Lesenden sehe, dann bleibt das nicht ganz ohne Einfluss darauf, was ich twittere. In welche Richtung dieser Einfluss gehen wird? Darüber bin ich mir selbst noch nicht ganz klar. Sicher ist jedenfalls: ganz unreflektiert twittere ich nicht (mehr). Hallo, Publikum!
* Wobei die Zahl in zwei Richtungen in die Irre führt. Zum einen sind unter den aktuell 1003 Followern garantiert auch eine ganze Reihe an nicht mehr genutzten Accounts, Werbeaccounts, Doppelaccounts usw., und zum anderen weiss ich, dass es Menschen gibt, die meine Tweets verfolgen (zum Beispiel hier im Blog), aber Twitter selbst gar nicht nutzen.
Dass Strato nicht unbedingt die beste Lösung ist, um ein WordPress-Blog zu hosten (zumindest mit einem der kleineren Pakete), weiss ich. Das äußert sich z.B. in dem doch recht lahmen Seitenaufbau. Trotzdem liegt mein Blog da seit geraumer Zeit, und die Schwelle, über einen Serverumzug nachzudenken, ist mir bisher zu hoch.
Ein Problem, das im Zusammenhang mit Strato oft berichtet wird, ist der „Fehler 503 – Service temporarily unavilable“. Bisher dachte ich, dass das eben schlicht ein Zeichen von Überlastung ist – zuviele Zugriffe parallel, zu wenig parallele Datenbankverbindungen möglich oder so. Henning hat mir jetzt berichtet, dass er beim Kommentieren reproduzierbar diesen Fehler bekommt – während andere in der gleichen Zeit kommentieren konnten. Seltsam!
Mit ein wenig Googlen bin ich auf eine möglich Lösung gekommen: im Bereich „ServerSide Security“ unter den Paket-Einstellungen ist (automatisch) ein lernender Spam-Filter für „Gästebucheinträge“ aktiviert. Der scheint manchmal ein bißchen übereifrig zu sein – zudem kann WordPress selbst ganz gut mit Spam umgehen. Ich habe diesen Filter jetzt deaktiviert und hoffe, dass das die 503-Quote ein wenig senkt.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.