Photo of the week: Glasfaser, Gundelfingen

Glasfaser, Gundelfingen

 
Da und dort auf­ge­ris­se­ne Stra­ßen, da und dort wer­den rie­si­ge Kabel­trom­meln mit knal­lig bun­ten Kabeln bevor­ra­tet. Anschei­nend tut sich etwas in Sachen Glas­fa­ser. Jeden­falls habe ich die Hoff­nung noch nicht auf­ge­ge­ben, dass aus dem Vor­ver­trag oder der Inter­es­sens­be­kun­dung, die unser Haus­halt schon vor eini­ger Zeit, ich mei­ne: zwei Jah­ren, abge­ge­ben hat, irgend­wann auch ein rea­ler Anschluss wird. Bis dahin tun die 50 MBit VDSL ihren meist aus­rei­chen­den Dienst.

Und ja, eigent­lich habe ich das Foto auf­ge­nom­men, weil der Kon­trast zwi­schen der ver­schnei­ten Land­schaft und der bun­ten Tech­nik reiz­voll war. 

Photo of the week: Autumn forest, Gundelfingen – XII

Autumn forest, Gundelfingen - XII

 
Noch ist alles rot und gelb, wenn ich aus dem Fens­ter schaue, aber all­mäh­lich neigt sich der Herbst sei­nem Ende zu. Zeit, um noch ein­mal das Zusam­men­spiel von Son­ne und den sich ver­flüch­ti­gen­den Nebel­res­ten vor eini­gen Tagen ins Bild zu holen, die den Wald­spiel­platz in Gun­del­fin­gen unter ein Spot­light gerückt haben. 

Photo of the week: ASG with clouds

ASG with clouds, Gundelfingen

 
Vor der Haus­tür kei­ne Wild­nis mehr, dafür bie­tet sich der wei­te Blick über meh­re­re Vari­an­ten Schul­zen­trum (und am Tag die­ses Fotos zudem wun­der­schö­ne Wol­ken­for­ma­tio­nen). Das ASG („Albert-Schweit­zer-Gym­na­si­um“) wird saniert, des­we­gen sind die Klas­sen in Con­tai­ner aus­ge­la­gert, der ganz im Hin­ter­grund zu erken­nen­de Gym­na­si­al­turm im Oran­ge der spä­ten 1970er Jah­re wird umge­baut. Im Mit­tel­grund die alte und die neue Sport­hal­le, auf der oben Klas­sen­zim­mer sind. Und in grün der irgend­wann in den 2000er Jah­ren gebau­te Men­sa-Neu­bau. Wild­nis fand ich schö­ner, aber eine gewis­se Ästhe­tik ist auch die­sem Aus­blick nicht abzusprechen. 

Kurz: Angebadet

Was ich am Rie­sel­feld ver­mis­se, ist unter ande­rem die Nähe zum Opfin­ger See. Da war es mög­lich, im Som­mer vor der Arbeit oder am Nach­mit­tag mal schnell zum See zu radeln und ein paar Züge zu schwim­men. Sehr schö­ne Sache! 

Und ja, ich weiß, bezüg­lich Bag­ger­seen gibt es ganz unter­schied­li­che Phi­lo­so­phien. Die einen ekeln sich vor Schling­pflan­zen, Algen und Fischen, die ande­ren lie­ben aus­ge­las­se­ne Grill­par­tys am See. Ich mag den See sehr viel lie­ber als Schwimm­bä­der, auch weil er – gera­de mor­gens oder unter der Woche – recht leer ist. Unge­stört ein biss­chen vor mich hin­zu­schwim­men, ohne gro­ßen sport­li­chen Anspruch, viel­leicht noch ein Kapi­tel zu lesen und dann wie­der auf­zu­bre­chen – das ist meins. Und das klappt gut, wenn ein paar Minu­ten Rad­fahrt rei­chen, um hinzukommen.

Aus Gun­del­fin­gen sind es lei­der gut 45 Minu­ten – in eine Rich­tung. Mach­bar, aber nicht „mal eben“, son­dern dann am Wochen­en­de oder wie jetzt in den Pfingst­fe­ri­en. Heu­te war ich da, es gab deut­lich mehr Libel­len als Men­schen, und bis ich mich ins eisi­ge Was­ser trau­te, dau­er­te es etwas. Ein­mal drin, war es dann eher erfri­schend als kalt, stel­len­wei­se sogar rich­tig warm. Ein biss­chen geschwom­men, und dann zurück gefah­ren. Ja, Auf­wand, aber ich freue mich, mich über­wun­den zu haben und am See gewe­sen zu sein. Da kann kein Schwimm­bad mithalten.