Photo of the week: Pizza making

Pizza making

 
Mal schau­en, ob ich mein Stan­dard­piz­za­re­zept aus dem Kopf auf­ge­schrie­ben bekom­me (stammt ursprüng­lich aus dem „gel­ben“ Back­buch von GU – fin­de das gene­rell sehr klas­se, das Back­buch). Also: das Pizza-Rezept.

Zutaten (für zwei Blech Pizza)

1 Wür­fel Hefel (42g)
500g Mehl
Olivenöl
Wasser
Salz
Zucker

Toma­ten (stü­ckig, eine Dose)
Pfeffer
Kräu­ter der Pro­vence o.ä.
Knoblauch

200g Streu­kä­se (ich neh­me meist den Gra­tin-Käse aus dem Bioladen)
Belag (z.B. Pil­ze, eine Auber­gi­ne, Zwiebeln, …)

Zubereitung

1. 150 ml Was­ser (lau­warm) abmes­sen, dar­in Hefe und einen Tee­löf­fel Zucker auflösen.

2. Mehl in eine Schüs­sel geben, eine Ver­tie­fung for­men, Was­ser mit Hefe rein­kip­pen, 15 min warten.

3. Mehl/Hefe mit Salz, ca. 6–8 Ess­löf­feln Oli­ven­öl, ca. 150 ml Was­ser mit den Hän­den mischen und durch­kne­ten, evtl. auch Gewür­ze dazu­ge­ben. Soll letzt­lich einen nicht mehr kleb­ri­gen, rela­tiv fes­ten Teig erge­ben. Schwer zu beschreiben ;-)

4. Teig 30–45 min gehen las­sen (zuge­deckt, an einem war­men Ort).

5. Wäh­rend des­sen Toma­ten aus der Dose mit Salz, Pfef­fer, Kräu­tern und Knob­lauch mischen, darf ruhig inten­siv schmecken.

6. Ofen vor­hei­zen (Umluft 160–180°C).

7. Belag vor­be­rei­ten, z.B. Pil­ze schnei­den, Auber­gi­nen in Schei­ben schnei­den und mit Öl einpinseln.

8. Jeweils den hal­ben Teig auf einem Back­blech aus­rol­len – ich nehm dafür Back­trenn­pa­pier und rela­tiv reich­lich Mehl, um den Teig ein­zu­stäu­ben. Zum Aus­rol­len fin­de ich Hän­de + Piz­za­teig­aus­rol­ler prima.

9. Blech dünn mit Toma­ten bestrei­chen, Käse drü­ber streu­en, Belag drauflegen. 

10. Für ca. 10 Minu­ten in den hei­ßen Ofen. Fertig!

Kurz: Multiple Heimatsdimensionen

Ganz kurz, weil im Zuge des letz­ten Spie­gels etc. mal wie­der über Hei­mat etc. dis­ku­tiert wird, bis hin zur Hei­mat Inter­net: Ich glau­be, vie­les ver­wir­rend Erschei­nen­de wird kla­rer, sobald Stadt und Land, Real­raum und Inter­net etc. etc. nicht mehr als Gegen­satz­paa­re gedacht wer­den, son­dern als ortho­go­na­le Kontinuume. 

Soll hei­ßen: in der glo­ba­li­sier­ten Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft der Spät­mo­der­ne ist Hei­mat nicht ein­fach hier oder da, son­dern bei­des, oder sogar alles drei. Bedingt sowohl durch die erhöh­te phy­si­sche Mobi­li­tät als auch durch neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren über­la­gern sich plötz­lich meh­re­re Netz­wer­ke: Eines sozia­ler Bezie­hun­gen, in dem meh­re­re Orte (Her­kunfts­ort, Wohn­ort, Arbeits­ort, Freun­de­sor­te, Stan­dard­ur­laubs­or­te) Rol­len spie­len – je nach Ein­kom­men und Sta­tus auch trans­na­tio­nal – und eines der sozia­len Kom­mu­ni­ka­tio­nen im Netz. Cloud, Wol­ke, beschreibt bei­de sozia­le For­men ganz gut. Migra­ti­on und glo­ba­le Bil­der­strö­me (da den­ke ich an Appa­du­rai) tra­gen ein ihres zu die­sen Netz­werk­bil­dun­gen bei.

Wenn Hei­mat nicht mehr mono­gam gedacht ist, erschei­nen schein­bar gegen­läu­fi­ge Ent­wick­lun­gen plötz­lich gar nicht mehr so selt­sam: gleich­zei­tig regio­na­ler und glo­ba­ler zu wer­den, wie­der mehr Wert auf den Ort samt geni­us loci zu legen und in aller­lei gro­ße Dis­kur­se ein­ge­bun­den zu sein, sich sowohl bestimm­ten klein­tei­li­gen, viel­leicht sogar loka­len Sti­len affin zu füh­len als auch gro­ßen Iden­ti­täts­clus­tern hei­mat­lich ver­bun­den zu sein: 

All das und viel mehr ist dann denk­bar. Hei­mat der sozi­al ver­netz­ten Welt­bür­ge­rIn­nen ist dann eben nicht allei­ne, son­dern auch ein Teil des Internets.

Photo of the week: Deco II

Deco II

 
Habe die Oster­fe­ri­en vor allem zum Erkäl­tet­sein genutzt; so ist das mit die­sen effi­zi­ent orga­ni­sier­ten Kör­pern. Ent­spre­chend viel Zeit habe ich in Bett und Woh­nung zuge­bracht, und mich ein biss­chen gefragt, wie Stil bzw. Ein­rich­tungs­äs­the­tik (unter Berück­sich­ti­gung von begrenz­ten Mit­teln und vor­han­de­nen Din­gen) zustan­de kommt. Naja, nicht wirk­lich. Aber das wür­de zumin­dest zu mei­nem Foto der Woche passen. 

Die Höflichkeit der Parteien

Back into the sunset XX

Kaum stei­gen die PIRATEN in ers­ten Umfra­gen über die zehn Pro­zent, grün­det auch die CDU einen Arbeits­kreis Netz­po­li­tik (in dem Fall den Ver­ein „CNETZ“). Etwas weni­ger pole­misch ver­kürzt: Die Tat­sa­che, dass die PIRATEN es nach Ber­lin inzwi­schen auch im Saar­land in den Land­tag geschafft haben, und dass es in Schles­wig-Hol­stein und in NRW so aus­sieht, als kön­ne eben­falls ein Land­tags­ein­zug gelin­gen, lässt die „eta­blier­ten“ Par­tei­en nicht kalt. Und natür­lich nicht. (Ich kann mir jetzt ganz gut vor­stel­len, wie sich die pro­gres­si­ve­ren Kräf­te in der dama­li­gen SPD und in der dama­li­gen FDP gefühlt haben müs­sen, als sich her­aus­stell­te, dass die­se komi­schen GRÜNEN sich ernst­haft als Par­tei fest­set­zen würden …).

Die Pira­ten sind also da, und umso drin­gen­der stellt sich die Fra­ge: Was machen wir mit denen? [Zwei unter­schied­li­che grü­ne Ant­wor­ten dar­auf haben gera­de Nina Gal­la und Jörg Rupp gegeben].

Um die­se Fra­ge zu beant­wor­ten, ist es mei­ner Mei­nung nach hilf­reich, sich zunächst mal zu ver­ge­gen­wär­ti­gen, dass das aktu­el­le Hoch der Pira­ten zu einem Teil ein media­les Hoch ist. 

„Die Höf­lich­keit der Par­tei­en“ weiterlesen

Anschaubare Kinderfilme und ‑serien

Im vor­her­ge­hen­den Blog­bei­trag hat­te ich danach gefragt, was denn emp­feh­lens­wer­te DVDs und Fil­me für Kin­der im Kin­der­gar­ten- und Vor­schul­al­ter sein könn­ten. Mei­ne Fol­lower waren flei­ßig und haben (v.a. bei Face­book) ganz vie­le Film­tipps parat gehabt – die sind in der unten auf­ge­führ­ten Tabel­le zusam­men­ge­fasst. Man­ches davon ist eher für älte­re Kin­der geeig­net, und ob ich alles gut fin­den wür­de, was in der Tabel­le steht, ist noch­mal eine ganz ande­re Frage ;-)

Auf­fäl­lig ist für mich, wie viel davon aus dem Zeit­raum 1965 bis 1985 kommt, oder zumin­dest sei­nen Ursprung in die­sem Zeit­raum hat. Also doch das gol­den­de Zeit­al­ter der Kin­der­se­rie? Wie dem auch sei: Hier sind die Ergeb­nis­se, sor­tiert nach dem ers­ten Pro­duk­ti­ons­jahr laut Wiki­pe­dia (Tabel­le als Web­site anzei­gen).

P.S.: Ich habe mal drauf ver­zich­tet, Ama­zon-Links ein­zu­fü­gen. Wer mit dem Gedan­ken spielt, etwas zu erwer­ben, kann dazu ger­ne mei­ne Ama­zon­box rechts im Sei­ten­rah­men nut­zen – dann erhal­te ich ein paar Pro­zent Provision.

War­um blog­ge ich das? Weil das Brain­stor­ming doch ein paar Sachen zu Tage geför­dert hat, die ich noch nicht kannt, und sicher mal aus­pro­bie­ren wer­de – und ger­ne auch ande­re dar­an teil­ha­ben las­sen möchte.