Photo of the week: Warnemünde beach IV

Warnemünde beach IV

 
Wo ich Diens­tag war. Kurz­ur­laub an der Ost­see mit zwei Kin­der­gar­ten­kin­dern. Stres­si­ge Anfahrt (etwa acht Stun­den im vol­len Zug mit zwei Kin­der­gar­ten­kin­dern sind immer stres­sig, jeden­falls mit mei­nen, trotz Reser­vie­run­gen, umstei­ge­freund­li­chem Umstieg, ein paar Über­le­gun­gen vor­her usw.), aber dafür hat das Ost­see-Wet­ter mehr gehal­ten als ver­spro­chen (Pro­gno­se: 18 °C, tat­säch­lich ging’s bis 25 °C oder so hoch, und trotz beein­dru­cken­der Wol­ken – sie­he Foto – war es immer wie­der auch rich­tig son­nig). Wobei Strand­ur­laub immer noch nicht mein Ding ist – am Don­ners­tag waren wir das DDR-Muse­ums­schiff „Tra­di­ti­ons­schiff Frie­den“ besich­ti­gen, das war mehr mein Ding … (und die Kin­der fan­den das auch ganz interessant).

Nächs­te Woche dann Urlaub zuhau­se und kin­der­frei. Mal sehen, wie das wird, und wel­che der zahl­lo­sen Vor­sät­ze sich erfüllen …

Noch ein paar mehr Fotos.

P.S.: Markt­lü­cke, bis­her noch nicht gefüllt: Lecke­rer vege­ta­ri­scher Strand­im­biss jen­seits von ver­brann­ten, über­sal­ze­nen Pom­mes Frites.

Drei Komponenten grüner Hochschul- und Forschungspolitik

Concrete meets light

Seit eini­gen Jah­ren beschäf­ti­ge ich mich ehren­amt­lich und inzwi­schen auch beruf­lich mit grü­ner Hoch­schul- und For­schungs­po­li­tik. Hoch­schul- und For­schungs­po­li­tik ist dabei eines die­ser mit­tel­gro­ßen Poli­tik­fel­der, das oft als weni­ger wich­tig ange­se­hen wird. Wer etwas auf sich hält, macht Außen­po­li­tik, oder Wirt­schafts­po­li­tik, oder doch zumin­dest Innen­po­li­tik. Oder eben Öko­lo­gie. Aber Hoch­schul­po­li­tik? For­schungs­po­li­tik gar? Was soll denn dar­an grün sein?

Das jeden­falls ist eine Hal­tung, die einem manch­mal ent­ge­gen­schlägt, bei ent­spre­chen­den Anträ­gen, auf der Suche nach Zeit­fens­ter oder Res­sour­cen in der Par­tei. Hoch­schu­le? Klar sind Stu­die­ren­de eine wich­ti­ge Wäh­le­rIn­nen-Grup­pe, aber die zwei Mil­lio­nen allei­ne machen den Kohl auch nicht fett. Und der Mit­tel­bau wählt uns doch sowie­so wegen der gro­ßen Poli­tik­fel­der. So oder ähn­lich wird dann ger­ne mal argumentiert.

Und dann bleibt es zunächst ein­mal eine offe­ne Fra­ge, ob es den tat­säch­lich sowas wie eine grü­ne Hoch­schul- oder For­schungs­po­li­tik sui gene­ris gibt. Oder ob es sich dabei nicht ein­fach um eine Mischung aus den gera­de übli­chen Mode­trends und All­ge­mein­plät­zen und aus Kli­en­tel­po­li­tik für Stu­die­ren­de bzw. Aka­de­mi­ke­rIn­nen han­delt. Oder um ein doch stark tech­no­kra­ti­sches Feld, in dem Poli­tik eigent­lich gar nicht stattfindet.

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Das Ende vom U

Seit dem 11.07.2012 ist das baden-würt­tem­ber­gi­sche Gesetz zur Wie­der­ein­füh­rung der Ver­fass­ten Stu­die­ren­den­schaft in Kraft. Ein Gesetz, das bei RCDS und LHG auf ätzen­de Kri­tik gesto­ßen ist, von der Lan­desas­ten­kon­fe­renz dage­gen kri­tisch begrüßt wur­de (also eigent­lich fin­den sie’s schon toll, aber es gibt jede Men­ge Detail­re­ge­lun­gen, die auf Kri­tik sto­ßen). Ich will jetzt an die­ser Stel­le gar nicht auf die Pros und Con­tras der baden-würt­tem­ber­gi­schen Lösung ein­ge­hen – viel­leicht mit Aus­nah­me der Fest­stel­lung, dass eine Beson­der­heit des hie­si­gen Geset­zes sicher­lich die Tat­sa­che ist, dass die Stu­die­ren­den vor Ort auf­ge­for­dert sind, sich für jeweils ihre Hoch­schu­le die pas­sen­de „Orga­ni­sa­ti­ons­sat­zung“ aus­zu­den­ken. Das kann das klas­si­sche Modell aus Stu­die­ren­den­par­la­ment und AStA sein, es kann aber auch ein ganz anders gela­ger­tes Modell sein. 

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