Laut Zeitung rund 1400 Menschen, ich hätte sogar 2000 geschätzt, haben in Freiburg bereits gestern dem eisigen, nieseligen Wetter getrotzt und grenzüberschreitend für ein besseres Klima demonstriert.
Kurz: Ho, ho, heute-show!
Die Reichweite der heute-show ist beeindruckend – ungefähr ein Dutzend Menschen haben mich im Lauf des Tages schon darauf angesprochen, dass ich dort einen Gastauftritt hatte. Genauer gesagt: Dass die heute-show ab 31:15 in der Sendung vom 27.11.2015 ein paar Sätze aus meiner Rede zur Zeitpolitik rausgepickt hat. Ich hatte (Kinder, Klimademo, …) bis gerade eben noch keine Zeit, mir das anzuschauen, hatte aber eine Vermutung – „Es leuchtet jetzt hier das rote Licht, ich komme zum Schluss – meine Zeit ist zu Ende“. Bingo!
Dazu noch „wir brauchen alle mehr Zeit“ (stimmt ja auch), und fertig ist der Scherz über den grünen Parteitag. Was zeigt, dass auch Politik ein bisschen mehr Zeit als die 15 Sekunden heute-show-Schnippsel braucht. Ich empfehle den längeren Beitrag der Gastrednerin Jutta Allmendinger (WZB) und die Reden von Gesine Agena und Bettina Jarasch.
Und wer wissen will, wie ich die drei Minuten Redezeit gefüllt habe, bevor die Redezeitampel am Pult aufleuchtete und die heute-show zugeschlagen hat, findet meinen Beitrag bei phoenix ab 23:33 – oder hier die gesamte Debatte:
* Und wem das nicht reicht: Hier ist der Beschluss zur Zeitpolitik.
Photo of the week: Singular tree
Zweitausend Wörter zum Zustand der Partei
Es wäre falsch, Alter und politischen Stil gleichzusetzen. Es gibt grauenhaft konservative 16-Jährige (und nicht alle davon werden irgendwann mal Minister*in), und es gibt Rentner*innen, die ganz vorne am Puls der Zeit sind. Und die Delegiertenbänke waren bunt gemischt besetzt. Trotzdem ist mir aufgefallen, dass inzwischen viele der zentralen grünen Protagonist*innen jünger als die Partei sind. Die wurde dieses Jahr 35 Jahre alt. Diese Generation setzt seit einiger Zeit die Themen und besetzt Posten und Positionen.




