Mitte Mai habe ich am Alumni*ae-Campus der ehemaligen Stipendiat*innen der Böll-Stiftung teilgenommen. Bisher war dieses Event an mir vorübergegangen; das mag auch daran liegen, dass die bisherigen Campus in der Einöde nördlich von Berlin stattfanden. Dieses Mal: Großraum Stuttgart, genauer gesagt das Naturfreundehaus Strümpfelbach in Weinstadt im Rems-Murr-Kreis. War sehr schön da – aufgrund der Leute, klar, aber auch aufgrund der herausragend hübschen Lage des Naturfreundehauses. Mehr Fotos von Landschaft, Natur und Kunst hier – die auf diesem Foto nur zu erahnende Statue ist ein Werk des Bildhauers Karl Ulrich Nuss und Teil einer ganzen Skulpturenallee, die den Weg zum Naturfreundehaus begleitet.
Photo of the week: Pink in the sky
Nach roten Tulpen letzte Woche jetzt violette bis pinke Blüten. Trotz des etwas seltsamen Namens Judasbaum sieht das ziemlich hübsch aus (hier: im Rieselfeld). Und der Flieder hat Ende April ebenfalls überall pink und lila geblüht. Inzwischen sieht’s schon wieder ganz anders aus – grün, grün, grün, und dazu rosa Pfingstrosen und weiße Holunderblüten.
Photo of the week: Pure red
Ich bin immer noch gut einen Monat hinterher mit meinen ins Netz gestellten Fotos. Mal sehen. Hier fand ich jedenfalls bemerkenswert, wie das knallige Rot der sonnendurchschienenen Tulpen den Farbraum des iPhones fast schon überfordert, jedenfalls ziemlich einheitlich und strukturlos erscheint. Quasi Vantablack, nur in rot.
Photo of the week: Stadthaus und Ulmer Münster
Noch ein Foto aus den Osterferien – in Ulm habe ich mir an ihrem letzten Tag die kleine Ausstellung „Protest gestalten“ im städtischen Museum sowie die zur Fotogruppe laif im Stadthaus angeschaut und bin zudem trotz Regen noch ein bisschen durch die Stadt und sogar bis nach Bayern gelaufen (na gut, Neu-Ulm). Hier zu sehen die beiden wichtigsten Ulmer Gebäude: das Münster, klar, und das Stadthaus von Richard Meier, das ich immer noch für ein gelungenes Beispiel einer funktionalen und gleichzeitig ästhetisch ansprechenden Architektur halte.
Photo of the week: Stages, Luxemburg
Am Dienstag nach Ostern – schon wieder ewig her – habe ich mich in Trier und in Luxemburg-Stadt umgeschaut; beides kannte ich so vorher nicht. Trier wirkt erst mal ein bisschen schläfrig, scheint mir aber eine nette Stadt zu sein – und vor allem, Augusta Treverorum, eine Stadt mit Geschichte. Von hier aus wurde mal ein Drittel des römischen Reichs beherrscht. Und die Überreste der römischen Stadt – am Konstantinsplatz und natürlich insbesondere die ehemaligen Kaiserthermen – sind auch heute noch eindrucksvoll.
Auch im Großherzogtum Luxemburg war ich bisher nicht (weder im Land noch in der Stadt Luxemburg, und erst recht nicht in einer der anderen Städte) – ein spannender Mikrokosmos. Was mir bei meinem Tagesausflug in die Stadt aufgefallen ist: das Nebeneinander von Französisch, Deutsch, Luxemburgisch. Und die Höhenunterschiede zwischen Ober- und Unterstadt. Tiefe Schluchten mitten in einer kleineren Großstadt. Die Kontraste zwischen spitz zulaufenden Türmchen und Schlössern einerseits und modernen Glaspalästen – v.a. auf dem Kirchberg-Plateau mit EU-Institutionen und neugegründeter Universität samt architektonisch spannender Bibliothek. Jedenfalls: eine bemerkenswerte Stadt, und ein Land, das so aussieht, als würde es sich auch für einen längerer Urlaub eignen.





