Nochmal ein Herbstfoto. Wenn ich mich damit auskennen würde, würde ich ja jetzt Pilze sammeln. Oder – mit Blick auf Tschernobyl – vielleicht auch nicht. Also Zucht-Champignons aus dem Bioladen. Und den Herbstwald so genießen.
Photo of the week: Maroni macro II
Diese Woche hatten wir die Art Herbst, die ich am liebsten mag: warm, sonnig und bunt (und ganz schön windig). Überhaupt: Falls es Länder gibt, in denen es immer zwischen 15 und 25 Grad hat, wäre ich da gerne.
Immerhin war ich diese Woche zweimal im Wald (plus Kind aus dem Waldhort holen) und habe auch reichlich Esskastanien gesammelt (und Pilze fotografiert). Und ihr so?
Photo of the week: Night moth II
Am 30.09. ein Foto von Wassersprengern in einem Stuttgarter Park zu zeigen, wäre ein bisschen taktlos gewesen. Deswegen gibt’s heute lieber diesen Nachtfalter, den ich vor einigen Wochen an meiner Wohnzimmerlampe gefunden habe – modisch durchaus zueinander passend. Ist dann aber wieder weggeflogen.
Photo of the week: The road
Ein verwunschener Waldweg, der auch aus einem anderen Jahrhundert kommen könnte …
Noch ein Bild vom Wichtelpfad am Feldberg, der vermutlich in wenigen Wochen seine Winterruhe antritt. Wer die Feldberg-Wichtel besuchen will, sollte sich also sputen. (Mehr Bilder in diesem Set).
Photo of the week: Coral reef
Ich war am Sonntag – am letzten Documenta-Tag – auf der Documenta 13. Bzw. habe meine Heimfahrt von Berlin dazu genutzt, zumindest mal ein paar Stunden im Karlsaue-Außengelände herumzuwandern, und mit anzuschauen, wie liegende, stehende, gehende und radfahrende Menschen Kunstwerke bewundern. Mir wurde vorher gesagt, dass es sich angesichts der Vielzahl an Werken eigentlich am ehesten lohnt, sich vorher zu informieren, und dann die anzusteuern, die ganz besonders herausragend sind. Habe ich nicht gemacht, sondern bin eher ziellos gewandert. Einiges fand ich eher blöd, bei einigem – etwa dem Biokiosk von AND AND AND – habe ich mich schon so ein bisschen gefragt, was daran Kunst ist, anderes wiederum – beispielsweise die Bienenkönigin in Pierre Huyghes unbenannter Garteninstallation ist definitiv großartig. Gesamteindruck: viel – auch politischer – Geist der 1970er Jahre, viel Natur, die Kunst macht, und Kunst, die Natur macht, und insgesamt eine interessante Stimmung irgendwo zwischen Hippie-Festival und Museumsbürgertum.
Das ganze hätte ich jetzt gerne mit Fotos der genannten Werke illustriert. Ich habe auch welche gemacht, die ich durchaus gelungen finde. Aber wenn, das, was hier so dazu steht, was beim Fotografieren von dreidimensionalen Kunstwerken zu beachten ist, rechtlicherweise, nur halbwegs stimmt, ist es geradezu unmöglich, Fotos von der Documenta 13 ins Netz zu stellen. Formal bräuchte ich, wenn ich das richtig sehe, eine Einwilligung der jeweiligen KünstlerIn und müsste Nutzungsrechte erwerben. Dann eben nicht. Und nachdem ich mich jetzt informiert habe, kann ich auch schlecht so tun, als wüsste ich das nicht.
(Ich habe mal an die Documenta 13 geschrieben, wie die das sehen – vielleicht gibt es ja auch eine generelle Nutzungserlaubnis der D13-Werke. How knows. In den Ausstellungsgebäuden ist das Fotografieren erlaubt, wenn kein Blitz und kein Stativ verwendet werden – sagt aber noch nichts darüber aus, wie es mit der Freifläche und vor allem mit der weiteren Verwendung von Bildern der Kunstwerke so ausseht. Lang lebe das Urheberrecht im digitalen Zeitalter.)
P.S.: Ein auf dem Feldberg gefundener Pilz.





