Photo of the week: #nk12

image

 
Bin auf dem #nk12 – das ist der netz­po­li­ti­sche Kon­gress der grü­nen Bun­des­tags­frak­ti­on. Noch ist’s Ankunfts­kaf­fee mit Loun­ge­mu­sik im schö­nen Paul-Löbe-Haus des Bun­des­tags, gleich geht’s dicht gepackt mit Pro­gramm los. High­light neben Kün­ast, Roth und Trit­tin ist u.a. Law­rence Les­sig mit einer Key­note, auf die ich schon gespannt bin.

Streams, Pads und so auf der Son­der­sei­te der grü­nen Bun­des­tags­frak­ti­on.

Wer gewinnt die Urwahl? (Update)

image

Erstaunt stel­le ich fest, dass es gar nicht so klar ist, wer die grü­ne Urwahl gewin­nen wird. Das liegt zum Teil am Wahl­ver­fah­ren, das eine weib­li­che Dop­pel­spit­ze zulässt, zum Teil an der asym­me­tri­schen Bewer­bungs­la­ge – aber auch dar­in begrün­det, dass die grü­ne Basis mit ihren knapp 60.000 Stimm­be­rech­tig­ten dank Dele­gier­ten­sys­tem immer ein biss­chen eine Unbe­kann­te darstellt.

Kurz: Das Ren­nen ist durch­aus offen. Wer möch­te, kann mit­tip­pen, wer am 10. Novem­ber unse­re Spit­zen­kan­dis sein werden.

Regeln: JedeR nur ein Tipp (der zuerstzuletzt als Kom­men­tar abge­ge­be­ne zählt), bit­te mit den Namen der zwei Sie­gen­den und den ver­mu­te­ten Pro­zent­zah­len bei der Urwahl. Wer eine gül­ti­ge eMail angibt, als Datum des Kom­men­tars spä­tes­tens den 30.10. hat, die rich­ti­gen Per­so­nen nennt und die kleins­te Abwei­chung (abs(A‑a)+abs(B‑b)) zum rich­ti­gen Ergeb­nis hat, gewinnt. 

Was, muss ich mir noch aus­den­ken. Rechts­weg aus­ge­schlos­sen etc. Lei­nen los!

P.S.: Es zäh­len nur Kom­men­ta­re hier im Blog.

Update (28.10.2012): Ich habe mich ent­schie­den: Wer gewinnt, kriegt Scho­ko­la­de. Bes­ser als irgend­wel­che alten grü­nen Schrift­stü­cke, oder? 

Einen Über­blick über alle bis heu­te abge­ge­be­ne Tipps (die mir mehr als 100% in der Sum­me wur­den hal­biert) gibt die­se Tabel­le – klar vor­ne liegt der­zeit Jür­gen mit getipp­ten 41,1% der abge­ge­be­nen Stim­men. Clau­dia wur­de vier­zehn Mal als zwei­te genannt (mit 27,0%), Kat­rin zwar nur elf Mal, aber dafür kommt sie im Schnitt auf 28,8%. Kopf-an-Kopf-Ren­nen, wür­de ich sagen. 

Update (10.11.2012): Sehe, dass ich einen Tipp falsch in die Tabel­le ein­ge­tra­gen habe – der wäre jetzt sehr rich­tig gewe­sen, wenn statt Rena­te KGE getippt wor­den wäre. Die oben genann­ten Zah­len stim­men damit nicht ganz.

Ohne Titel?

Up and down

Per­son und Gewis­sen: Stu­di­en zu Vor­aus­set­zun­gen, Not­wen­dig­keit und Erfor­der­nis­sen heu­ti­ger Gewis­sens­bil­dung – das ist der Titel der 1980 an der Phi­lo­so­phi­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf ange­nom­me­nen Dok­tor­ar­beit der For­schungs­mi­nis­te­rin Annet­te Scha­van. Und es könn­te der Punkt sein, an dem ihre poli­ti­sche Kar­rie­re ein Ende findet.

Ich bin mir noch nicht hun­dert­pro­zen­tig sicher, was ich davon hal­ten soll. Auf der einen Sei­te ist es völ­lig klar: Eine Bun­des­mi­nis­te­rin, die – soll­te sich der Ver­dacht bewahr­hei­ten – in ihrer Pro­mo­ti­ons­ar­beit wis­sent­lich und wil­lent­lich getäuscht hat, und der des­we­gen der Titel ent­zo­gen wird, hat ein Pro­blem. Das gilt erst recht, wenn die­se Minis­te­rin sich – wie hier gesche­hen – in der Gut­ten­berg-Affä­re schon sehr deut­lich zum The­ma der Qua­li­tät wis­sen­schaft­li­cher Abschlüs­se geäu­ßert hat, und wenn sie qua Amt sozu­sa­gen der obers­te Garant dafür sein soll, dass das Hoch­schul- und Wis­sen­schafts­sys­tem in Deutsch­land höchs­ten wis­sen­schaft­li­chen Ansprü­chen gerecht wird. Inso­fern gehe ich davon aus, dass eine Aberken­nung des Dok­tor­ti­tels Kon­se­quen­zen für Annet­te Scha­van haben wird.

„Ohne Titel?“ weiterlesen

Photo of the week: Mushrooms VII

Mushrooms VII

 
Noch­mal ein Herbst­fo­to. Wenn ich mich damit aus­ken­nen wür­de, wür­de ich ja jetzt Pil­ze sam­meln. Oder – mit Blick auf Tscher­no­byl – viel­leicht auch nicht. Also Zucht-Cham­pi­gnons aus dem Bio­la­den. Und den Herbst­wald so genießen.