Nachdem ich mich jetzt doch dazu entschlossen habe, auf eine managed Nextcloud zu setzen, um diversen Abhängigkeiten zu entkommen, gab es beim Export meiner Google-Kalender in die Nextcloud erst einmal Ärger.
Im Prinzip alles ganz einfach:
- In der Nextcloud die Kalender-App aktivieren.
- In Google den jeweiligen Kalender exportieren; das ergibt eine .zip-Datei, aus der dann eine .ics-Datei extrahiert werden kann.
- Diese .ics-Datei in der Nextcloud per Kalendereinstellungen -> Kalender importieren als neuen Kalender importieren.
Beim dritten Schritt spuckte die Nextcloud allerdings erst einmal Fehlermeldungen aus – je nach Kalender gab es eine Handvoll bis mehrere Dutzend nicht importierbare Termine. Unschön.
Eine Lösung habe ich in diesem Blogbeitrag gefunden. Die .ics-Dateien sind Textdateien, die mit einem Editor bearbeitet werden können (obacht: ein einfacher Doppelklick in einem Windows-System auf eine solche Datei will Outlook starten, nicht den Editor).
Die nicht-importierbaren Einträge haben jeweils die Zeile CREATED:00010101T000000Z. Wenn diese durch nichts bzw. eine Leerzeile ersetzt wird (per Suchen-Ersetzen), klappt der Import problemlos. Bei größeren Kalender kann’s etwas dauern, bis alle Einträge verarbeitet sind, da ist dann Geduld angebracht.
Die nächste spannende Frage wird dann sein, ob ich überall da, wo ich bisher den Google-Kalender einbinde, problemlos auch den der Nextcloud nutzen kann. Ich werde berichten.
