KAFFEEKASSE FÜRS BLOG
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GEZWITSCHER
@flo_wi Das ist die große Frage. Politik funktioniert aber nicht auf so einem abstrakten Level. Eisenbahnbetrieb braucht and. Regeln als IT. - 2 hours ago
@neina_hh @klinkhart BAG D&R sieht sich als dafür zuständig an. - 2 hours ago
@neina_hh @flo_wi Und das ist eben der Punkt, wo ich die These nicht teile. "Telekommunikationspolitik" in engem Sinn gibt's weiterhin. - 2 hours ago
@neina_hh Websites der jeweiligen Anstalten, Geschäftsberichte. Oder KEF suchen. Beides nur sehr oberflächlich. - 2 hours ago
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BRANDUNG
Eine Science-Fiction-Geschichte in Fortsetzungen. Es geht um globale Wasserkonzerne, Schmetterlinge und einen totalen Stromausfall.Direkt zu Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11, Teil 12, Teil 13, Teil 14, Teil 15, Teil 16, Teil 17, Teil 18 ...
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Kommentare von Flickr
Monatsarchive: Januar 2009
Photo of the week: Silvester night XV
Kurz: Fotos in der Hand halten
So prima Digitalfotografie auch ist – manchmal vermisse ich dann doch die anfassbaren, rumzeigbaren und nicht von Festplattencrashs oder Internetausfällen bedrohten Fotos auf Papier. Zusammen mit einer gewissen Neigung zur Gestaltung ist daraus aus meinen Photos of the week aus dem Jahr 2008 ein kleines Fotobuch geworden, mit Hardcover, Format 21 x 21 cm, 34 Seiten. Wenn’s nicht so teuer wäre, würde ich das häufiger machen. Ich bin jedenfalls ziemlich begeistert von dem Ergebnis, das heute in der Post war.
Photo of the week: Dog’s rose fruit macro I
Innenraumverschönerung
Die letzten Tage habe ich dazu genutzt, IKEA zu überfallen besuchen und dort ein bißchen Weihnachtsgeld da zu lassen. Ziel der Aktion: Innenraumverschönerung.
U.a. habe ich ein Exemplar des IKEA-Klassikers »PÖANG« erstanden, die rechts abgebildete Original-Kitsch-Lampe durch »RIMFROST« ersetzt (interessant dabei: wer die schönere Lampenfassung haben will, muss eine andere fast vollständige Lampe, nämlich »JANUARI«, kanibalisieren) und ein neues Bücherbrett angeschraubt. Das brauchte ich, um mein überquellende SF-Regal so weit leerräumen zu können, dass ich dort einen kleinen Schrank einbauen konnte.
Dabei habe ich festgestellt, dass die kleinen »BILLY BYOM«-Vitrinentüren eigentlich nur für Aufsatzregale gedacht sind. Was mich nicht daran gehindert hat, in einem ganz normalen »BILLY«-Regal ein Vitrinentürpaar einzubauen, um so das Problem zu lösen, diverse Elektronikprodukte einigermaßen weit oben, d.h. kindersicher, und nicht ganz direkt im Staubeinfall, d.h. hinter Türen, unterzubringen.
Nicht zuletzt habe ich ein »DIGNITET«-Stahlseil aufgespannt, um daran a. Krimskrams aufzuhängen und b. eines meiner Ordnerregale hinter Vorhängen zu verstecken. Das Anbringen von »DIGNITET« war allerdings nicht ganz unproblematisch. Wie oft bei IKEA-Produkten steckt der Teufel im Detail: die Endstücke werden jeweils an der Wand angeschraubt, dann wird das Stahlseil selbst mit Hilfe von zwei winzigkleinen Schrauben (kleinster Inbus-Schlüssel, den ich je gesehen habe), in dem Endstück festgeschraubt. Danach kann es mit Hilfe des einen Endstücks, das so verschraubt ist, dass es durch Drehen verkürzt werden kann, gespannt werden. Der Haken bei der Sache: das Stahlseil muss vorher auf die genaue Länge + max. 3,4 cm abgeschnitten werden, damit es straff gespannt werden kann. Bei mir war es erst zu lang, danach habe ich es dann so abgeklemmt, dass es genau gepasst hat, habe es allerdings zu straff gespannt, so dass es aus der Halterung raus sauste – und ausfranste. Mit ziemlich viel Frickelei ließ es sich dann doch noch irgendwie dort befestigen, wie haltbar dieses Provisorium ist, muss sich allerdings erst zeigen.
Nebenbei bemerkt ist so ein IKEA-Besuch auch aus anderen Gründen interessant. So gibt es ewig lange Schlangen, weil alle Welt wohl zwischen den Jahren dorthin eilt. Hier in Freiburg wohl auch aus Frankreich und der Schweiz, wenn ich die entsprechenden Sprachen und Akzente richtig eingeordnet habe. Auffällig fand ich die mehrfach zu beobachtende typische IKEA-Familie (Mama, Papa, zwei bis maximal drei kleinere Kinder). Sie legt Wert auf Design und sieht auch so aus, er ist gepflegt, großgewachsen und grauhaarig (Beamter, leitender Angestellter, Selbstständiger o.ä.), und auch die beiden Kinder entsprechen den Vorstellungen, wie sie ebenso im Textilkatalog von HESS oder in der JAKO-O-Werbung reproduziert werden, sind also aufgeweckt, eigenständig und ordentlich gekleidet.
Ebenso interessant wie die leibhaftige Zielgruppe (na gut, ich gehöre da wohl auch irgendwie dazu) fand ich die Vermarktungsstrategien, z.B. für massenhaft produzierte handbestickte florale Kissen, die (ebenso wie einige andere Waren) den Touch des Flohmartkfundstücks oder des ruralen Urlaubsmitbringsels, also das Gefühl individueller Alltagsstilisierung wunderbar mit den Produktionsbedingungen eines globalen Multis (überhaupt: die oben genannten IKEA-Produkte, die ich gekauft habe, sind maximal globalisiert: China, Italien, Bulgarien, schwedisch-deutsche Vermarktung. Das System IKEA (samt der »Inter-IKEA-Systems«) wäre glatt mal eine Fallstudie wert) zu vereinbaren. Oder die interne Diversifizierung: fast jede der großen Produktlinien gibt es in zwei, wenn nicht sogar drei Qualitätsabstufungen.
Warum blogge ich das? Als kleines Resultat meines Offline-Seins.









