Seltsam, wie wir versuchen, den – fast, aber nicht ganz mit der Wintersonnenwende zusammenfallenden – Jahreswechsel als Einschnitt und Neuanfang zu empfinden. Klar, Ferien und Feiertage tragen dazu bei, die verschiedenen Rituale auch. Dennoch geht trotz aller Böller und Feuerwerke der weltpolitische Irrsinn aucham dritten Tag des neuen Jahres weiter, als sei nichts gewesen. Und die vor Weihnachten liegen gelassenen Vorhaben und Projekte wollen spätestens nach Dreikönig wieder angefasst werden. Mit etwas Glück gelingt es, zwischendrin mal den Keller aufzuräumen – oder, wie hier am Silvestermorgen im Wildtal, spazieren zu gehen und den winterlichen Sonnenschein zu genießen und sich darüber zu wundern, was die Buchen am Waldrand so treiben.
Photo of the week: Wildtal walk – VIII (goat)
Aufgrund der ganzen Italienfotos hinke ich etwas hinterher. Und bin erstaunt, wie grün – und zugleich wenig grün – die Landschaft Mitte April erst/schon aussah. Davon ist auf dieser bei einem Spaziergang durchs Wildtal entstandenen Aufnahme wenig zu sehen, dafür eine Ziege im Gegenlicht – auch schön. (Außerdem hatten wir Rotmilane, Pferde, Hühner, Hummeln und orangene Schmetterlinge gesehen).
Photo of the week: Rebberg heron, Gundelfingen
Photo of the week: Frost vegetation – IX
Ich hänge – mit den Fotos – immer noch am Ende des letzten Jahres fest. Aber die kristallinen Verzierungen, die der Frost an einem der wenigen Frosttage in diesem Winter an dieses Brombeerblatt gezaubert hat, musste ich euch doch noch zeigen. (Und im Kontrast: draußen hat es jetzt schon wieder frühlingshafte Temoperaturen und einen blauen Himmel …)
Photo of the week: Nebelwald – VIII
An Silvester war es tagsüber extrem nebelig. Erst gegen Nachmittag klarte das Wetter auf, um dann abends – siehe vorhergehendes Bild der Woche – einen brauchbaren Blick auf das örtliche Feuerwerksgeschehen zu ermöglichen. Dagegen war beim Spaziergang ins Wildtal am letzten Tag des Jahres tatsächlich nichts zu sehen. Und selbst da, wo etwas zu erkennen war, sorgten Frost und der dichte Nebel für eine ganz mystische Stimmung. Wie hier im Wald.





