Photo of the week: UB (university library), Freiburg

UB (university library), Freiburg

 
Am Rand einer post­kar­ten­taug­li­chen Stadt zu woh­nen, muss dann ab und zu doch mikro­tou­ris­tisch genutzt wer­den. Und neben den gan­zen hüb­schen alten Gebäu­den gibt es auch unse­re neue Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek. Die zwar im Bau­pro­zess die eine oder ande­re Her­aus­for­de­rung mit sich brach­te, aber doch ein Hin­gu­cker ist. Wenn nicht gera­de eine knall­ro­te Stra­ßen­bahn davor vorbeifährt. 

Plätze machen Städte

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Frei­burg nennt sich ja manch­mal „Green City“. Je nach­dem, was genau unter „grün“ in die­sem Zusam­men­hang ver­stan­den wird, durch­aus zu Recht. Das Vau­ban-Vier­tel ist ein gelun­ge­nes sozi­al-öko­lo­gi­sches Expe­ri­ment, über das Rie­sel­feld lie­ße sich ähn­li­ches sagen, es gibt Rad­ex­press­we­ge, Stra­ßen­bah­nen, Tofu­brat­würs­te, Wind­rä­der, grü­ne Wahl­er­geb­nis­se, einen grü­nen OB und ein Milieu, das durch­aus schon in das ein­schlä­gi­ge Lied­gut Ein­gang gefun­den hat.

Wer durch die Innen­stadt geht, das Flair des Müns­ter­markts und die Hän­ge des Schwarz­walds bewun­dert, sieht davon aller­dings nicht unbe­dingt etwas. Oder, ganz stimmt das nicht: der Rott­eck­ring zwi­schen dem Stadt­thea­ter mit poli­ti­schem Anspruch, der Uni­ver­si­tät, die jetzt auf Nach­hal­tig­keit setzt, und dem neu­en Kris­tall­pa­last der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek ist für den Auto­ver­kehr gesperrt und wird noch nicht von den geplan­ten Stra­ßen­bahn­li­ni­en durch­kreuzt. Nur Fahr­rad­fah­re­rIn­nen und Fuß­gän­ge­rIn­nen que­ren – in Frei­burg-übli­chen Mas­sen den Platz.

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