Kalender von Google in die Nextcloud bringen

Nach­dem ich mich jetzt doch dazu ent­schlos­sen habe, auf eine mana­ged Next­cloud zu set­zen, um diver­sen Abhän­gig­kei­ten zu ent­kom­men, gab es beim Export mei­ner Goog­le-Kalen­der in die Next­cloud erst ein­mal Ärger.

Im Prin­zip alles ganz einfach:

  1. In der Next­cloud die Kalen­der-App aktivieren.
  2. In Goog­le den jewei­li­gen Kalen­der expor­tie­ren; das ergibt eine .zip-Datei, aus der dann eine .ics-Datei extra­hiert wer­den kann.
  3. Die­se .ics-Datei in der Next­cloud per Kalen­der­ein­stel­lun­gen -> Kalen­der impor­tie­ren als neu­en Kalen­der importieren.

Beim drit­ten Schritt spuck­te die Next­cloud aller­dings erst ein­mal Feh­ler­mel­dun­gen aus – je nach Kalen­der gab es eine Hand­voll bis meh­re­re Dut­zend nicht impor­tier­ba­re Ter­mi­ne. Unschön. 

Eine Lösung habe ich in die­sem Blog­bei­trag gefun­den. Die .ics-Datei­en sind Text­da­tei­en, die mit einem Edi­tor bear­bei­tet wer­den kön­nen (obacht: ein ein­fa­cher Dop­pel­klick in einem Win­dows-Sys­tem auf eine sol­che Datei will Out­look star­ten, nicht den Editor). 

Die nicht-impor­tier­ba­ren Ein­trä­ge haben jeweils die Zei­le CREATED:00010101T000000Z. Wenn die­se durch nichts bzw. eine Leer­zei­le ersetzt wird (per Suchen-Erset­zen), klappt der Import pro­blem­los. Bei grö­ße­ren Kalen­der kann’s etwas dau­ern, bis alle Ein­trä­ge ver­ar­bei­tet sind, da ist dann Geduld angebracht.

Die nächs­te span­nen­de Fra­ge wird dann sein, ob ich über­all da, wo ich bis­her den Goog­le-Kalen­der ein­bin­de, pro­blem­los auch den der Next­cloud nut­zen kann. Ich wer­de berichten. 

Kurzeintrag: Google-Kalender gehackt?

Ich nut­ze seit gerau­mer Zeit den Online-Kalen­der­dienst von Goog­le (Goog­le Calen­dar). Ins­be­son­de­re zur intra­fa­mi­liä­ren Koor­di­na­ti­on – aber auch, um Ter­mi­ne hier und da ver­füg­bar zu haben – ist das klas­se. Rest­los begeis­tert wäre ich, wenn die Syn­chro­ni­sa­ti­on mit dem Han­dy-Kalen­der klap­pen wür­de, es gibt zwar ein Tool, aber das hat noch so sei­ne Macken. Dar­um soll’s jetzt aber gar nicht gehen, son­dern um etwas eher unschö­nes: mein Haupt­ka­len­der ist unsicht­bar und auch nur für mich und mei­ne Freun­din frei­ge­ge­ben. Trotz­dem fand ich dort ges­tern (als Spam-Mail) bzw. heu­te (als Kalen­der­ein­trag) einen typi­schen „Nige­ria-Spam“ (wir haben hier ein Ver­mö­gen von 18 Mio Dol­lar, das ver­mut­lich Ihnen gehört, neh­men Sie doch bit­te Kon­takt zu uns auf). Ent­we­der hat da jemand ein­fach zufäl­lig URLs aus­pro­biert, oder der Kalen­der ist nicht ganz dicht. Bei­des ist aus Sicher­heits­per­spek­ti­ve blöd.