Seltsam, wie wir versuchen, den – fast, aber nicht ganz mit der Wintersonnenwende zusammenfallenden – Jahreswechsel als Einschnitt und Neuanfang zu empfinden. Klar, Ferien und Feiertage tragen dazu bei, die verschiedenen Rituale auch. Dennoch geht trotz aller Böller und Feuerwerke der weltpolitische Irrsinn aucham dritten Tag des neuen Jahres weiter, als sei nichts gewesen. Und die vor Weihnachten liegen gelassenen Vorhaben und Projekte wollen spätestens nach Dreikönig wieder angefasst werden. Mit etwas Glück gelingt es, zwischendrin mal den Keller aufzuräumen – oder, wie hier am Silvestermorgen im Wildtal, spazieren zu gehen und den winterlichen Sonnenschein zu genießen und sich darüber zu wundern, was die Buchen am Waldrand so treiben.

