So hübsch kann die Dreisam tosen, wenn es Hochwasser hatte. Wie die Wikipedia in Bezug auf Bernhard Maier schreibt, kommt der Name Dreisam nicht vom Zusammenfluss mehrer Quellflüsse, sondern ist keltischen Ursprungs: *tragisamā, „die sehr schnelle“. Da macht der Fluss in diesen Tagen seinem Namen alle Ehre. Und erinnert zugleich an die vorgeschichtliche Besiedlung des Landstrichs.
Ein klares Nein zur Deutschen Netzinfrastrukturanstalt
I. State of the Web 2013
Letztlich läuft es auf die Frage hinaus, wem wir vertrauen, wenn es um unsere Daten geht. Der Hype der Saison heißt Cloud, die Datenwolke – und da will jeder mitspielen: ehemalige Start-ups wie Dropbox (keine Ahnung, wem das inzwischen gehört), Hostinganbieter wie 1&1, Telekommunikationsgiganten wie die Telekom, Internetmonopolisten wie Google und Amazon und nicht zuletzt Hardwarehersteller wie Apple und Samsung. Jedes dieser Unternehmen bietet – mehr oder weniger kostenfrei, mehr oder weniger werbefinanziert, mehr oder weniger inklusive in bestehenden Verträgen – die Dienstleistung an, Daten in der Cloud zu speichern und von überall her darauf zuzugreifen.
Worum geht es? Als Antwort auf eine durchaus lesens- und bedenkenswerte Analyse zum State of the Web 2013 von Johnny Häusler (in der es weniger um die Cloud als um den eher kommerziellen als öffentlichen Raum geht, den Facebook bis Pinterest schaffen, und der – ja, richtig! – ein Problem darstellt) kommt Mathias Richel (D64) auf eine, wenn ich das so sagen darf, typisch sozialdemokratische Lösung.
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In eigener Sache: Leistungsschau 2012
Wie bereits vor einem Jahr möchte ich die Gelegenheit nutzen, einen Rückblick auf meine bloggerische Tätigkeit im Jahr 2012 zu werfen. Ein oder zwei Artikel können noch dazukommen, aber im Großen und Ganzen war’s das jetzt mit dem Bloggen für dieses Jahr.
Photo of the week: Concrete art IX
Das hier ist ein (kleines) Stück des Kunstwerks „Bandstand“ von Nathan Coley, das seit kurzem den Stadtteileingang mitgestaltet (mehr bei flickr).
Der Schnee gehört nicht dazu – Weihnachten soll es hier übrigens bis zu 20 °C haben, und auch die gestrige Wintersonnenwende bot Sonne und blauen Himmel, und keineswegs Schnee.
Aber ich will nicht schon wieder über das Wetter schreiben. Ob mir „Bandstand“ gefällt? Ich bin mir noch nicht so sicher. Auf den ersten Blick wirkt das Werk wie eine Bauruine, die irgendjemand hier vergessen hat. Auf den zweiten Blick fällt dann auf, dass ein Baum die Betonplatte durchwächst. Das sorgt bei Wintersonne für fein gezeichnete Astschatten und kann interessant werden, wenn der Baum mal größer ist. Der dritte Blick ist einer in die aktuelle Ausgabe der Stadtteilzeitung fürs Rieselfeld, in der ein bisschen das Konzept erläutert wird – Aneignung durch die Bevölkerung, vielleicht sogar tatsächlich Nutzung als Bühne für eine Band.
Ob das klappt, bleibt abzuwarten. Eigentlich ist das Rieselfeld schon der richtige Stadtteil dafür; beim Aneignen wird hier nicht lange gefackelt. Ein bisschen Zweifel habe ich beim Ort – der liegt dann doch eher „vor“ als „im“ Stadtteil. Ob sich da, zwischen Schnellstraße und Straßenbahn, ein Fest hinwagt?
20.000 Tweets unter dem Meer
Jetzt, genau in diesem Moment, erreicht mein Tweet-Zähler bei Twitter die magisch anmutenden 20.000. Ganz schön viel Gerede; und auch wenn „RTs“ – also Wiederholungen der Tweets anderer Leute – und das kurze Hin und Her von Unterhaltungen im Pseudo-Chat-Stil dabei sind, bleibt das ziemlich viel, was ich in den letzten Jahren geschrieben habe, bei Twitter.





