Kleine kalendarische Handreichung

Mor­gen ist der 12.12.12, und irgend­wann wird es 12:12:12 sein – eine Zah­len­fol­ge, die genau so erst in hun­dert Jah­ren wie­der vor­kommt, und auch in ähn­li­cher Wei­se etwa 90 Jah­re braucht. Aus die­sem Anlass hier eine klei­ne Lis­te lus­ti­ger Daten:

Glei­che Zah­len und Ziffern

01.01.01 01:01:01
02.02.02 02:02:02

11.11.11 11:11:11
12.12.12 12:12:12

22.2.22 22:22:22

Zah­len­fol­gen

01.02.03 04:05:06
02.03.04 05:06:07

10.11.12 13:14:15
11.12.13 14:15:16

oder

06.05.04 03:02:01
07.06.05 04:03:02

12.11.10 09:08:07
13.12.11 10:09:08

Palin­dro­me und ande­re Muster

01.02.03 03:02:01

11.12.13 13:12:11

03.02.01 10:20:30

20.01.2001 20:01

23.12.2312 23:12

20.02.2002 20:02
30.03.2002 10:01

21.12.2012

Uhr­zei­ten

12:34:56
23:45
13:37

Viel­leicht mag ja jemand ein Perl-Skript schrei­ben, das alle bemer­kens­wer­ten Daten für unse­ren Kalen­der in der hier übli­chen Zähl- und Schreib­wei­se aus­spuckt. Viel­leicht gibt es das schon. Aber viel­leicht soll­ten wir die mensch­li­che Fähig­keit, über­all Mus­ter zu sehen, auch nicht zu hoch hän­gen. Und mor­gen zu pas­sen­dem Zeit­punkt den­noch eine Schalt­se­kun­de lang feiern.

Photo of the week: Autumn road II

Autumn road II

 
Ein Nach­teil an mei­nem Job mit zwei inten­si­ven Tagen in Stutt­gart besteht dar­in, dass die Zeit extrem schnell ver­geht. Ist wirk­lich der Herbst schon wie­der vorbei?

Eine letz­te Erin­ne­rung an den dies­jäh­ri­gen Herbst – inzwi­schen liegt drau­ßen Schnee, und taut wie­der, und fällt wie­der. Und taut wie­der. All­mäh­lich soll­te ich wohl auch mal mei­ne Woh­nung weih­nacht­lich deko­rie­ren, Plätz­chen backen, Ker­zen anzün­den und Weih­nachts­ge­schen­ke ein­kau­fen. Also all das, was zu einer besinn­li­chen Vor­weih­nachts­zeit gehört. Hmm. 

Wir hat­ten ja am 1. Advent Par­tei­tag. Dass da Plätz­chen ver­teilt wur­den, fand ich nicht schlecht. Dass neben dem Rede­pult eine Ker­ze fla­cker­te – hmm. Klar, Licht in der dunk­len Jah­res­zeit, schö­ne Tra­di­ti­on – aber eben doch ganz ein­deu­tig christ­lich-abend­län­disch kon­no­tiert. Lohnt es sich, sich dar­über zu ärgern? Oder reicht es, wie bei der inner­städ­ti­schen Weih­nachts­be­leuch­tung, die Ästhe­tik mit­zu­neh­men und die Sym­bo­lik zu igno­rie­ren? Wird es Zeit für eine AG Säku­la­re Grüne? 

Kleine Nachbetrachtung zur Listenaufstellungs-LDK Böblingen (und zur Zivilklausel-Debatte)

Our candidates V

Nach­dem ich begrün­det habe, war­um ich nicht kan­di­die­re (und gesagt habe, was es sonst so im Vor­feld der Lis­ten­auf­stel­lung noch zu sagen gibt) und einen kur­zen Vor­be­richt zur grü­nen Lan­des­de­le­gier­ten­kon­fe­renz 2012 ver­fasst habe, möch­te ich mich doch noch kurz zu den Ergeb­nis­sen äußern. 

„Klei­ne Nach­be­trach­tung zur Lis­ten­auf­stel­lungs-LDK Böb­lin­gen (und zur Zivil­klau­sel-Debat­te)“ weiterlesen

Photo of the week: Dry leaf

Dry leaf

 
Letz­ten Sonn­tag habe ich das erstaun­lich war­me Novem­ber­wet­ter für einen aus­ge­dehn­ten Wald­spa­zier­gang genutzt. Die­ses Wochen­en­de sit­ze ich auf unse­rem Lan­des­par­tei­tag und wun­de­re mich, wann es Win­ter wird. Erkäl­tungs­mä­ßig sieht es jeden­falls schon arg danach aus, dass der Win­ter im Kom­men ist. Na ja, wird ja irgend­wie auch Zeit (und den ers­ten Schnee hat­ten wir die­ses Jahr ja auch schon).

Mehr Fotos vom Spät­herbst­spa­zier­gang im Flickr-Set.

Kurz: Böblingen, wir kommen

Ab mor­gen Nach­mit­tag steht dann wie­der das gro­ße grü­ne Fami­li­en­tref­fen im Land an, ande­re sagen auch „Lan­des­par­tei­tag“ dazu. Den gibt’s übli­cher­wei­se ein­mal jährlich. 

Mein Kreis­ver­band hat mich freund­li­cher­wei­se dele­giert, ich wer­de als einer von etwa 200 stimm­be­rech­tig­ten Dele­gier­ten sein (bei 8800 Mit­glie­dern im Land),  die von Frei­tag bis Sonn­tag in Böb­lin­gen zusam­men­kom­men. Der Par­tei­tag wird heu­er vor allem durch die Auf­stel­lung der baden-würt­tem­ber­gi­schen Lis­te zur Bun­des­tags­wahl bestimmt (ich hat­te ja schon dazu gebloggt). Wenn ich mir die Bewer­bungs­la­ge so anse­he, könn­ten wir gut und ger­ne jeden aus­sichts­rei­chen Platz dop­pelt beset­zen. Was wir nicht kön­nen, was aber wohl bedeu­tet, dass wir als Dele­gier­te eine gan­ze Rei­he ech­ter Wah­len haben wer­den – begin­nend mit der ers­ten bei­den Plät­zen, für die es nach heu­ti­gem Stand jeweils zwei Kan­di­da­tu­ren gibt (Syl­via Kot­ting-Uhl vs. Kers­tin And­reae bzw. Cem Özd­emir vs. Ger­hard Schick). Der Teil der Par­tei, der in Flü­geln orga­ni­siert ist, wird sich dem­entspre­chend am Frei­tag­abend noch ein­mal Mut zuspre­chen und Stra­te­gien diskutieren.

Neben der Lis­ten­auf­stel­lung gibt es eine Hand­voll Anträ­ge (u.a. zwei gegen­ein­an­der ste­hen­de Anträ­ge zur Fra­ge, wie das The­ma zivi­ler For­schung am bes­ten umsetz­bar ist – ich ste­he unter dem „wei­che­ren“, der eine lan­des­wei­te Zivil­klau­sel aus ver­fas­sungs­recht­li­chen Grün­den ablehnt, sich aber für ver­bind­li­che Vor­ga­ben für mehr Trans­pa­renz ein­setzt und an allen Hoch­schu­len Senats­aus­schüs­se für Ethik ein­rich­ten möch­te) und natür­lich – es ist der zwei­te ordent­li­che, „gro­ße“ Par­tei­tag nach grün-rotem Regie­rungs­be­ginn – eine Debat­te dazu, wo wir lan­des­po­li­tisch heu­te ste­hen. Und neben all dem eben in der Tat: Fami­li­en­tref­fen mit vie­len bekann­ten, nach dem Wachs­tum der letz­ten zwei Jah­re aber sicher auch vie­len neu­en Gesichtern.