Photo of the week: Winter forest II

Winter forest II

 
Manch­mal braucht es knal­lig-oran­ge­far­be­ne Warn­schil­der, um ein biss­chen Far­be in den Win­ter­wald zu brin­gen. Das Bild ist zwar schon ein paar Tage alt, heu­te sieht’s aber noch­mal genau­so aus.

Kurz: Gib mir nur ein Wort

2017 hoffnung

Manch­mal hilft es, Din­ge maxi­mal zu mini­mie­ren, um eine Aus­sa­ge über deren Kern zu fin­den. Bei­spiels­wei­se pla­ka­tier­te die FDP auf ihrem Drei­kö­nigs­tref­fen „Du“ (und mein­te damit „Ich“). Die SPD warb vor eini­gen Jah­ren mit „Wir“. Und 2011 war der grü­ne Slo­gan in Baden-Würt­tem­berg ein so schlich­tes wie pas­sen­des „Jetzt!“.

In die­sem Sinn über­leg­te ich vor eini­gen Tagen, wel­ches Wort im Kon­text der anste­hen­den Bun­des­tags­wahl Bünd­nis 90/Die Grü­nen auf einen Punkt brin­gen könn­te. Also ein Wort, dass das Wesen der heu­ti­gen Grü­nen mög­lichst genau beschreibt. Ich kam auf „Hoff­nung“ – aber viel­leicht geht es ja noch präziser.

Photo of the week: Silvester II

Silvester II

 
Ja, ich weiß: Fein­staub, erschreck­te Haus­tie­re, unnö­tig aus­ge­ge­be­nes Geld usw. – trotz­dem ein­drucks­voll. Und manch­mal sieht auch ein Vor-der-Haus­tür-Feu­er­werk wie ein inter­stel­la­rer Nebel aus. 

Niemand braucht eine grüne Wildwasserfahrt

Dark sun

Irgend­wie hat­te ich ja die Hoff­nung, dass 2017 bes­ser begin­nen wür­de, als 2016 ende­te. Vor­weih­nachts­stress, Weih­nach­ten, Nach­weih­nachts­ur­laub mit den Kin­dern, dann noch ein paar Tage kin­der­frei, die ich zum Aus­ku­rie­ren einer Erkäl­tung und zum Umde­ko­rie­ren mei­ner Woh­nung genutzt habe. Ab Mon­tag geht dann der Arbeits­all­tag, d.h. für mich auch, die Poli­tik, wie­der los. Ziem­lich viel Zeit, um das Netz (und die Poli­tik) mal weit­ge­hend zu ignorieren.*

Nach die­ser Pau­se kommt mir die poli­ti­sche Lage schrill, laut und absto­ßend vor. Zum Teil liegt das an den objek­ti­ven Fak­ten, etwa an den Umfra­ge­zah­len für die AfD, an diver­sen poli­ti­schen Vor­ha­ben der Bun­des­re­gie­rung, oder auch an der sich rapi­de nähern­den Prä­si­dent­schaft Donald Trumps, die bis­her nicht so aus­sieht, als wür­den sich irgend­wel­che Hoff­nun­gen auf „Nor­ma­li­sie­rung“ erfül­len. (Sie­he auch Charles Stross’ Pro­gno­se für 2017). Zum Teil liegt es aber auch an Ton­art und Laut­stär­ke. Die ist nicht nur auf Twit­ter und Face­book schlim­mer, als ich sie in Erin­ne­rung hat­te, son­dern auch in dem, was die Mas­sen­me­di­en dann dar­aus machen. 

2017 ist ein Bun­des­tags­wahl­jahr. Die inner- wie zwi­schen­par­tei­li­che Meta­pher des Jah­res scheint Auf­rüs­tung zu wer­den. An Laut­stär­ke und Schrill­heit der For­de­run­gen. Mit einem gewis­sen Touch „AfD“. Ist es denn wirk­lich so, dass die inne­re Sicher­heit das Top-The­ma sein wird, dass die Bun­des­tags­wahl 2017 ent­schei­det? Und wenn es so ist (ich bin nicht über­zeugt), wäre das nicht gera­de ein The­ma, in dem es wenig hilft, wenn alle das glei­che for­dern? Haben wir Grü­ne innen­po­li­ti­sche Kon­zep­te, die unse­re poten­zi­el­len links­li­be­ra­len bis mit­ti­gen Wähler*innen über­zeu­gen, uns im Herbst 2017 die Stim­me zu geben?

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Photo of the week: Pink morning I

Pink morning I

 
Mor­gen­rot. Oder viel­leicht eher Mor­gen­li­la. Hier mal vom Bal­kon aus gese­hen, und kei­nes die­ser Han­dy­fo­tos aus dem frü­hen Zug vom Pen­deln, bei dem dann irgend­wo zwi­schen Lahr und Baden-Baden all­mäh­lich die Son­ne hin­ter dem Schwarz­wald auf­geht. Und abends über der Rhein­ebe­ne unter­geht. Wenn das nicht sogar schon in Stutt­gart vor dem Büro­fens­ter pas­siert. Sag­te ich schon, dass ich die­se grau­en kur­zen Win­ter­ta­ge nicht so ganz beson­ders mag, auch wenn gespens­ti­scher Nebel und – wenn’s denn mal ein Hoch hat – strah­lend blaue Eises­käl­te natür­lich auch was für sich haben? Immer­hin ein Licht­blick: noch eine Woche, dann wer­den die Tage wie­der länger!