Photo of the week: This year’s crop I

This year's crop I

 
Die Erfah­rung der letz­ten Jah­re zeigt: so ein klei­ner Nord­bal­kon kann durch­aus zur Toma­ten­pro­duk­ti­on genutzt wer­den. Ein paar Kar­tof­feln und Erd­bee­ren, Min­ze, Schnitt­lauch und Basi­li­kum gab’s auch. Die Papri­ka­pflan­ze hat sich ent­schie­den, erst jetzt, Anfang Sep­tem­ber, über­haupt mal Früch­te anzu­set­zen. Wenn’s so warm bleibt, wird das auch noch was. Aber so ganz zufrie­den bin ich trotz­dem nicht. Das betrifft zum einen die Pflan­zen (was außer Toma­ten könn­te ich denn mal trotz wenig Platz pro­bie­ren?), zum ande­ren die Fra­ge, wie ich auf klei­nem Raum viel Erde unter­brin­ge. Hat jemand Erfah­rung mit Hoch­bee­ten (oder gar „Regal­bee­ten“) auf dem Balkon? 

Photo of the week: New finish, finished

New finish, finished

 
Ich mag es ja, wenn das Licht durch die halb geschlos­se­nen Jalou­sien Schat­ten­mus­ter auf die Möbel wirft. Zum Bei­spiel auf die­sen Stuhl, der eini­ge Jahr­zehn­te alt und end­lich wie­der frisch – wenn auch nicht ganz pro­fes­sio­nell – gestri­chen und mit neu­er Sitz­flä­che an mei­nem Ess­tisch steht. Ein Großeltern-Erinnerungsstück.

Photo of the week: Wadden Sea Sunset IV

Wadden Sea Sunset IV

 
Bevor es für mich am Mon­tag wie­der an die Arbeit und das Büro-Out­look geht (auch wenn unse­re baden-würt­tem­ber­gi­schen Som­mer­fe­ri­en noch etwas andau­ern), hier noch ein letz­tes Bild aus dem Nord­fries­land­ur­laub. Das Wat­ten­meer kann also auch kit­schig. Alle Fotos hier.

P.S.: Rechts auch im Bild: die inzwi­schen an der Nord­see all­ge­gen­wär­ti­gen Windräder. 

Photo of the week: Silver North Sea I

Silver North Sea I

 
Links die Land­auf­schüt­tung, auf der die (nicht öffent­li­che) Loren­bahn zu den Hal­li­gen Oland und Lan­ge­neß fährt. In der Mit­te die silb­rig glän­zen­de Nord­see. Und rechts der Gras­strand und Deich von Dage­büll, mit Schie­nen der Loren­bahn. Nicht im Bild: die sonst obli­ga­to­ri­schen, frei auf dem Deich her­um­lau­fen­den Schafe.

Nach und nach kom­me ich dazu, Fotos vom Urlaub zu sor­tie­ren und hoch­zu­la­den. Und fünf „les­sons lear­ned“ aus dem Auf­ent­halt in Nord­fries­land (ich und mei­ne zwei ener­gie­ge­la­de­nen, manch­mal etwas stu­ren Kin­der) brin­ge ich auch mit:

  1. Statt des dicken Buchs für mich, das zu lesen ich weder Zeit noch Ener­gie hat­te, hät­te ich lie­ber doch Kin­der­gum­mi­stie­fel ein­pa­cken sol­len. Nicht wegen des Watts – das ist bar­fuß bes­ser – son­dern für die Pfüt­zen auf dem Weg zur Mole. 
  2. Noch was, was ich hät­te mit­neh­men sol­len: ein oder zwei Gesell­schafts­spie­le mehr. Und viel­leicht noch ein Vor­le­se­buch mehr. Und Salz (Dage­büll-Mole hat zwar einen klei­nen Kauf­manns­la­den, aber dort gibt es nur eine begrenz­te Aus­wahl, und die Din­ge sind recht teu­er). Was dage­gen nicht hät­te mit müs­sen: die Fris­bee-Schei­be. Denn Nord­fries­land ist win­dig. Wenn’s nicht gera­de stürmt und regnet. 
  3. Wer – zum Bei­spiel, weil wir alle drei Vegetarier*innen sind – kei­nen Fisch ist, wird von den ubi­qui­tä­ren Fisch­bröt­chen, Krab­ben-Spe­cials und Backfisch‑, Roll­mops- oder Makre­len­tel­lern nichts haben. Vege­ta­ri­sche Gerich­te sind eher rar. Inso­fern heißt Dage­büll auch: Nudeln in der Feri­en­woh­nung, Pom­mes vom (sehr guten) Imbiss, Brot und Bröt­chen lie­ben lernen. 
  4. Für die lan­ge Zug­fahrt (mit Zwi­schen­stopp in Frank­furt bzw. Bonn auf dem Hin- bzw. Rück­weg waren es doch sie­ben bis acht Stun­den auf ein­mal …) bie­tet sich ein dickes Buch (für Z., 10) bzw. ein tole­ran­ter und ent­spann­ter Umgang mit der eigent­lich begrenz­ten Com­pu­ter­spiel­zeit und dem Tablet (für R., 7) an. Dass bei­de wenig Inter­es­se an Land­schaft und am Zug­fens­ter vor­bei­zie­hen­den Sehens­wür­dig­kei­ten haben, ist dabei hinzunehmen. 
  5. Rich­tig gut war der Tages­aus­flug nach Amrum (die Insel haben wir mit dem Fahr­rad erkun­det, Fahr­rad­ver­mie­tun­gen gibt es dort fast so viel wie Sand). Der ÖPNV an der Küs­te jen­seits der Bahn­stre­cken ist dage­gen wenig aus­ge­baut. Bei­spiels­wei­se wären die Hal­li­gen nicht über Dage­büll-Mole, son­dern nur ab Schlütt­siel erreich­bar gewe­sen (oder per drei­stün­di­ger Watt­wan­de­rung, was dann doch etwas viel gewe­sen wäre). Luft­li­nie sind das viel­leicht zehn Kilo­me­ter zwi­schen Dage­büll und Schlütt­siel, laut Goog­le Maps wären es zu Fuß rund zwei Stun­den. Die ÖPNV-Ver­bin­dung ist dage­gen sie­ben Stun­den lang – von Dage­büll mit dem Schiff nach Amrum, von dort mit dem Schiff nach Schlütt­siel. Etwas rea­lis­ti­scher: Dage­büll – Nie­büll – Bred­stedt – Schlütt­siel mit Zug und Bus, min­des­tens 2,5 Stun­den. Also kein Halligbesuch.