Jedenfalls habe ich gerade das Gefühl, dass so ungefähr die Monate August bis Oktober ausgefallen sind, dieses Jahr. Ich weiss auch, wodran das liegt (arbeitsintensives Projekt …) – Gefallen daran finde ich trotzdem nicht. Sehe aber auch keine Verlängerungsoptionen für 2008, leider.
Kurz und erstaunlich: auch dieses Jahr Winter
Das Wetter ist ja immer wieder überraschend. Berlin hat es schon ein paar Tage vorher erwischt, und so war die Landschaft, als ich gestern morgen aus dem Nachtzugfenster geschaut habe, auch weiß (malerisch: vom Sonnenaufgang rosa gefärbte Windradfarmen über verschneiten Wiesen – leider nicht schnell genug mit dem Foto).
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(Fast) das selbe Bild dann gestern abend, als ich spät abends in Freiburg wieder aus dem Zug stieg: dichtes Schneegestöber.
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Logische Konsequenz: heute mit Zora raus in den Schnee. Und gespannt drauf warten, ob das Tauwetter hält, oder ob sich der Wintereinbruch am Montag verstetigt.
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Kurz: Dienstleistungswüste
Gerne wird ja die „Dienstleistungswüste Deutschland“ beschworen, mangelnde Freundlichkeit des „Personals“ und so. Als dahingeworfener Gedanke dazu: was in den Debatten oft kaum vorkommt, ist die Doppelseitigkeit: Freundlichkeit als Einbahnstraße funktioniert nicht bzw. wird dann schnell zu einem aufgesetzten, antrainierten Lächeln der VerkäuferInnen, hinter dem grimmiger Ernst steckt. Die Geschäfte und Gelegenheiten, bei denen ich mich tatsächlich sehr freundlich behandelt fühlte, sind eher die, die bei mir den dringenden Wunsch hervorgerufen haben, mich ebenfalls freundlich zu verhalten, die also, kurz gesagt, authentisch gewirkt haben, wohl sogar authentisch waren. Was sich aber wiederum nicht antrainieren lässt, sondern was damit zu tun hat, dass den Leuten das, was sie machen, gefällt.
Die Zora lernt sprechen
Neurolinguistik ist ziemlich spannend, vor allem, wenn sie zuhause stattfindet.
Zora (2 3/4) kann schon ziemlich gut sprechen, aber sie macht auch noch ziemlich viele interessante (und für Kinder in ihrem Alter meine ich ziemlich typische) Fehler.
So verwendet sie die meisten Verben noch regulär, auch die, die es gar nicht sind (und findet auch nicht immer die richtige Beugungsform bei anderen). Dann gibt es Floskeln, die sie als ganze Floskeln verwendet, auch in Situationen, wo sie nur bedingt passen. („Ich will im großen Bett schlafen“ – „Warum?“ – „Weil es interessant ist“). Und schließlich erfindet sie Wörter (wenn ihr keine einfallen) und versucht, ob diese verwendbar sind („Das ist ein dakadaka.“). Übergeneralisiert wird natürlich auch: Alles, was abmachbar ist, ist „Schale“ – egal, ob an einer Frucht, die Rinde an einem Brötchen oder das Einwickelpapier ums Bonbon.
Am lustigsten aber klingen richtig-falsch zusammengesetzte Wörter: Heute morgen waren wir erst beim „Geldladen“ und dann beim „Brötchenladen“, und zwischen Kopf und Rumpf sitzt der „Kopfstiel“. „So ist das!“
Update zu Die Zora redet.










