Zwischen Wahlkampfvorbereitungen noch schnell meine Bilder vom Abschmücken des Weihnachtsbaums auf Flickr gestellt. Oder: die typischen Raytracing-Bilder spiegelnder Kugeln, die es seit den 1980er Jahren gibt, damals noch mit stundenlangen Rechenzeiten, lassen sich ganz einfach auch in echt nachstellen. Es braucht dafür nur ein paar Christbaumkugeln.
Photo of the week: UB (university library), Freiburg
Am Rand einer postkartentauglichen Stadt zu wohnen, muss dann ab und zu doch mikrotouristisch genutzt werden. Und neben den ganzen hübschen alten Gebäuden gibt es auch unsere neue Universitätsbibliothek. Die zwar im Bauprozess die eine oder andere Herausforderung mit sich brachte, aber doch ein Hingucker ist. Wenn nicht gerade eine knallrote Straßenbahn davor vorbeifährt.
Kurz: Happy birthday, Wikipedia
Wikipedia ist 25 Jahre alt – und von einem dubiosen Projekt zum unverzichtbaren Rückgrat des freien Wissens im WWW geworden. Herzlichen Glückwunsch!
Und ja: die Wikipedia hat Schwächen. Bürokratische Relevanzkriterien, eine demografisch sehr ungleiche Zusammensetzung der Bearbeiter*innen, und auch in der Folge davon einen gewissen Bias, gewisse Wissenslücken. Aber: frei, von überall her zugreifbar, und zur Not auch komplett downloadbar.
Wenn es eine real existierenden Umsetzung des „Hitchhiker’s Guide“ gibt, dann ist es die Wikipedia. Größtenteils harmlos, und viel verbreiteter als der Brockhaus, die Enzyklopädia Britannica oder – wer kennt sie noch? – MS Encarta.
Ich hoffe sehr, dass es die Wikipedia als eine zentrale Einrichtung des freien Webs auch in 25 Jahren noch geben wird. Ich gebe zu: meine aktiven Editierzeiten liegen lange zurück. Aber vielleicht ist es angesichts der KI-Bedrohung wichtiger den je, zu einer umfassend informierten Wikipedia beizutragen.
Photo of the week: Glasfaser, Gundelfingen
Da und dort aufgerissene Straßen, da und dort werden riesige Kabeltrommeln mit knallig bunten Kabeln bevorratet. Anscheinend tut sich etwas in Sachen Glasfaser. Jedenfalls habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass aus dem Vorvertrag oder der Interessensbekundung, die unser Haushalt schon vor einiger Zeit, ich meine: zwei Jahren, abgegeben hat, irgendwann auch ein realer Anschluss wird. Bis dahin tun die 50 MBit VDSL ihren meist ausreichenden Dienst.
Und ja, eigentlich habe ich das Foto aufgenommen, weil der Kontrast zwischen der verschneiten Landschaft und der bunten Technik reizvoll war.
Kalender von Google in die Nextcloud bringen
Nachdem ich mich jetzt doch dazu entschlossen habe, auf eine managed Nextcloud zu setzen, um diversen Abhängigkeiten zu entkommen, gab es beim Export meiner Google-Kalender in die Nextcloud erst einmal Ärger.
Im Prinzip alles ganz einfach:
- In der Nextcloud die Kalender-App aktivieren.
- In Google den jeweiligen Kalender exportieren; das ergibt eine .zip-Datei, aus der dann eine .ics-Datei extrahiert werden kann.
- Diese .ics-Datei in der Nextcloud per Kalendereinstellungen -> Kalender importieren als neuen Kalender importieren.
Beim dritten Schritt spuckte die Nextcloud allerdings erst einmal Fehlermeldungen aus – je nach Kalender gab es eine Handvoll bis mehrere Dutzend nicht importierbare Termine. Unschön.
Eine Lösung habe ich in diesem Blogbeitrag gefunden. Die .ics-Dateien sind Textdateien, die mit einem Editor bearbeitet werden können (obacht: ein einfacher Doppelklick in einem Windows-System auf eine solche Datei will Outlook starten, nicht den Editor).
Die nicht-importierbaren Einträge haben jeweils die Zeile CREATED:00010101T000000Z. Wenn diese durch nichts bzw. eine Leerzeile ersetzt wird (per Suchen-Ersetzen), klappt der Import problemlos. Bei größeren Kalender kann’s etwas dauern, bis alle Einträge verarbeitet sind, da ist dann Geduld angebracht.
Die nächste spannende Frage wird dann sein, ob ich überall da, wo ich bisher den Google-Kalender einbinde, problemlos auch den der Nextcloud nutzen kann. Ich werde berichten.



