Heute nochmal weitere Fotos von meinem belgischen Kurzurlaub. Das gesamte Fotoalbum liegt auf Flickr.
In Raversijde habe ich das Freilichtmuseum „Atlantikwall Raversyde“ besucht – sowohl im ersten wie auch im zweiten Weltkrieg gab es hier deutsche Befestigungsanlagen, Bunker und auf den Strand gerichtete Geschützstände, um die Küste zu verteidigen. Ich habe hier einiges über die wechselnden Besatzungen bis zur Befreiung durch die kanadische Armee gelernt, aber auch zur Lebenssituation der Soldaten in dieser (im zweiten Weltkrieg) aus genormten Bauteilen extrem schnell errichteten Anlage. Zum Freilichtmuseum gehört auch der frühere Wohnsitz des belgischen Prinzen Karel sowie ein mit Installationen bespielter Bereich; bei meinem Besuch ging es hier um die Frage „Nie wieder Krieg?“ und damit verbundene historische und aktuelle Protestbewegungen.
Stürmisches Wetter an der Nordsee (hier in Raversijde, links im Bild die Küstentram), mit rückwärts fliegenden Möwen, Gischt und einer eingetrübten Sicht. Trotzdem gab’s hübsche Aussichten.
Brügge ist in weiten Teilen historische Bausubstanz – leider gerade im Stadtkern auch stark überlaufen. Ich habe mir im neuen Museum „BRUSK“ eine gut gemachte Ausstellung zu Vorläufern der Globalisierung und Brügge als Knotenpunkt in verschiedenen Netzwerken (Nordsee/Wikinger, islamische Welt und Christentum, Kolonialisierung) angeschaut, eher fragwürdige KI-Kunst und die Kunstausstellung des aktuell im Umbau befindlichen Groenigemuseum, die vom Mittelalter bis zu Expressionismus und Surrealismus reicht.
Zum historischen Stadtkern Brügges gehören unglaublich viele Türme und Kirchen. Das hier ist ein Detail eines der Fenster der St.-Salvator-Kathedrale.
Zum Abschluss meines Besuchs in Brügge habe ich noch dem Beginenhof einen Abstecher abgestattet; der Weg dahin führt durch Gassen mit mittelalterlichen Häuschen und über diesen viel besuchten Platz – und dann in die Stille des Innenhofs des noch heute in Betrieb befindlichen Beginenareals.





