Laut Spiegel-Online wurde der SVP-Kandidat Blocher auch im zweiten Wahlgang im schweizer Parlament nicht gewählt, statt dessen wurde eine SP und Grünen vorgeschlagene SVP-Frau in die schweizer Regierung berufen. Ob sie die Wahl annimmt, oder ob die SVP in Opposition geht – was das Ende des Konkordanzsystems bedeuten würde, und den Weg für eine rot-grüne Regierung (Bundesrat) in der Schweiz frei machen würde – ist noch offen. (Ergänzung: Bericht und Kommentar der NZZ – interessant ist vor allem der Aspekt »Clash zwischen personalisiertem Blocher-Wahlkampf und dem Kollegialitätsprinzip im Bundesrat«. Und wo ich gerade dabei bin: das NZZ-Dossier über die Zusammensetzung des neugewählten Parlaments (pdf) – dem ist u.a. zu entnehmen, dass sich die Vertreter der grün-liberalen Partei im Nationalrat der christlich-demokratischen Fraktion angeschlossen haben …).
Update zu Grüne Wahlergebnisse: Schweiz, Polen.
Update: Widmer-Schlumpf hat angenommen, die Schweizer sind glücklich.
Update 2: Einen ganz lesenswerten Ausschnitt der innerschweizerischen Debatte dazu.








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