Photo of the week: Birthday flower I

Birthday flower I

 
So, jetzt habe ich es hin­ter mir – seit ein paar Tagen bin ich 40. Sehr gefreut habe ich mich über jede Men­ge Glück­wün­sche, und Geschen­ke gab’s auch ein paar. Grö­ßer fei­ern wer­de ich jedoch erst im Mai, weil das Wet­ter da mög­li­cher­wei­se ange­neh­mer ist. 

Pünkt­lich zum Geburts­tag blüht auch die Orchi­dee, die ich – mei­ne ich – vor zwei Jah­ren geschenkt bekom­men habe. Freut mich!

(Nicht so schön: Das Dis­play mei­ner Canon EOS 40D, mit der u.a. die­ses Bild (schon vor ein paar Tagen) auf­ge­nom­men wur­de, hat heu­te einen Wackel­kon­takt bekom­men; ich habe noch einen funk­ti­ons­fä­hi­gen Body einer Canon EOS 300D, der fürs ers­te für wei­te­re Fotos her­hal­ten muss. Aller­dings ist das schon eine Umstel­lung – nach eini­gen Mona­ten mit der (gebraucht gekauf­ten) EOS 40D erscheint mir die 300D win­zig klein, selt­sam leicht, und braucht ewig, um ein Bild zu ver­ar­bei­ten. So ist das mit der Gewöh­nung an neue Technik.)

Nun, wie ist das so mit 40? Bis­her fühlt es sich auch nicht groß­ar­tig anders an als mit 39 oder mit 37. Und das, obwohl ich gebür­ti­ger Schwa­be bin, und Schwa­ben ja angeb­lich mit 40 ver­nünf­tig wer­den sol­len. Aber natür­lich ist so ein run­der Geburts­tag Anlass, sich Gedan­ken zu machen, was jetzt noch kommt, was mensch sich vor­neh­men könn­te, wel­che Zie­le erreicht wur­den und wel­che inzwi­schen uner­reich­bar schei­nen. Mal sehen, viel­leicht schrei­be ich noch­mal was dazu. Oder auch nicht.

Politik im Netz – was geht?

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Letz­ten Sams­tag fand die Jah­res­ta­gung der Hein­rich-Böll-Stif­tung Baden-Würt­tem­berg statt, die die­se freund­li­cher­wei­se dem The­ma „Poli­tik im Netz – Wie das Inter­net poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kul­tur ver­än­dert“ gewid­met hat­te. Im Fol­gen­den also ein paar Streif­lich­ter aus der Kon­fe­renz. Das Publi­kum wirk­te übri­gens sehr viel weni­ger nerdig, als das The­ma es hät­te ver­mu­ten lassen.

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In eigener Sache: Swap, share, experience

2014-swap-share-experienceDie Vor­trä­ge der Degrowth 2014 sind inzwi­schen in einem Online-Doku­men­ta­ti­ons­sys­tem verfügbar. 

Dazu gehört auch der Vor­trag, den ich im letz­ten Sep­tem­ber zusam­men mit Jen­ny Lay zum The­ma „Swap, share, expe­ri­ence“ geschrie­ben und gehal­ten habe. Genau­er gesagt: Sowohl unse­re hüb­sche Power­point-Datei (eng­lisch) als auch das (deutsch­spra­chi­ge) Manu­skript „Tau­schen, tei­len, Erfah­run­gen sam­meln: Das trans­for­ma­ti­ve Poten­ti­al sozi­al-öko­lo­gi­scher Pra­xis­for­men“ sind jetzt online abruf­bar (bei­des sind PDF-Dateien).

Inhalt­lich geht es dar­um, mal aus­zu­pro­bie­ren, wie weit ein pra­xis­theo­re­ti­sches Voka­bu­lar hilf­reich dabei sein kann, sich unter­schied­li­chen Pra­xis­for­men der – im wei­te­ren Sin­ne – Share Eco­no­my – zu nähern, und mit Bezug auf u.a. Eliza­beth Sho­ves Ras­ter aus stuff, images und skills zu unter­su­chen, wo das trans­for­ma­ti­ve Poten­zi­al die­ser Pra­xis­for­men liegt. Aus­pro­biert haben wir das an den Bei­spie­len urba­ner Gär­ten und Umsonstläden. 

Das gan­ze ist ein ers­ter Ent­wurf, aber viel­leicht trotz­dem inter­es­sant für alle, die sich umwelt­so­zio­lo­gisch der­ar­ti­gen Phä­no­me­nen nähern wollen. 

Lay, Jen­ny; Wes­ter­may­er, Till (2014): »Swap, share, expe­ri­ence: the trans­for­ma­ti­ve poten­ti­al of socio-eco­lo­gi­cal forms of prac­ti­ce«, in Fourth Inter­na­tio­nal Con­fe­rence on Degrowth for Eco­lo­gi­cal Sus­taina­bi­li­ty and Social Equi­ty, Leip­zig, 2014, URL: http://degrowth.co-munity.net/conference2014/scientific-papers/3543. (Bzw. per­sis­ten­te URL bei SSOAR: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-420416).